Warum ich vom Gesunden Business im Wandel spreche

Warum ich vom Gesunden Business im Wandel spreche

Was heißt das eigentlich?

Da ich gefragt wurde, warum ich politisiere; nun ich politisiere nicht, ich mache mir Gedanken zur Zukunft, da die Wirtschaft, potentielle Innovationen und die Entwicklung jedes Einzelnen auch von politischen Themen abhängig sind.

Wenn ich von gesundem Business im Wandel und der Zukunftsfähigkeit spreche, muss ich politisches, ökonomisches, religiöses und psychologisches gleichermassen berücksichtigen, wie das internationale Weltgeschehen im Blick haben.

Dazu gehört auch, besonders bei meinem philosophischen integralen Ansatz, aktuelle und potentielle künftige Geschehnisse und Ereignisse zu analysieren. Eine Art Handlungsplattform der Zukunft zu schaffen, um Handlungsfelder der Zukunft zu erkennen und Unternehmen und Mensch erfolgreich dort hinführen zu können.

Zum anderen haben wir eine Zeit erreicht, in der unabhängige diplomatische Bemühungen notwendig sind, um wachzurütteln, zum Nachdenken anzuregen und Lösungsansätze zu liefern. Ich gehöre zu den Menschen, die nicht die Augen verschliessen, wenn es eng wird oder sich gar den Mund verbieten lassen. Ich handele dort, wo es notwendig ist und besetze entsprechende Positionen.

Ich möchte unserer Nachwelt, eine Welt des Friedens und der Freiheit, mit lebenswerten Perspektiven hinterlassen. Die Lage auf der Welt ist zu ernst, um zu schweigen.

Vielleicht fühlt sich der ein oder andere eingeladen, einmal darüber nachzudenken. Das Leben besteht, bei aller positiver Einstellung, nun einmal nicht nur aus oberflächlicher Gaudi.

Es steht jedem frei, meine Angebote anzunehmen oder nicht. Warum liest du hier, wenn dir meine Timeline nicht gefällt? Wenn dir etwas gar nicht zusagt, wende dich doch den Dingen zu, die dir Freude bereiten und dein Herz öffnen.

Und da es gerade so schön hinein passt, verweise ich wieder auf meinen Werbeblock, der es exakt auf den Punkt bringt ...

Love my job! Love my live! Love my clients!

Nur wer Perspektiven wechselt, kann auch Perspektiven schaffen!

Was wirst du in einer Welt nach der Industrie für dich, für deine Mitarbeiter, für deine Kollegen tun? Welchen Mehrwert bietest du in der Zukunft? Wer willst du sein? Wo willst du hin?

Übernehme heute die Verantwortung für die Welt von Morgen!

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Verschiebe Gesundheit, Leben und Liebe niemals auf später!

Love my job! Love my clients! Love austria!

Gabi Stratmann

Gesundes Business im Wandel!
Gabi Stratmann steht für "Gesundheit & Stabilität für das Unternehmen Mensch!" Feel good, Feel free, Feel better, Be you! Change your life! Change the world!

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"Entweder-Oder" - Tagesgedanke

Aus der Reihe "Gedanken zum Tage"

Wenn-Dann... Wenn-Dann... Wenn-Dann... Erwartungshaltungen... Druckmittel...

03. Juli 2018

Ein desaströses Bild, daß Deutschland gerade in der Welt abliefert. Wer die Allmacht Gottes für sich beansprucht und in der Lage ist, eine Kanzlerin zu erschaffen, kann doch jetzt bitte den Weltfrieden erschaffen und dem Elend und Leid auf diesem Planeten begegnen. Die Gefahren von Alleingängen habe ich genügend erläutert. Auf das selbstgefällige Auftreten nach diesem Showkampf, muss allerdings hingewiesen werden. Wir alle sind angewiesen auf diplomatische Friedensbemühungen und den Zusammenhalt und Toleranz aller Parteien und Länder. Zu viele Kompromisse schaffen weitere Probleme und lösen nicht in Ansätzen. Wir alle wissen nur zu gut, daß Unruhen dieser Art in Regierungssystemen der Anfang größerer Konflikte sind, wie wir in der Vergangenheit mehrfach erleben mussten. Deutschland steht nun ein wenig destabilisiert in der Welt dar und muss erneut Vertrauen aufbauen.

Jetzt Erwartungshaltungen auszusprechen und die Toleranz der Parteien auf ähnlichen drohgebärdenden Wegen zu fordern, lässt jeden Funken Anstand vermissen.

Ein Sportmoderator bat kürzlich wahnwitziger Weise die deutschen Spieler darum, während des Spieles an die Nerven des Publikums zu denken. Vielleicht denkt eine bedauerlicher Weise zweite "Unruhepartei" in unserem Land, an die Nerven der umliegenden Länder und Koalitionspartner, die den Atem angehalten haben und gebannt auf unser Land schauen.

Hier wäre doch wohl eine Entschuldigung weitaus angebrachter, als weiter mit Wenn-Dann-Forderungen zu drohen. Von der eigenen Bevölkerung einmal abgesehen, denn diese wird seit Jahren angesichts vieler sozialer Probleme in unserem Land, kompromisslos ignoriert. Tatsächlich gebührt auch hier ein Dankeschön an die Nation, denn die Bevölkerung im Land, ist, von einigen verzweifelten Ironiereaktionen einmal abgesehen, ruhig geblieben. Es hätte auch zu Demonstrationen und Aufständen kommen können. Die Bevölkerung in diesem Land hat einmal mehr ihre Vernunft auf einem explosiven Pulverfass bewiesen.

Noch haben wir nichts gelöst; die Koalitionspartner müssen toleranter Weise mitgehen, was bei dem Sachverhalt von Transitzentren, menschlich wie rechtlich, äusserst schwierig werden dürfte; Deutschland ist nicht nur von Österreich abhängig, sondern von den Reaktionen aller Länder. Österreich wird nun zu nationalem Handeln an seinen Aussengrenzen gezwungen. Italien hat seine klare Haltung zu diesem Vorgehen mehrfach geäussert, etc.

Einen solchen Kurswechsel zu erzwingen, erinnert an die langwierigen und schwierigen Koalitionsverhandlungen und unsere deutsche Vergangenheit. Ich darf daran erinnern, daß es schon einmal "Läger" in unserem Land gab, unabhängig der Betitelung.

Deutschland hat sich ein weiteres Denkmal in seiner Geschichte gesetzt. Einen Eintrag in den Geschichtsbüchern ebenfalls. So viel ist sicher. Ein Urteil darüber, ob es sich hierbei um ein rühmliches Denkmal handelt, überlasse ich jedem selbst.

Die Fassade unseres Landes bröckelt, Steinchen um Steichen. Ob man, bitte seht es mir nach, zu so viel "Dummheit" und Arroganz gratulieren kann, wage ich zu bezweifeln.

Die bröckelnden Steine beginnen jetzt erst zu rollen...

Politik auf „geheimen“ Papieren aus der Schreibtischschublade, die niemand wirklich kennt, zu gestalten und immer weiter nachzulegen, wird das Feuer weiter anheizen.

Ein trauriges Schauspiel eines bis dato starken Landes. Jetzt erst werden sich Toleranz und Friedensbereitschaft beweisen müssen.

#gabistratmann #europeancouncil #bundestag #regierungserklärung#europa #bayerischerlandtag #philosophie


Rücktritt vom Rücktritt - Tagesgedanke

Rücktritt vom Rücktritt

Aus der Reihe "Gedanken zum Tage"

02. Juli 2018

Ein neuer Morgen, der Himmel zeigt sich in seinem schönsten Blau, die Sonne lacht, immerhin und dennoch liegt in einstelligen Temperaturen ein Hauch von Frost in der Luft.

Eine brandgefährliche Entwicklung. Einzelne Rücktritte ziehen einen Tsunamie nach sich und entfachen das Feuer erneut.

Die Parallelen zur Rosenthalstudie finde ich erschreckend. Meine Empfehlung, sich mit dieser auseinander zu setzen.

Wenn Ideale zur wahnhaften Ideologie werden, verdichten sich Gedankengänge so stark, dass die Realität verkannt wird. Wahnhaft wird dann versucht, die eigene Sichtweise um jeden Preis durchzusetzen.
(Das Thema ist komplexer, das war die Kurzfassung. Ich muss selbst erst einmal sortieren.) Solche Phänomene kamen in der Vergangenheit immer wieder vor; etwa Napoleon, Hitler und Co. In solchen Phänomen beginnen „Hin und Her Spielchen“, „noch einmal ein Versuch“, „mein letztes Entgegenkommen“, „wir geben den Ton an“ „... und wir, die csu haben in den letzten Wochen und Monaten die EU gerockt“ ... nur niemals ohne Hintertüre... Zurück bleiben Ruinen.

Theoretisch kann jede Partei diesem Phänomen erliegen. Dem Land fehlen echte Philosophen, die anregen, wachrütteln, Lösungsansätze entwickeln und wieder Stimme bekommen. Die Frage nach dem „was wäre wenn des Seins“ ist aktueller denn je.

Man darf jetzt nicht dramatisieren, die Gefahren und Mechanismen, die dahinter wirken, auch nicht ignorieren.

Ich muss gestehen, ich bin einigermassen entsetzt.

Mein dringender Appell: beendet das politische Elfmeterschiessen!

#gabistratmann #europeancouncil #bundestag #regierungserklärung#europa #bayerischerlandtag #philosophie


"Wirkungsgleichheiten" - Tagesgedanke

Von Wirkungsgleichheiten und Trugschlüssen

Vom 01. Juli 2018

Ich bin selten sprachlos... Unabhängig von „Wirkungsgleichheiten“...

Auch wenn „noch“ viel Speckulationsräume vorhanden sind; es geht mit Verlaub nicht um Zurückgewinnung von Wählerstimmen, das Gewinnen von Wahlen selbst, das Scheitern einer Regierung oder Rücktrittsforderungen einzelner Personen.

Bei nationalen Alleingängen, die auf „Erpressung“ einer Koalitionspartei kommen, in einer historischen Entwicklung des Weltgeschehens, können alle nur verlieren.

Es geht nicht mehr um ein einzelnes Land. Wer nicht versteht, dass der Frieden der Welt, durch den Zerfall der EU gefährdet ist/wird, hat in der Politik nichts zu suchen. Zerfällt die EU - „wir rocken die EU und freuen uns wenn das gelingt“ - teilte soeben ein Abgeordneter in Bayern mit, werden andere Länder ihrerseits entsprechend national handeln, Verträge lösen, Abkommen aufkündigen, Verbindlichkeiten zurückfordern, den wirtschaftlichen Handel kontrollieren und sanktionieren usw., um nur einige wenige „harmlose“ Punkte zu nennen.

Ein Land, das darauf bedacht ist, die Geschichte nicht zu wiederholen, tut gerade einiges dafür, ein gewisses Potential für eine Wiederholung zu fördern.

Auch ich bin nicht mit allem einverstanden. Für die Probleme in unserem Land und in den jeweiligen anderen Ländern, kann und darf es nur eine europäische Lösung in Frieden geben! Alles andere halte ich für inakzeptabel.

Falscher Stolz, vor sich hergeschobene Arroganz, Ideologie, Verbortheit und Alleingänge dieser Art, haben in der Vergangenheit noch immer zu kriegerischen Auseinandersetzungen geführt.

Unglaublich so ein Verhalten. Integrale gemeinsame Lösungen müssen der Ansatz sein!

Peinlich und beschämend für unser Land, dass eine so wichtige Rolle in der EU einnimmt.

#gabistratmann #europeancouncil #bundestag #regierungserklärung#europa #bayerischerlandtag #philosophie


Aus der Reihe Zitate

Zitat aus einem Interview:

"Leider verkommt auch die Wirtschaft immer mehr zu politischem Machtgerangel, statt zu ökonomisch sinnvollen Mehrwerten, die die Menschen benötigen und einen rationalen und fairen Handel erlauben. Orientierungslosigkeit in der jeder seinen Platz zu suchen scheint, breiten sich weiter aus."

Gabi Stratmann aus dem Interview "Der Innovationsmanager"

#interview #stanton #derinnovationsmanager


Gedanken zum Tag

Aus der Reihe "Gedanken zum Tag"

29. Juni 2018

Erste Tendenzen einer vereinten Verbindlichkeit, sicher kein im Detail geschlossener Durchbruch, angesichts der Kürze der Zeit (12 Stunden) auch nicht möglich. Die ersten Richtungen zeigen die Brisanz ebenso wie eine gewisse Überforderung, in explosiven Lagen, falsche Entscheidungen mit negativen Nachwirkungen zu treffen. Es geht ja nicht nur um Migration; anhängig sind so viele weitere wirtschaftliche, soziale Themen, die offensichtlich in verschiedenen Diskussionen, verdrängt werden, da die Zusammenhänge möglicherweise nicht jedem bekannt oder offensichtlich zu erkennen sind. Heute offenbaren sich weitere Aspekte, auch in den Rechtsprechungen, die auf Nachkriegszeit und Wiederaufbau ausgelegt sind, die heute auch mit Auslauf sowie Fortbestehen verschiedener Verträge und Abkommen, so nicht mehr zeitgemäß sind. Der dadurch in der Vergangenheit erzeugte "Flickenteppich" durch unzählige Ergänzungsbestimmungen und situationsbedingten "Schnellschüssen" muss neu gewebt werden.

Diese Welt muss im Dialog bleiben, wenn Frieden und Freiheit aufrecht erhalten werden soll.

Nebel und Regen liegen über dem Land, zumindest in Bayern. Esoteriker würden sagen, die Erde wäscht sich rein. So betrachtet, stelle ich mir die Frage, wie viele Mengen Wasser es noch braucht, um das Machtgerangel einer fehlgeleiteten Haltung in diesem Bundesland zu korrigieren. Mein Appell an die Damen und Herren des bayerischen Landtages, neue Zeiten erfordern neues Denken. Raus aus der antiquierten Sicht und noch einmal frisch und frei von Egobezogenheit, von vorn beginnen. Idole einer längst vergangenen Zeit, müssten heute ebenso umdenken lernen. Für den Aufbau einer diplomatischen Reflektionsfähigkeit stehe ich weiter gerne zur Verfügung.

Je komplexer diese Welt wird, desto mehr sind diplomatisches Fingerspitzengefühl und gemeinsame Lösungen gefragt. Niemals dürfen Ideologien und besessener Machtanspruch, der einem regelrechten Wahn gleichkommt, die Oberhand gewinnen. Hinter allen politischen Aktivitäten steht "eigentlich" das Wohlergehen der Weltbevölkerung. Auch das der Nachwelt.

Etwas provokant gefragt; Welche Perspektiven haben aus aktueller Sicht, unabhängig der Herkunft, unsere Kinder/Enkelkinder, Jugendliche und junge Erwachsene, in zehn Jahren (noch)?!

#europeancouncil #bundestag #regierungserklärung #europa#bayerischerlandtag #philosophie


Gedanken zum Tag

Aus der Reihe "Gedanken zum Tag"

Ich will es einmal so ausdrücken; die Tatsache, daß sich viele Individuen notgedrungen im Parlament zusammen finden, verleiht ihnen offensichtlich noch nicht die Eigenschaften einer organisierten lösungsorientierten Struktur. Scheinbar fehlgeleitete Gefühle und Gedanken inklusive heftiger Gemütsregungen, zeugen von großen nationalen wie internationalen Ereignissen. In historischen Augenblicken, die katastrophale Auswirkungen nach sich ziehen können, erliegen die Politakteure dem Phänomen einer irrationalen aufgebrachten Masse, die einem regelrechten Showdown gleichkommt. Unrühmliches Verhalten führt zu unehrenhaften Abgängen. Die Welt ist zu klein und zu komplex geworden, um rein nationale Lösungen zu favorisieren. Vor einem "Europa" ausschließlich innerhalb der jeweiligen Landesgrenzen kann nur gewarnt werden. Wir kommen nicht umhin, über den Tellerrand hinaus zu denken. Der Tellerrand endet aber nicht an den Grenzen einzelner Bundesländer oder mittel- und unmittelbarer Nachbarländer.


Der Innovationsmanager von morgen!

„Der Innovationsmanager von morgen - Ein multinationaler Unternehmensvergleich“ 

Das Interview führte Catherine Gerl - Deutsch-Französisches Management FH Mainz, St. Anton am 12.06.2018
Teil 1

Gerl: "Wie wichtig ist Ihrer Meinung nach die Innovationskraft eines Unternehmens? "

Stratmann: In erster Linie geht es um Leadership, Werte und Wandel! Damit ist u.a. die Innovationskraft eines Unternehmens, einer der wichtigsten Faktoren, um in der Zukunft bestehen zu können. Innovation bedeutet in der Welt von morgen „Integrale Führung“.

Für Unternehmen ist es überlebenswichtig, Neuentwicklungen auf den Markt zu bringen, die wirtschaftlich erfolgreich sind. 

Wir leben in einer sich rasant verändernden Welt: 

  • Wir haben eine zunehmende Häufigkeit, Geschwindigkeit und Reichweite von Veränderungen.
  • Die Möglichkeiten, Ereignisse und Entwicklungen vorauszusagen, nehmen immer weiter ab.
  • Die Anzahl relevanter Variablen, deren Wirkungsweise aufeinander nicht berechenbar ist, nehmen zu.
  • Die Viel- oder Mehrdeutigkeit von Informationen nimmt kontinuierlich zu.
  • Die Geschwindigkeit des Wandels geht im Verhältnis schneller voran, als die Geschwindigkeit der Anpassungsfähigkeit. Hier driftet die Spirale auseinander.

Viele Unternehmen verstehen unter Innovation immer noch klassische Produktpolitik. Sie legen ihren Fokus auf Marketingbereiche wie Relaunch & Co. Die Gefahr, Trends und Entwicklungen am Markt zu verkennen, ist hierbei groß. Der gesamte Globus befindet sich im Umbruch. Das betrifft nicht nur die Digitalisierung. Diese kann aber durchaus als Motor dessen angesehen werden. Neue Zeiten erfordern sowohl neues Denken als auch neues Handeln. 

Dabei ist die Idee des Innovationsmanagements nicht neu. Sie entstand bereits in den 1930er Jahren durch den österreichischen Wirtschaftler Joseph Schumpeter. Er verdeutlichte damals schon, wie wichtig der Faktor Innovation für die Entwicklung von Unternehmen ist.

Neu ist lediglich das Berufsfeld des Innovationsmanager’s. Ein bisschen vergleichbar mit Ingenieuren, die für Produktinnovationen zuständig waren und künftig auch weiter sein werden. Während der Ingenieur unmittelbar am Produkt forscht und entwickelt, geht es bei dem Innovationsmanager um eine Gesamtsicht auf der übergeordneten Metaebene. Trends und Entwicklungsprognosen, Zukunftsszenarien stehen hier im Fokus. 

Unternehmen sind schwerfällige Apparate, die vielfach an alt Bewährtem festhalten. KMU’s verfügen häufig nicht über ausreichend Liquidität, um in Innovationen zu investieren. Konzerne agieren sehr langsam und prüfen zu lange sämtliche Eventualitäten. Unternehmen müssen lernen, sich den Anforderungen von morgen zu stellen und die Bereitschaft entwickeln, Risiken einzugehen. 

Politik und Unternehmen gemeinsam, müssen lernen, integrale Landkarten des zukünftigen Marktplatzes zu erstellen und die Rolle des Menschen darin, neu definieren. 

Ich spreche in diesem Zusammenhang von integraler Zukunft, weil eine sich verändernde  Welt des Wissens und der Transformation, einen alles umfassenden Gesamtblick notwenig machen. 

Welche Aspekte oder Bereiche des wirtschaftlichen Managements sind überhaupt betroffen:

  • Das individuelle Verhalten
  • Ein psychologisches Verständnis
  • Kulturmanagement und Organisationskultur
  • Ein soziales Systemmanagement und deren Regierungsformen

Das menschliche Verhalten besteht aus physischen, emotionalen, mentalen und spirituellen Ebenen.

Diese werden in der klassischen Prozesslehre, ähnlich eines Baukastensystems, getrennt voneinander betrachtet. 

In der Welt von morgen haben Baukästen nur noch begrenzt Überlebenschancen. Selbst die Digitalisierung ist von Integrität durchzogen, da gibt es autonome und regelrecht mitdenkende PKW, automatische Bremssysteme, lernfähige Getriebe, intelligente Küchenhelfer, etc. Sie alle übernehmen menschliche Handlungsfelder. Denken Sie an Ihr Smartphone… Es weiß vermutlich mehr über Sie, wie Sie selbst über sich wissen… Sie können sich selbst ein Bild davon machen, wo alle diese Daten landen und wer ebenfalls entsprechend informiert ist.

Ein innovationsstarkes Unternehmen fördert den Zeitgeist, Wissen, Transparenz und ist bereit zur Veränderung. Die wichtigste Komponente ist und bleibt die Veränderungsbereitschaft jedes Einzelnen. 


Gerl: "Wie sieht für Sie eine innovationsfreundliche Unternehmenskultur aus?"
 

Stratmann: Die Kultur eines Unternehmens ist die Schlüsselrolle für Innovation und Entwicklung.

Ein agiles Unternehmen muss fähig sein, sich kontinuierlich an seine komplexe, turbulente und unsichere Umwelt anzupassen. Und zwar strukturell, kulturell und individuell. Und das zu jeder Zeit.

Unternehmen müssen ihre Ideen, aller Klischees zum Trotz, etablieren und durchsetzen lernen. Sie müssen die wunderbare Welt virtueller Möglichkeiten, Realität werden lassen. Das heißt Kraft und Präzision im Design und bei der Transformation von Unternehmen. Denn Unternehmen sind in erster Linie Konstruktionen unseres Verstandes. Nicht mehr und nicht weniger. 

Es geht also um Struktur und Perspektive. Vom Selbst (z.B. Familie), zur Gesellschaft, hin zur Wahlgemeinschaft (z.B. Arbeitgeber), zur Autonomität (Alles Eins sein). Die umgebende Struktur, gemeint ist der Globus eines Unternehmens, die in Unternehmen zunehmend stärker wirkt, ist zeitgleich die Psychologie der Unabhängigkeit und der Einbeziehung jedes Einzelnen in sämtliche Prozesse. Die wissenschaftliche Forschung der sogenannten „inneren Bereiche“, gewinnt in innovativen Unternehmen und/oder Prozessen eine völlig neue Bedeutung und Intensität. 

Eingenommen sind folgende Handlungsrahmen oder Felder:

  • Absicht: Das Selbst und des Bewusstseins inkl. veränderter Zustände
    (hier geht es um Machtverhalten, Rationalität, verschiedene Führungsstile)
  • Verhalten: Das Gehirn und des gesamten Organismus
    (hier geht es um den Körper und Unternehmenskörper selbst)
  • Kultur: Kultur und Weltanschauung
    (hier geht es um die Art der Machtverteilung; archaisch, wissenschaftlich-rational oder integral)
  • Soziales: Soziale Systeme und deren Umwelt
    (hier geht es um gelebte Werte und Entwicklung; von dem Überlebensbedürfnis zu Imperien, frühe Nationen, Rechtsstaaten, und Wertegemeinschaften, zum ganzheitlichen Gemeinwesen und integrale allumfassender Netzwerke - allen voran beispielsweise facebook; gelebt wird hier eine Kreisstruktur, um Menschen auf allen Ebenen schnell und bequem miteinander zu verbinden. Das Konzept geht angesichts der weltumspannenden Nutzung auf. Auf privater Ebene finden sich Menschen wieder, tauschen sich aus, teilen ihr Leben miteinander. Im Businessbereich werden Kontakte geknüpft, Gruppen gebildet, Crowdfunding betrieben, das Unternehmen dynamisch und modern präsentiert, etc. Das Risiko des Datenschutzes liegt hier klar auf der Hand. Es war, wie wir alle wissen, kein Hinderungsgrund, dieses Unternehmen zu gründen und aufzubauen. Jeder steht in der Verantwortung, entsprechend sensibel mit sämtlichen Informationen - eigene wie fremde, intern und extern - umzugehen. Das Hauptproblem hier liegt im Umgang mit den Daten, nicht an der Organisationsstruktur) Aber über Kreise sprechen wir später noch.

Folglich müssen verschiedene Systeme künftig innovativ miteinander verzahnt werden. 

Der Mensch lebt in einem potenziell offenen System von Bedürfnissen, Werten und Hoffnungen. Allerdings neigen Menschen dazu, sich in einem scheinbar geschlossenen System einzurichten, in dem er dann auf beständige Art und Weise tätig ist. Ist diese Komfortzone erreicht, wird er dort solange verweilen, bis Störungen oder Unruhen eintreten. Eigentlich stehen wir bereits an dem Punkt von turbulenten und unruhigen Zeiten auf der Welt. Unser aller Aufmerksamkeit ist entsprechend auch geweckt und dennoch neigen wir zum Verharren; Unternehmen scheinen im Dornröschenschlaf zu verweilen. Veränderungen erzeugen Ängste, Druck und Blockaden. Es muss eine Atmosphäre des Vertrauens geschaffen werden, um die Bereitschaft und Offenheit gegenüber Veränderungen zu schaffen. 

Um nun eine Innovationskultur zu schaffen, müssen verschiedene Aspekte beachtet werden:

  • Eine gesunde Basis von Anpassungsmöglichkeiten schaffen, d.h. weg von der Linienhierarchie, hin zu Kreisen, Potentialförderung, Verantwortungsverteilung, Kooperation und Netzwerken.
  • Bewegung im Unternehmen und Denken aufgrund von Erfahrungen und individuellen Fähigkeiten fördern.
  • Das Denken verändert sich immer in dem Maße, wie sich die Bedingungen, also die Realität im Aussen, ändern.
  • Hindernisse als Chance annehmen und einen lösungsorientierten wirksamen Umgang mit ihnen finden.
  • Unschärfe in der Vision und Fehler zulassen. 
  • Dissonanzen schaffen. Blockaden und Verschlossenheit erkennen und schrittweise durch Transparenz und ehrlich gelebten Dialog abbauen. 
  • Äusserungen persönlicher Differenzen erlauben, ohne in alten Verhaltens- und Gewohnheitsmustern oder unüberprüften Annahmen stecken zu bleiben.
  • Veränderungen offen begegnen und Flexibilität aufbauen, ohne dabei auf jeden fahrenden Zug aufzuspringen. Was präsentiert ein Unternehmen in 10, 20, 30 Jahren noch? 
  • Äußere Faktoren, die einen erheblichen Einfluss auf die Veränderungsbereitschaft nehmen, erkennen und beachten.
  • Subsysteme erkennen und sich auf diese einlassen, ohne sie zu bekämpfen (wir machen alles anders, besser, etc.) Es geht nicht um das besser machen, sondern um präzise Schnelligkeit. 
  • Eine Kultur der Toleranz entwickeln und zwar auf allen Ebenen.
  • Abgebaut werden müssen sämtliche Zustände des Widerwillen, Turbulenzen und Schranken. Zu viele Grenzen im Unternehmen engen die Handlungsfähigkeit und Kreativität von Mitarbeitern ein.  

Etwas philosophisch ausgedrückt: Wer prinzipiell mehr richtig macht als falsch, wird zwangsläufig innovativ und erfolgreich sein.

Negativ-Beispiel: Nokia hat das Smartphone verschlafen und wurde von Microsoft aufgekauft. Das Unternehmen hat aus klassischer betriebswirtschaftlicher Sicht alles richtig gemacht. Allerdings die Entwicklungen am Markt übersehen. Der klassische Controller wartet erst einmal ab…


Gerl: "Inwiefern unterscheidet sich ein Innovationsmanager in Deutschland von einem in Frankreich (oder einem anderen Land)?"

Stratmann: Innovationen sind notwendig, allerdings fehlt in vielen Fällen bei Entwicklungs- und Trendpräsentationen der ökonomische Mehrwert und Nutzen aus Kundensicht. Übersehen werden knappe Ressourcen, Umweltschäden und deren Entwicklung bzw. Folgen. Es herrscht ein Kampf um Macht, Wohlstand, Luxus und Reichtum auf Kosten des Verbraucher’s. Ein teures Unterfangen für Unternehmen, beispielsweise sei die Automobilbranche mit ihrer Abgassoftware genannt. Mit weniger mehr zu erreichen, auch das ist ein Anspruch der Innovation.

In Deutschland existiert immer noch ein dominierendes Hierarchiedenken. Dabei kann Hierarchie Komplexität nicht ersetzen. Unternehmen verfolgen immer noch die Struktur der Linienhierarchie. Diese wird mit ihren starren Pyramiden-Baukasten-Systemen und im Vergleich zu anderen Ländern, die wesentlich flexibler agieren, künftig keinen Bestand mehr haben. Flache Hierarchien fördern schnellere und kürzere Entscheidungswege, welche für Innovationen unumgänglich sind. 

Flachere Hierarchien bedeutet weg von der Linie hin zu Kreisen. Kreise bilden ein strukturell agierendes Netzwerk. Unterschieden werden lediglich Arbeitskreise, Koordinationskreise und Leitungskreise. Aufgaben verteilen sich auf Kreisaufgaben und Aufgaben eines Kreismitglieds, also auf Kernkompetenzen. Die Mitglieder von Kreisen setzen sich aus Kernmitgliedern, Leiter eines einzelnen übergeordneten Kreises und Delegierte aus einem untergeordneten Kreis zusammen. Das Multilevel-Marketing repräsentiert solche kreisförmigen Strukturen sehr anschaulich. Alles in allem eine Verschlankung des Gesamtsystems. Dabei gibt es Servant Leader, Sinnstifter und Treiber von Veränderungen - der Innovationsmanager!

Deutschland braucht weniger Linienhierarchie, sondern mehr selbstorganisierte Teams (Kreise) und ein Mehr an Kooperation und Miteinander. Werte dürfen nicht nur definiert werden, vielmehr müssen diese auch mit Leben gefüllt und vorgelebt werden. Eine Vertrauenskultur muss aufgebaut werden. 

Besonders in Deutschland lautet die alles umfassende Frage, wie Unternehmen es schaffen, all die nötigen, teils unbequemen Veränderungen so an die Mitarbeiter heranzutragen, daß diese den Wandel aktiv gestalten, tatkräftig anpacken und sich dafür mitverantwortlich fühlen, anstatt darauf zu hoffen, daß der Wandel am eigenen Unternehmen vorbeizieht…

Diese Frage veranschaulicht, wie sehr Unternehmen in Deutschland ihren alten Strukturen verhaftet sind. Es ist damit zu rechnen, daß die Verantwortung und Beantwortung dieser Frage, gänzlich auf den Innovationsmanager übertragen werden wird. Was Stillstand bedeutet, solange Vorstände und Unternehmensführung nicht bereit sind, aus einem starren Unternehmen, ein agiles Unternehmen zu machen.

Deutschland steht mit Innovationen, Veränderungsbereitschaft und Digitalisierung im Vergleich zu anderen Ländern im Mittelfeld. Ein Land, daß sich als „europäischer Gestalter“ bezeichnet, hält an starren Denkmustern und Strukturen fest. Hier werden wieder Baukästen, wie die der „MINT-Berufe“ kreiert und gefördert. Das Problem dabei ist, daß diese nicht neu sind… Denken wir neben anderen Unternehmen aktuell an die Deutsche Bank oder Tesla, hier sorgt der Wandel für radikalen Stellenabbau. Tesla spart Kosten am Personal, um schneller in den Hoffnungsträger eines seiner neuen Modelle investieren zu können, die Banken eignen sich hervorragend zur Automatisierung.

Die starke Bürokratie ist auf der einen Seite ein Regulator für komplexe Prozesse, bremst und/oder schliesst mitunter aber zeitgleich jede Möglichkeit der innovativen Entwicklung aus. 

Andere Länder leben flachere Hierarchien bereits oder haben Ethikstandards, nach denen gehandelt werden muss. 

Frankreich zum Beispiel lebt ein aktives Netzwerk und sogenannte Clusterprogramme, Clusterpolitik und Clusterinstrumente zur regionalen und sektoralen Förderungen der Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit und Diversifizierung. Trendscouting und Foresights zur Einschätzung von künftigen Entwicklungen sowie  Strategieentwicklungen sind dort schon lange Alltag. Dort bestehen bereits betrieblich installierte Innovationsmanagements im Technologietransfer und Maßnahmen zur Förderung von Innovation durch KMU und Politik. Ebenso gibt es Programme zur Kompetenzentwicklung im Kontext einer sich herausbildenden Wissensökonomie.

Hiervon ist Deutschland beispielsweise noch weit entfernt. Es existieren lediglich zaghafte Tandemversuche in den Bereichen Forschung und Bildung zwischen deutschen und französischen Unternehmen. Die politischen Bemühungen zeigen erste Tendenzen in die richtige Richtung. 

Ein Austausch von Know-how und eine Intensivierung der Zusammenarbeit werden immer wichtiger. Ein besonders großes Potenzial besteht vor allem in den Bereichen der Digitalisierung, von Kooperationsnetzwerken und der beruflichen Bildung

Österreich beispielsweise lebt nach wie vor Ethikstandards, ohne die ein Unternehmen dort abgemahnt werden kann. Dort gibt es das IMG, welches als externer Dienstleister Unternehmen bei der innovativen Ideenfindung und Umsetzung begleitet.

Innovationspolitik wird weltweit immer wichtiger. Besonders vor dem Hintergrund von Machtverschiebung und Völkerbewegungen. Deutschland traut sich wirtschaftlich nach wie vor nicht in strukturschwache Länder vorzudringen und erkennt dort mögliche Handlungsfelder nicht. Frankreich oder Spanien hingegen sind in solchen Ländern seit Jahren aktiv. 

Die Innovationspolitik ist der Leistungsindikator eines Landes. Eine politische Agenda, etwa erneuerbare Energien oder Infrastruktur oder die Schaffung klassischer Instrumente, wie das Forschungsrahmenprogramm der EU, bieten immerhin erste Plattformen.

Das Thema Innovationspolitik prägt die internationalen Beziehungen über die Nachbarschaftspolitik der EU hinaus. 

Deutschland sollte mehr Interesse daran haben, die Innovationsprozesse der südlichen Nachbarn zu unterstützen, als sich darüber zu echauffieren, ob Blockabfertigungen am Brenner sinnvoll erscheinen oder nicht. Stabile Nachbarstaaten schützen beispielsweise vor illegaler Einwanderung, internationalen Konflikten und Terrorismus und bieten deutschen Unternehmen gute Produktions- und Absatzmärkte. Während deutsche Produktionsunternehmen zunehmend südlich des Mittelmeeres aktiv sind, ist diese Region für andere deutsche Innovationsakteure wie beispielsweise Beratungsunternehmen, Coaches und Trainer scheinbar uninteressant. 

In Ländern wie Marokko oder Tunesien dominieren Akteure aus Ländern mit historischen Bindungen an die Region. Die Innovationsstrukturen der südlichen Mittelmeeranrainer sind natürlich auch ein Spiegelbild der ehemaligen Kolonialländer und direkten Nachbarn. 

Indien und China gewinnen seid Jahren an Bedeutung als internationale Innovations-Standorte: Die Städte mit den meisten Forschungs- und Entwicklungszentren befinden sich heute nicht in Europa oder den USA - sondern in asiatischen Ländern.

Die politischen Machtkämpfe zwischen den USA und der EU beleben den asiatischen Markt entsprechend.

 

Gerl: "Welche Eigenschaften muss ein Innovationsmanager mitbringen, um die Innovationskraft bestmöglich zu fördern?" 

Stratmann: Hier stellt sich zunächst die Frage, welches konkrete Ziel ein Unternehmen verfolgt, wo es sich hin entwickeln möchte, wie die Mitarbeiterstruktur aussieht, etc. Abhängig von der Art des Unternehmens, des Produktes und/oder der Dienstleistung werden verschiedene Eigenschaften benötigt.  

Geht es um ein Geschäftsmodell, um einen Nachfolger, um Cash-Flow-Produkte, um neue Produktpaletten, neue Dienstleistungen oder gänzlich neue Strukturen und Prozesse, etc. 

In jedem Fall von Innovation geht es um die Offenheit und die Veränderungsbereitschaft der jeweiligen Akteure. Die Frage nach dem Ziel ist ausschlaggebend. Externer Berater, Übernahme einer Patenschaft, Signatur Innovation oder interner Innovationsmanager, der seinen Methodenkoffer anwendet und aktuell in der antiquierten Rolle, Aufgaben verteilt. 

Der Innovationsmanager von morgen, muss einen globalen Gesamtblick aus der Metaebene heraus haben, sich für das Weltgeschehen interessieren, Gesamtzusammenhänge aus Politik, Wirtschaft, Spiritualität und der Philosophie ebenso erkennen, wie mit seiner Branche vertraut sein, sich in potentielle Kunden, die es heute noch nicht gibt, hinein versetzen sowie Chancen und Risiken richtig einschätzen können.

Dabei steht er gänzlich neuen Anforderungen gegenüber, als die klassische Unternehmens- und Produktentwicklung: Globalsicht, psychologische Mechanismen des menschlichen Handelns und fundiertes Fachwissen muss er in sich vereinen. Darüber hinaus muss er über Experimentierfreude und Risikobereitschaft verfügen. Der Innovationsmanager ist Gestalter, Akteur, Motivator, Forscher, Entwickler, Verkäufer und Berater zugleich. 

Auf der persönlichen Ebene braucht es eine starke charismatische Persönlichkeit, mit der Fähigkeit zur ständigen Reflexion und Selbstreflexion. Eigene Befindlichkeiten und unbearbeitete Probleme, bremsen jeden innovativen und kreativen Entwicklungsprozess und bringen ihn zum Stillstand.

Darüber hinaus benötigt er klassische Skills, wie interdisziplinäres Denken, dynamisches Auftreten, Neugier, Aufgeschlossenheit und Mut, Führungsqualitäten, Durchhaltevermögen und hohe Frustrationstoleranz, Durchsetzungsvermögen, Überzeugungskraft und Verhandlungsgeschick, Kreativität und Teamspirit.

 

Gerl: "Welche Eigenschaften sollte er nicht haben?" 

Stratmann: Eine falsche Besetzung kann fatale Folgen nach sich ziehen und sehr kostspielig werden. Es gibt Personen, die bringen zu viele oder die falschen Ideen ein und sind nicht in der Lage, diese zu entwickeln, zu steuern und zu betreuen. 

Instabile Persönlichkeiten ohne Erfahrung, die Prioritäten falsch setzen und sich verzetteln. Unsicherheit im Auftreten. Zu viele Ideen werden in der Regel nicht umgesetzt. 

Vielbegeisterung fördert viele kreative und gute Ideen, die nie zu Ende gedacht werden und damit auch nicht umgesetzt werden. Der Organisator beraumt viele Mitarbeiterworkshops, um gemeinsam Ideen zu entwicklen, die ebenfalls nie priorisiert geschweige denn umgesetzt werden. Zu starke Netzwerker plaudern Ideen voreilig aus, um aus dem Netzwerk Kompetenz abzufragen. Ein Trugschluss, denn hier tummeln sich sowohl Ideengeber wie Ideenschmuggler. 

Unternehmen können nur wenige Projekte zeitgleich bis zur Marktreife bringen. Gelingt aber genau das nicht, weil sich der Innovationsmanager überschätzt oder unsicher im Auftreten ist, erzeugt das Frust auf allen Seiten. 

Neuerungen erzeugen immer Widerstände im Unternehmen. Je höher der Innovationsgrad, desto höher sind die internen Hürden. Neues bedeutet immer Veränderung, und davor haben viele Mitarbeiter Angst. Unser heutiges System ist auf Druck und Angst aufgebaut.

Innovationsmanager mit wenig Berufserfahrung können also schnell zum Spielball von internen Machtkämpfen werden und/oder durch die berühmten „alten Hasen“ ausgespielt werden, indem man ihn im wahrsten Sinne des Wortes "auflaufen“ lässt.

Hier spielen Empathie und Fingerspitzengefühl für das richtige Timing zur Platzierung und Schnelligkeit eine zentrale Rolle. Voreiliges Handeln wird in einer sich immer schneller drehenden Welt zu einem kostspieligen Flop. 


Gerl: "Welches sind für Sie die größten Veränderungen, mit denen der Innovationsmanager von morgen rechnen muss?"

Stratmann: Die Frage bei Veränderungen ist immer „was soll sich von wo nach wo verändern?“

Der heutige Wirtschafts- und Politikkurs spricht von keinem Thema so häufig wie von dem Wandel. Trainer, Coaches und Berater werfen mit dem Begriff „Veränderung“ nur so um sich. Sie biedern sich förmlich als Veränderungsmanager an. Sie entwerfen Konzepte, um Veränderungen durchzuführen. Literatur zum Thema Change-Management gibt es zuhauf. Nicht zu übersehen, sind die damit verbundenen horrenden Preise. Trotz aller Change-Bemühungen“ scheitern viele Unternehmen an ihren Veränderungsversuchen. Viele Konzepte beinhalten weder einen sinnvollen ökonomischen Mehrwert noch in der Folge einen Nutzen für den Kunden.

Hier empfiehlt sich ein Blick hinter die Kulissen:

Übersehen werden die ursprünglichen Mechanismen, die die menschliche Entwicklung im wesentlichen beeinflussen. Der sogenannte Humpty-Dumpty-Effekt. Besonders dann, wenn es um die Einführung von Veränderungen in der Unternehmenskultur geht sowie bei heiklen Themen der Rassenbeziehungen, Kriminalität, Bildung, Ungleichheiten in der Gesellschaft, Systemwandel, Völkerbewegungen, Digitalisierung, drohende Massenarbeitslosigkeit, Unruhen, persönliche Entfremdung, politische Neuordnung von Machtverteilungen, um nur einige zu nennen. 

Die weitaus größeren, weil weniger offensichtlich, Herausforderungen sind nach wie vor die Folgen von Einbahnstraßen, Fehlschlägen, Blockaden, Stillstane, Staus und oberflächlichen Lösungen, die aus den autoritären verhaltens- und systemorientierten Denkschulen kommen. Antiquierte „Haustock- und Peitsche-Methoden“ werden besonders in konservativen Unternehmen immer noch angewendet. Vielen fehlt der Gesamtblick, um innovative Entwicklungen zu erkennen und voranzutreiben. Hier stolpern Unternehmen über ihre Bürokratie und den Menschen. 

Wer Innovationen vorantreiben will, darf die tiefen dynamischen Kräfte des Menschen, die verborgen und schwer fassbar in jedem Einzelnen liegen, nicht übersehen. Wenn das geschieht, steht die Entwicklung des Unternehmens regelrecht still. Man macht etwas, weil man dies und jenes immer schon so gemacht hat. Den Nutzen hinterfragt keiner.

Auf den Punkt gebracht bedeutet das:

  • Konkretes Handeln, Verhalten und künstliche Bindungen; sind noch autoritär beeinflussbar
  • Bei Konzepten, Systemen, Glaubensvorstellungen und Schemata wird es schon schwieriger. Hier müssen Programme entwickelt werden, um ein System oder Glaubensvorstellungen zu verändern. 
  • Zentrale Intelligenzen sorgen für das Wie von Veränderungen; Veränderungen in der Art und Weise, wie Menschen denken, nehmen Einfluss darauf, was Menschen denken und warum sie sich auf die eine oder andere Weise verhalten. 

Neuentwicklungen sind kein Zufall. Sie müssen strategisch geplant und organisiert werden.

Innovative Unternehmen müssen eine regelrechte Landkarte des zukünftigen Marktplatzes und die Rolle des Menschen darin entwickeln. Eine Art Zukunftsszenario. Das individuelle Verhalten, ein psychologisches Verständnis, Kulturmanagement und Organisationskultur, ein soziales Systemmanagement und deren Regierungsformen, sind heute alle zusammen wichtige Bestandteile des wirtschaftlichen Managements. Physische, emotionale, mentale und spirituelle Ebenen zeichnen dagegen das menschliche Verhalten aus. Eine Herausforderung wird sein, diese zueinander zu führen, um kreative innovative Ideen entwickeln und auch effizient umsetzen zu können.

Es müssen neue Ansätze für Entwicklungen unterschiedlicher Ebenen und neue „Leitinstanzen“ für den einzelnen Menschen und für eine marktfähige Gesellschaft, zeitgleich geschaffen werden.

Unternehmen müssen lernen, heute in der Zukunft zu denken und im Jetzt zu handeln. Sie müssen sich die Fragen der Zukunft stellen und diese inhaltlich ausgestalten.

Damit ändern sich ganze Unternehmensstrukturen. Strukturell, kulturell, individuell.


Gerl: "Hat der Innovationsmanager heute genug Freiheiten (bezogen auf seine Vorgesetzten und die Unternehmensstrategie), um Innovationen auch entsprechend fördern zu können? Inwiefern?" 

Stratmann: Der Innovationsmanager ist am Puls der Zeit und dennoch auf stürmischer See unterwegs.

Denken wir an die jüngsten Insolvenzverfahren, muss berechtigter Weise die Frage gestellt werden, worin sich der Innovationsmanager vom klassischen Veränderungsmanagement unterscheidet. Während das Change-Management unmittelbar an der Umsetzung arbeitet, beschäftigt sich das Innovationsmanagement um das dazugehörige Handlungsfeld, den Rahmen. Viele ruhen sich auf den Lorbeeren der Vergangenheit aus, verharren in alten Strukturen, warten erst einmal ab (nichts wird so heiss gegessen, wie es gekocht wird), scheuen den Aufwand und bemängeln häufig einen zu hohen Kostenaufwand.

Solange Unternehmen starre Konstrukte sind, werden Innovationsmanagern wenig Spielräume eingeräumt. Um dem Innovationsmanager Freiraum zu ermöglichen, muss eine Kultur der Transparenz, des Vertrauens, der Offenheit, flachen Hierarchien und schnellen Entscheidungswegen eingerichtet werden. Ebenso wollen Mitarbeiter heute in einer Welt des Wissens, mitreden und mit gestallten. Sie wollen gefragt werden und Verantwortung übernehmen. Das Unternehmen muss eine Basis schaffen, die Ängste und Unsicherheiten abbaut. Nur dann kann Veränderungsbereitschaft erzeugt werden. Was zur Folge hat, daß dem Innovationsmanager, der das Feld der strategischen Unternehmensausrichtung belegt, hohe Kompetenz in der Personalführung und Unternehmensberatung eingeräumt werden muss.


Gerl: "Wie sieht für Sie das Profil des Innovationsmanagers von morgen aus?" 

Stratmann: Der Innovationsmanager von morgen ist 

  • Visionär & Stratege
  • Empowerment-Leader
  • Eine dynamische und charismatische Persönlichkeit
  • Motivator von Massen
  • Kommunikationsexperte und Philosoph
  • Beherrscht die globale Gesamtsicht
  • Ist Selbstreflektiert
  • Ist ein hervorragender Zuhörer
  • Hat Interesse am internationalen Weltgeschehen

Gerl: "Herzlichen Dank für das spannende und aufschlussreiche Gespräch. Eine ganz faszinierende Sichtweise und ein sehr guter Ansatz. Ich bin auf die weiteren Gespräche gespannt. Besonders auf Ihre Rolle in Österreich."


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Verschiebe Gesundheit, Leben und Liebe niemals auf später!
 Love my job! Love my clients! Love austria!
 
Gabi Stratmann
 
Gesundes Business im Wandel!
Gabi Stratmann steht für "Gesundheit & Stabilität für das Unternehmen Mensch!" Feel good, Feel free, Feel better, Be you! Change your life! Change the world!
 
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Interview "Der Innnovationsmanager"!

Der Innovationsmanager von Morgen!

Ich freue mich auf das Interview zum Thema: „Der Innovationsmanager von morgen - Ein multinationaler Unternehmensvergleich!“ am 12. Juni in Strengen.
 
Ich unterstütze damit eine hervorragende junge Absolventin in ihrer Masterarbeit. Sie ist am Puls der Zeit und denkt in die Zukunft. In eine Welt nach der Industrie. Ökonomisch und nachhaltig. Das Gespräch wird aufgezeichnet und zusätzlich veröffentlicht.
 
Zeitgleich ist es ein Signal für Völkerverständigung und ein vernünftiges und gewinnbringendes Miteinander in Frieden und Freundschaft auf internationaler Ebene.
 
Just do it!
 
Was wirst du in einer Welt nach der Industrie für dich, für deine Mitarbeiter, für deine Kollegen tun? Welchen Mehrwert bietest du in der Zukunft? Wer willst du sein? Wo willst du hin?
 
Übernehme heute die Verantwortung für die Welt von Morgen!
 
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Digitalisierung ON - Menschlichkeit OFF

Digitalisierung ON - Menschlichkeit OFF.

Blitzwunderhöchstumsatz ON - Ökonomisch sinnvolle Inhalte, die einen Mehrwert bringen OFF. 


Was ist das für ein Business?! Es wird scheinbar nur noch mit schnellem Umsatz und Blitzerfolgen geworben...
 
Was ist eigentlich deine Idee als angehender oder gar bestehender Unternehmer? Wo sind die Inhalte? Was gibt der Markt denn her? Welche Marktlücke bedienst du? Wen möchtest du ansprechen? Wer ist also deine Zielgruppe? Mit welchen Mitteln finanzierst du dein Vorhaben? Was qualifiziert dich denn, dein Business auszuüben? Welche Reputation hast du? Wo sind deine Schwächen, die dich besonders herausfordern? Auf welchen Teil des Unternehmen‘s oder des Menschen zielst du denn ab? Was sollen die am Ende bekommen, verändern, entwickeln, anwenden, etc. ? Was haben sie davon, wenn sie dich beauftragen? Was konkret bekommen sie vor dir? Welche Rolle spielst du in deinem Business? Wie willst du wahrgenomnen werden? Stimmt dieser Wunsch mit deiner Persönlichkeit überein? Aus welchen Gründen strebst du diesen oder jenen Weg an? u.s.w.
 
Diesen Fragenkatalog könnte ich unendlich weit fortführen. Es macht wesentlich mehr Sinn, sich mit diesen und weiteren elementaren Fragen zu beschäftigen, als zu glauben, dass ein „Blitz-On-Off-Business“ und „betriebsinterne“ Ideen öffentlich in den Medien zur Diskussion auszuplaudern, zum Ziel führen.
 
Wer andere vor seinen Karren spannen will, muss sich seiner Rolle bewusst sein, Inhalte bringen, ein klares Ziel verfolgen und lernen zum Jongleur zu werden. Verlierst du auch nur einen einzigen Ball, wirst du die anderen nicht mehr halten können. Der Unternehmer hält alle Bälle aufrecht und zieht die Fäden an den richtigen Stellen, weil sie alle benötigt werden. Hier ist kein Raum für egobezogene „virtuelle reality Spielchen“!
 
Es geht nicht in erster Linie um den Umsatz, im Gegenteil muss der Umsatz Resultat der ökonomisch sinnvollen Mehrwerte sein, die du lieferst! Es geht um die Menschen, mit denen du arbeitest. Und daran hängt das, was viele zu bekämpfen scheinen und was für viele häufig eine Nummer zu gross ist: der gesamtwirtschaftliche Aspekt. Jedes Handeln im Businesskontext hat Auswirkungen auf den Markt.
 
Hand auf‘s Herz, hast du dir darüber jemals ausführlich Gedanken gemacht?
 
(C) Gabi Stratmann
 

Wenn nicht, wird es höchste Zeit! Ich biete dir hierzu zwei Varianten:

 

 1. Change-Camp‘s in Tirol - für einen fundierten Start oder zur intensiven Kurskorrektur!
 
2. Jahresbegleitung - um an den Themen dran zu bleiben, die für dich und deine Kunden zielführend
sind!
 
Schreibe mir eine Mail oder rufe mich an!
 
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Gabi Stratmann
 
Gesundes Business im Wandel!
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