Integrale Unternehmens- & Selbstführung

Neue Zeiten erfordern neues Denken

Neue Zeiten erfordern neues Denken.

Manchmal braucht es Stille, um aktive Gedanken feinsäuberlich zu sortieren.
 
Ich habe mir heute, trotz viel Arbeit auf dem Schreibtisch, zwei Stunden Zeit genommen. Zeit nur mit mir, in der Natur. Den Geist zur Ruhe gebracht, heruntergefahren. Für einen Moment abgeschaltet. Diese Welt ausgeblendet. Was habe ich gesucht? Stille, einfach nur Stille. Raum und Zeit ähnlich eines Hologrammes. Lediglich das Säuseln des Windes war in meinen Ohren zu vernehmen und wirkte dennoch fern.
 
Wirklich still war ich natürlich nicht. In der Stille beginnst du zu arbeiten. Ich bin im Geiste über diese Welt geflogen, habe mir die Natur angeschaut, die Menschen beobachtet, ihre Kulturen, ihre Art zu leben. Ich habe gesehen, wie dieser Planet einst aussah, was er überstehen musste, wie er künftig aussehen wird. Die Spezies Mensch bereitete mir Sorgen. Ein bezauberndes Wesen, mit Fähigkeiten ausgestattet, wie kein anderes Lebewesen auf Erden. Die Fähigkeit zu lieben, zu lernen, zu wachsen, zu reifen. Der Mensch wurde bestückt mit den Gegensätzen der Natur. Was er alles zu leben vermag, spiegelt sich in der gesamten Entwicklung der Menschheitsgeschichte wieder.
 
Aber was hat das mit der aktuellen Situation zu tun? Wo hat sich die Menschheit hinein manövriert?
 
Es wirkt, als würde die Natur kurz vor dem Kipp-Punkt die ureigene Ordnung wieder herstellen. Interessanter Weise schreit niemand, dass es Seuchen schon immer gegeben hat, wie bei dem Wort Klimawandel. Im Gegenteil zeigen sich Verhaltensweisen eines primitiven Primaten, statt eines intelligenten Umgangs mit der Situation. Das hat selbstredend Gründe. Diese werde ich in meinem Blog ausführlich darlegen.
 
Ich brauchte Ruhe. Ruhe von dem Lärm der Zeit, dem Hilfeschrei von Mutter Erde, der Verzweiflung einer Gesellschaft, die in ihrer Hilflosigkeit lautstark umherirrt. Scheinbar ohne erkennbares Ziel. Die gespalten ist und ihre Solidarität verlernt hat.
 
Mir gehen der Hass, diese Häme, die vielen primitiven Scherze - sollen es wohl sein und diese unerträgliche Polemik zu weit. Das „Gegner gegen alles Tum“ spaltet und schlägt all jenen die sprichwörtliche Faust ins Gesicht, die sich täglich Gefahren aussetzen, in der Not helfen und trotz Anfeindungen niemals aufgeben. Die auch für ihre Feinde bis zum letzten Atemzug um deren Leben kämpfen. Die eine Hand reichen, um anderen aus den unterschiedlichsten schwierigen Situationen wieder auf die Beine zu helfen. Auch die Regierungen haben den Ernst der Lage erkannt, handeln endlich einmal schnell und unkompliziert, versuchen grössere Schäden abzuwenden; agieren im Sinne und zum Schutze der Bevölkerung. Das was immer gewollt war. Und wie wird es gedankt ...
 
Was wir weltweit erleben, ist erst die Spitze des Eisberges. Kein Hokuspokus, sondern Physik.
 
Mein Geist wollte Ruhe. Stille, um zu verstehen, was aktuell geschieht.
 
Ein älterer Herr fragte mich später, ob es mir gut ginge. Wir unterhilten uns ein wenig. Über was wohl? Er barg nicht nur einen immensen Erfahrungsschatz in sich. Er wusste auch, was in mir vorging. Ich lauschte ihm interessiert. Am Ende fragte er mich, was nur los sei auf diesem Planeten und was man denn tun könne.
 
Ich sah ihn eine Weile an, sah ein weises Gesicht, mit tiefen Spuren der Erfahrung. Angst stand in diesen leicht verblassenden Augen, die seit 97 Jahren, wie er mir verriet, das Geschehen beobachten.
 
Mit feuchten Augen antwortete ich, wenn man den Kindern beim Spielen zu schaut, weiss man, was zu tun ist.
 
In diesem Sinne ... Dankbar für das tiefe Vertrauen in meine Person.
 
Gabi Stratmann
💯Integrale Unternehmens- und Selbstführung!
 
Beratung * Mentoring * Therapie
 
www.gabistratmann.de
 
#philosophie #leadership #potentialentfaltung #moderneunternehmensformen #jugendförderung #menschenimwandel #evolution #rentamentor #ökonomie #beziehungsmanagement #happylife #happyfive #klimawandel #strukturwandel #austria #sabineandfriends #jazz #musik #sabinedöppel #visitbayern #chiemgau #meinbayern #becontent

Integrale Unternehmens- & Selbstführung

Integrale Unternehmens- & Selbstführung - Darum geht es

Integrale Unternehmens- & Selbstführung

Integrale Themenfelder interagieren miteinander und nehmen erheblichen Einfluss auf jeden Einzelnen.

Gesellschaft, Politik, Wirtschaft, Spiritualität/Religion und Kultur werden umfassend beleuchtet.

Ebenso Themen der künstlichen Intelligenz und Digitalisierung mit ihren Folgen für den Menschen sowie die Konsequenzen auf dem Arbeitsmarkt.

Wie werden die Märkte der Zukunft aussehen?

Welche Bedeutung erlangt das Social Media in der Kommunikation 5.0., in der Cyberharrassing und Hatespeech an der Tagesordnung sind.

Darknet und KI haben keine Moral. Wo also liegen die Grenzen des Ethischen?

Wo kann KI dem Menschen wirklich dienlich sein?
Wann werden Grenzen in schädlichem Masse überschritten? Man denke an Sofie, Cyborg, Arbeitsplatzverluste, Abbau von lernfähigen Gehirnarealen, etc.

Das soziale Gefüge gestaltet sich zunehmend aus der Ableitung / dem Konsens aus fehlgeleiteten Massenphänomenen.

„Der Mensch im Strudel der Zeit“ zeugt von einem rasanten Wandel und einer undurchschaubaren Zukunft. Der Mensch muss lernen, mit Unsicherheiten einen adäquaten Umgang zu finden. Veränderungen „Change“ stehen nunmehr an der Tagesordnung. Nur eben nicht mehr im klassischen Sinne des rein betriebswirtschaftlichen Change Managements.

Wie viel Einfluss hat der Mensch künftig auf seinen Lebenswandel? Hat er überhaupt noch die Möglichkeit, Entscheidungen, die sein Leben betreffen frei zu wählen? Besteht nicht vielmehr eine Abhängigkeit durch die Fremdsteuerung und Kontrolle via Smartphone, digitalen und politischen Vorgaben (Bargeldabschaffung, Kartensysteme „gläserner Mensch“, autonom fahrende PKW, Zwangsenteignungen, Bonpflicht, etc.)?
Wie schaut es aus mit den zunehmenden Einschränkungen und Verboten ganzer Berufszweige und Branchen bei zeitgleichem Missbrauch durch Einzelne ihrer Akteure?

Die Rufe nach uneingeschränktem Agieren und Abbau von Bürokratie werden immer lauter. Kann ein Markt frei von rechtlich bindenden Regularien funktionieren? Was wäre die Voraussetzung auf Märkten, die heute schon die Tendenz aufzeigen, das Angebot und Nachfrage längst nicht mehr beherrschend sind?

Neue Machtstrukturen nehmen immer mehr Formen an. Neue Sparten etablieren sich ohne Regelwerk.

Die Bevölkerung eines Landes übernimmt vorgegebene Werte und Handelsmechanismen, die politisch und durch meinungsgebende Instanzen, beispielsweise Lobbyisten, Institutionen, Wirtschaftsweisen, etc. vorgelebt werden. Skandale, wie BAMF, Cum–Ex, Diesel Skandal, Pharmazie, Lebensmittel, Verschwörungstheorien, Fake News, etc.., scheinen das Individuum zwar zu erschüttern, hält die Masse aber nicht davon ab, selbige Vorgehensweisen zu wählen.

Im Gegenteil spielen besondere Formen des Fehlverhaltens und dem Versagen politischer Strukturen unseriösen Marktteilnehmern zu. Der Esotherikmarkt erlebt ebenso wie Sekten eine neue Hochkonjunktur. Der Zulauf scheint ungebremst.

Was genau treibt Menschen in solchen Massen in ihren schleichenden Untergang?

Am Markt zu beobachten ist ein besonderes Phänomen, das von einem paradoxen Umkehrschluss genährt wird.

Ich biete dir eine spannende Reise durch die Themen unserer Zeit.

Analyse, Einblick, Ausblick, Ursache, Lösung.

👉Was nun ...?

🎤 Aus meiner Vortragsreihe zur gesellschaftlichen Entwicklung „Der Mensch im Strudel der Zeit - Polarität der Werte“

👉 Anfragen unter
https://www.gabistratmann.de/kontakt/

Gabi Stratmann
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Leben ist mehr wert ...

Leben ist mehr wert ...

Warum fehlt den Armen, was sie benötigen? Weil die Reichen zu viel verbrauchen. Warum werden die Menschen rastlos und unzufrieden? Weil die Mächtigen jeden Aspekt ihres Lebens zu kontrollieren versuchen. Jeder ist so damit beschäftigt zu bekommen und zu behalten, dass keiner wirklich zu leben lernt, bevor er stirbt.

Dieser Welt, die aus dem Gleichgewicht geraten ist, ist dringend zu empfehlen, den übermässigen Verbrauch aufzugeben, um sie in eine neue unbedingt notwendige Balance zu bringen.

Wahre Einfachheit zu leben, bedeutet nicht Mangel, sondern ausgewogene Balance des gewählten Lebensstils.

Dies bedeutet nicht Ausbeute auf vermeintlich hohem Niveau, sondern Respekt, Wertschätzung und nächstenliebendes Verhalten.

Nächstenliebendes Verhalten setzt eine gesunde Portion Selbstachtung voraus, schenkt Achtung und Tolleranz, ist frei von Wertung, lässt Raum und im Besonderen zwingt es niemals anderen Personen den eigenen Willen auf.

Wer anderen seinen Willen auferlegt und damit sein Gegenüber entmündigt, handelt in höchstem Masse übergriffig. Eine besonders schwere Form der Gewalt, die einen schleichenden Prozess im Inneren des Betroffenen in Gang setzt.

Deine biegsame Zartheit ist zugleich deine wahre Stärke. Sie ist deine Fähigkeit, sich im Wind zu beugen, die einen Baum vor dem Umstürzen bewahrt.

Deine Zartheit und deine Sanftheit sind Zeichen des Lebens. Natürlich sind sie verwundbar, bergen in ihrer Verletzlichkeit aber Pläne, die dich vor Niederlagen bewahren.

Härte und Unbeugsamkeit hingegen, sind Zeichen des Todes. In ihm offenbart sich das spröde und ausgedörrte Innenleben bei fehlender Nächstenliebe.

Bedenke, dass du vor deiner starren und steifen Konditionierung, sanft, zart, weich und beweglich als ein Wunder der Natur aus Liebe geboren, auf diese Welt gelangt bist.

Du hast ein Recht darauf, verwundbar zu sein, dich verletzlich zu zeigen, nein zu sagen, ohne dafür angegriffen oder ausgegrenzt zu werden. Wenn das jemand macht, verabschiede solche Menschen aus deinem Leben. Sie sind und waren nie Teil deines Lebens und werden es nie sein. Ihr Interesse gilt des Missbraus durch Egobefriedigung. Sie werden dich weder fördern, noch stärken oder bestärken. Sie werden nie an deiner Seite stehen, wenn du sie brauchst. Sie werden immer einen Grund finden, warum dies und das nicht geht, warum sie keine Zeit haben, warum du für nicht‘s gut genug bist, usw. Sie wissen alles besser, besonders das, was sie für dich für richtig halten.

Am Ende zweifelst du. Nicht an ihnen, vielmehr an dir selbst. Am Ende gibst du auf, wovon du dein Leben lang geträumt hast. Am Ende fühlst du dich ausgenommen, wie die sprichwörtliche Weihnachtsgans. Am Ende spricht dein Körper in Form von Krankheit zu dir. Am Ende bleibst du zurück.

Während andere sich ihres Fehlverhaltens rühmen, übersehen sie etwas wesentliches, das in dir verborgen ist.

Das gefühlte Ende ist deine Chance. Deine Chance für ein neues Leben; für eine neue Liebe; für längst aufgegebene Träume; für deinen Prozess der Wandlung zu dir selbst zurück; für die dir zustehende Fülle des Lebens; für ein neues Gleichgewicht; für den Prozess der Heilung deines Körpers; für deine persönliche Kurskorrektur; etc.

Ein kranker Körper kann in vielen Fällen geheilt werden, ein kranker Geist in der Regel nicht. Nutze deine Chance, denn es ist dein Leben.

Viele Menschen sind im Leben anderer Personen regelrecht gefangen. Kehre in dein Leben zurück, wenn du auf allen Ebenen gesunden willst. Dann ist der Weg zu dir wieder frei. Die richtigen Menschen können dann in dein Leben treten. Manchmal warten sie geduldig auf dich, bis du diesen Weg frei geräumt hast. Dann fügt sich dein Leben fast von allein vollkommen neu.

In diesem Sinne, stehe auch ich nach vielen Jahren stabilen Befundes vor genau dieser Aufgabe, alles neu zu überdenken. Eine neue work life ballance aufzubauen. Ein paar ungewollte Fights zu viel, toxische Übergriffe die ihresgleichen suchen, zu lange im Alltag verharrt, statt auf die Symptome zu hören. Zu lange nicht wahrhaben wollen, was ich längst wusste. Zu lange auf 300 % gefahren.

Das positive daran, wir haben den Grad des Befundes spät erkannt, aber nicht zu spät. Mir wird erneut das Leben geschenkt, denn meine den meisten bekannte Magenthematik (um Spekulationen vorzubeugen KEIN Krebs) lässt sich wieder in ein gesundes Mass ausheilen. Dennoch müssen mögliche Komplikationen beachtet und vermieden werden. Natürlich sind entsprechende medikamentöse Behandlung und eine dauerhafte Anpassung des Lebenswandels notwendig. Auch wenn ich den Ausgang des Befundes geahnt habe, hat mich die Schwere doch überrascht. Meine Gesundheit ist mir heilig und es fühlt sich gut an, mich medizinisch in den besten Händen zu wissen. In der Folge werde ich aber ein wenig kürzer treten, und insgesamt das Business im Chiemgau verankern. Hierzu laufen bereits Gespräche. Insofern noch keine Details. Die Pläne für die nächsten beiden Jahre, passen wir ebenfalls noch einmal an, um auch künftig voller Kraft für unsere Kunden da sein zu können. Vorträge sind davon unberührt.

Warum schreibe ich das?
Weil es im Leben nie immer nur steil geradeaus geht, wie viele Gurus es vermarkten. Weil auch Vorbilder und Personen des öffentlichen Lebens vom Alltäglichen nicht verschont bleiben. Weil ich nur dann authentisch bin, wenn ich mich als Mensch genauso verwundbar zeige, wie wir Menschen nun einmal sind. Weil ich meiner konsequenten Linie treu bleibe und an einer Lösung arbeite. Weil ich es falsch fände, euch weiss machen zu wollen, dass wir, die auf der Bühne stehen Rückschläge lieben und es ein Leichtes sei, diese zu händeln, wie es allzu oft betont wird.

Weil ich möchte, das ihr wisst, dass ich nicht die da oben bin, die im Glanz der Scheinwerfer auf der Bühne steht und euch nicht sieht; sondern eine von euch bin. Denn meine Themen sind ein Stückchen weit die Euren. Indem ich zu euch spreche oder schreibe, bewegt sich etwas in jedem Einzelnen von euch und trägt nicht selten zur Lösung eurer Themen bei.

Damit ich auch weiterhin für euch da sein kann, wurde von mir vom Leben alles das getrennt, was ich nicht sehen wollte und schädlich war. Und dafür bin dankbar 🙏

Und ich danke euch, für euren Zuspruch, für eure Treue, für euer Vertrauen und das stete nachfragen, wenn ich mal ruhiger bin ❤️

Über das Leben nachzudenken ist nicht dasselbe, wie es auch zu leben 🍀

Gabi Stratmann
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Pietät, was ist das denn ...

Pietät, was ist das denn ...

Die Pietät sollte unter allen guten Taten an erster Stelle liegen. In ihr liegen Wertvorstellungen, die sich in respektvollem Umgang äussern. Aus der kindlichen Pietät erwächst eine moralische Verpflichtung, die ihre Grundlage in der Psyche und in den Emotionen jedes Menschen findet und für den zentralen Wert allen Zusammenlebens Voraussetzung ist.

Werte sind, wenn sie vermittelt wurden und gelebt werden, inhaltlich reich und nach aussen expandierend. Leider immer mehr durch politische, kulturelle und gesellschaftliche Einflüsse in Teilen frühzeitig gestört.

Angriffsfläche für pietätloses Jagen auf die Psyche des Menschen, der geprägt von negativen Erfahrungen nach Freiheit und Erfolg strebt. Auf diesem Wege entsteht ein Ungleichgewicht, dass Kreativität und persönliche Entwicklung vortäuscht und so den Individualismus fördern soll. Am Ende findet sich das Individuum sozial isoliert in der Armut wieder. (Beispiele hierzu werden in meinem Buch erläutert)

Fuchsjagt neu interpretiert; ein Markt, auf dem gejagt wird, wie nie zuvor. Das Individuum als neues Massenprodukt im MEGA Format. Zum Abschuss freigegeben, wenn die Realität anklopft und der Jäger erkannt wurde.

Die Eigenständigkeit wird geschwächt und damit die Grundlagen der Verantwortung abgelegt. In der Folge zerbrechen nach und nach sämtliche Beziehungsgeflechte.

Besonders im deutschen Raum zeigt sich dieses Phänomen im zunehmenden sozialen Abstieg auf verschiedenen Ebenen, auf verschiedenen Märkten, in verschiedenen Bereichen. Das pietätlose Agieren der Damen und Herren am Markt sowie auf der Politbühne sind beispiellos und übertragen sich auf die Gesellschaft.

Wenn sich Politiker öffentlich zu einem „anderen Rechtsverständnis“ bekennen (A.Scheuer b. Markus Lanz zur MAUT), Kollegen die Blumen vor die Füsse werfen anstatt sie - wenn auch nur dem Anstand entsprechend - vernünftig zu überreichen (Wahl Kemmerich), Handy-Daten löschen (Frau von der Leyen) etc., entwickelt sich in der Bevölkerung eine gefährliche Eigendynamik.

Hätte ich in jungen Jahren ein solches Verhalten an den Tag gelegt, wäre mir eine entsprechende Ansage durch die Eltern nicht erspart geblieben. Respektloses Auftreten und das Verletzen von Werten aller Art, wurden nie toleriert und dürfen nie toleriert werden.

Ein kleiner Auszug aus meinem neuen Buch „Tugend“.

Ein Werk, auf das ich stolz bin und ich mich freue es in Händen zu halten. Denn es beschäftigt sich mit der Frage, wie eine ideale Gesellschaft aussehen könnte und was dafür geschehen muss. Wohl wissend, dass es das Ideal wohl nie geben wird. Aber ein Anfang, dem Chaos des Zusammenlebens dieser turbulenten Zeit, ein wenig Ordnung, Struktur und Liebe einzuhauchen.

Und ich gestehe, mir geht so manches gekünzelte Theater der Zerstörung, Manipulation und Sabotage auf die Nerven. Es führt zu keinem sinnvollen erkennbaren Ziel. Verbunden mit der Frage, wer „verfolgt“ wen mit welcher Absicht? Der Nutzen des Einen führt zum Schaden des Anderen. Das kann und darf doch wohl keine Basis unserer Kultur sein.

Meine Welt ist das nicht. Bedauere 🙏

Und deswegen gibt es künftig Workshop-Reihen zum Thema.

Gabi Stratmann
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Die Kunst der Geduld

Die Kunst der Geduld

Wie schaffst du es, den einzelnen, kleinen Schritt zu schätzen, ohne ungeduldig zu werden, wurde ich heute gefragt.

Diese Frage hat mich zunächst irritiert, nicht wissend worauf diese, nach einer ereignisreichen Woche, zielte.

Eine Woche, die gefüllt war mit Anfragen nach Lösungen von höchster Stelle für die Problemstellung unserer Zeit, Krisensitzung in Berlin, dadurch verschobener Abgabetermine, einer neuen Klarheit für die eigene Position in der Gesellschaft. 🤔

Eine Woche, die auch von Liebe gefüllt war und so mancher Erkenntnis. 😍

Ich spürte, dass ich behutsam argumentieren muss und entgegnete, das stilles Sitzen in Form von Ruhe und Gelassenheit es uns erlaubt, die feinen Bewegungen des Geistes wahrzunehmen.

Sogleich hörte ich, dass diese Sichtweise nicht den populären Weg von Glanz und Glamour spiegeln würde, der doch heutzutage angepriesen werde. Man sei nur jemand, wenn man diesen Weg gehe.

Ich zuckte innerlich zusammen und sah in ein Gesicht, das geprägt war von den Stürmen des Lebens. Erschüttert im Glauben, die Liebe verloren, das Vertrauen zerstört, von der Angst getrieben. Zweifelnd, fragend, irgendwie nach Halt suchend.

Also versuchte ich es zu erklären; Unbedeutende Gedanken, die zum Leiden führen, können wir nur in der Stille frühzeitig sehen, um uns von ihnen zu befreien. Jeder Ärger beginnt im Geist; schaffen wir es, unseren Geist sorgfältig zu beobachten, endet der Ärger, bevor er beginnt.

Diese Übung erscheint untätig und beinahe zu ruhig, dennoch ist sie das Samenkorn, aus dem der grosse Baum erwächst. Es ist dieser einzelne, kleine Schritt, mit dem jede Reise von tausend Meilen beginnt.

Aber was ist, wenn ich es eilig habe? Wenn es mir nicht schnell genug geht, hörte ich eine nun gebrochene Stimme fragen.

Wenn wir uns auf unserem Weg beeilen oder uns unter Druck setzen, entzieht sich uns unser Weg. Denn wir verlieren unsere Vorstellungen von Erfolg oder von der grossen Liebe. Gehen wir aber geduldig den nächsten notwendigen Schritt, entfaltet sich alles genau so, wie es sollte.

Wenn wir unsere Wünsche ablegen, nehmen wir unsere Zufriedenheit an.

Wenn wir unsere Konditionierung ablegen, nehmen wir unser wahres Wesen an.

Wenn wir allen Menschen überall liebevoll begegnen, helfen wir ihnen zu ihrem wahren Wesen zurückzukehren.

Die Menschen beginnen wieder zu lieben. Denn wahre Liebe kennt keine Begrenzung, kein Alter, kein Status, keine Rolle. Liebe lässt dich die beste Version von dir selbst werden.

Den Erfolg, den du suchst, findest du in der Liebe zu dir selbst. Das einzige, was du dazu brauchst, ist ein kleines bisschen Mut.

Sei geduldig und gehe diesen einzelnen, kleinen Schritt. Nur dieser wird dich nach vorne bringen.

Tränen gefüllte Augen sahen mich an und es war ein kaum hörbares Danke zu vernehmen.

All you need is love ❤️

Menschen brauchen Menschen 🤝👫👭👬

Versuche es mal; nimm‘ deinen Mut zusammen und gehe auch du diesen einen, kleinen aber entscheidenden Schritt ...

Gabi Stratmann
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Hat unsere Gesellschaft versagt?

Hat unsere Gesellschaft versagt?

Freiheit kann man nicht gewinnen. Freiheit muss man annehmen. Es gibt auch nicht nur „die da“, vielmehr gibt es nur uns ... Die Liebe kann man sich nicht aussuchen oder gar steuern und kontrollieren. Sie will frei von Begrenzungen bedingungslos angenommen und gelebt werden.

Hinter dem „alles benutzen, um sich zu befreien“ stecken heute egoistische Botschaften von Erfolg und Misserfolg, dem ein hoher Stellenwert eingeräumt wird. Die Entwicklung auf dieser Welt zeigt, dass viele nicht in der Lage sind, den Spiegel der Erfahrung zu sehen, geschweige denn in diesen hinein zu schauen. Denn er würde die Trennung vom Leben offenbaren. Erfahrungen jedoch wären eine gute Gelegenheit, Widerstände, Begrenzungen und Absonderung aufzugeben.

Unsere Konditionierungen treiben uns an. Wie würdest du über deine geistige Konditionierung im Erfolgsfall denken? Und wie würdest du denken, wenn du keinen Erfolg hast? In der Regel liegen hier die berühmten Welten dazwischen. Der Mensch übersieht, dass das Sehen selbst ihn befreit, nie aber das Gesehene.

Besonders die Freiheit, die alles verspricht, zeigt sich nicht, wenn wir mit dem Tragen unseres Gepäcks beschäftigt sind. Der Weg der Freiheit über falsche Konditionierungen, übt keine Nachsicht mit unserem Bedürfnis, etwas zu erreichen oder jemand zu sein. Der Mensch muss lernen, die Stimmen, die ihn auf der Suche nach Anerkennung zu seiner spirituellen Selbstverbesserung von allen Seiten zunehmend drängen, sorgfältig zu prüfen. Diese Stimmen geben vor, Anwälte seiner Selbstverbesserung zu sein. Ein fataler Irrtum. Denn sie sind lediglich Teil der üblichen Versuche „es richtig zu machen und zu gehorchen“, so wie es der Mensch aus Kindertagen kennt.

Eine der schwersten Aufgaben ist es zweifelsohne, den Selbstverbesserungswahn aufzugeben. Was an dir versuchst du denn zu verbessern? Das würde bedeuten, dass du nicht gut bist, wie du bist. Siehst du das wirklich so oder spielen äussere Faktoren eine Rolle? Wer willst du denn sein, wenn nicht du selbst?

Sabotageprogramme bestimmen heute den Alltag. Sie trennen dich von deinem wahren zu Hause; deiner selbst in der Liebe zu dir und zum Nächsten.
Gaukeln dir aber einen selbstliebenden Weg vor, solange du dich unterordnest.

Der Mensch beteuert, dass alle lebenden Wesen auf der Welt ihrer Eigenart nach, diesen liebenden Weg entlang geführt werden. Diese Beteuerung steht im Gegensatz zu der Gewohnheit, sicher zu sein, dass es sich um die richtige Richtung handelt. Weil es Menschen gibt, die ihren eigenen Sabotageprogrammen folgen, diese auf andere übertragen und befinden, dass es sich um den falschen Weg handelt. Sie grenzen andere als „die da“ aus, die sie als falsch, unwissend und irregeführt darstellen.

Als Individuum weisst du um die Manipulation, in der Masse entsteht das Phänomen der paradoxen Lebenspraxis. Das Wissen darum, zeitnah auszusteigen, unterliegt dem Zugehörigkeitswunsch, jemand zu sein.

Denn genau das wird heute aggressiv und Menschen verachtend verkauft. Nur noch wenige „Produkte“ scheinen zur Auswahl zu stehen: ‚Zynismus, Hass und Hetze‘, ‚knallharte und rücksichtslose Speederfolge auf Kosten anderer‘ und ‚Tiefenheilung durch Reset auf Adam und Eva, dem Auslöschen von unzähligen Vorleben in Sekten‘.

Wenn ich mich auf dieser Welt unschaue, haben wir, die wissenschaftlich arbeiten, versagt. Es ist uns nicht gelungen, die Gesellschaft mit allen ihren entscheidenden Akteuren, für die Veränderungen auf diesem Planeten zu sensibilisieren. Neue Zeiten erfordern neues Denken mit den Erfahrungen aus der Vergangenheit. Ein schweres Unterfangen, denn die Vergangenheit darf das neue Denken der Zukunft nicht vergiften.

Unzählige sehr ernste Themenfelder prägen unsere Zeit. Probleme, die wir theoretisch aus der Geschichte kennen, halten Einzug in unsere Gegenwart und werden die Zukunft auf diesem Planeten bestimmen. U.a. ein sich veränderndes Klima, neue Lebensbedingungen, Bakterien, Virenstämme, Seuchen, Kriege, Naturkatastrophen, politische Auseinandersetzungen, wirtschaftliche Krisen mit hohen Arbeitsplatzverlusten, Flüchtlingsströme, etc.

Bei allen Diskussionen, Warnungen und Hinweisen, stellt sich nicht die Frage, ob dieser Planet unter geht oder nicht. Auch nicht, ob es beispielsweise Klimawandel schon immer gegeben hat. Sondern die Frage, ob und in welcher Form diese Erde für den Menschen bewohnbar bleiben wird. Wenn verschiedene Wahrscheinlichkeitstheorien nach heutigen Berechnungen und Kenntnisstand eintreten, könnte es beispielsweise zur Umkehrung der Pole kommen, was zur Folge hätte, dass sich die Fliessrichtung der Gewässer umkehren würde. Folglich käme es zu Tsunamis, starken Bewegungen der Erdplatten, Vulkanausbrüchen, aufsteigenden tödlichen Gasen aus dem Erdinneren, Bränden, Stürmen und dramatischen Wetterphänomenen; Eiszeit, Heisszeit alles möglich. Gäbe es genügend Sauerstoff zum Atmen? Kann die Infrastruktur wieder hergestellt werden? Gäbe es ausreichend Nahrungsmittel, Trinkwasser, etc.?

Klimawandel, Polumkehrung, Seuchen, Kriege gab es schon immer. Beim letzten grossen Klimawandel sind die Dinosaurier ausgestorben. Diesmal wären die Dinosaurer eine an und für sich gebildete Weltbevölkerung.

Die Hilflosigkeit im humanitären Umgang mit Flüchtlingen, der neue Rassenhass, die perfide Gewaltbereitschaft, die steigende Armut, die drohenden Kriege, die zu schnelle Erhitzung der Welttemperatur, das Abschmelzen der Gletscher, das Tauen des Permafrost, das aktuelle Virus, sind reale existentielle Bedrohungen für die Weltbevölkerung.

Anstatt Lösungsentwürfe ernst zu nehmen, sich mit der Thematik vernünftig auseinanderzusetzen, zusammen zu stehen, spalten sich die Gesellschaften immer mehr. Unruhe in der Politik, Nervosität an den Aktienmärkten, eine ohnmächtige Bevölkerung, die wieder lernen muss, echte Solidarität und Nächstenliebe zu entwickeln.

Weder der heute angepriesene Egoismus des „jeder ist nur für sich selbst verantwortlich“, noch überhebliche Arroganz, ausgelebter Narzissmus und Übergriffigkeiten aller Art, sind dafür hilfreich. Sie zeugen von Angst, dem Versuch das Leben unter Kontrolle zu bringen, der Machtausübung das Schicksal in seinen Händen zu halten. Einmal mehr zeigt sich Überforderung und Hilflosigkeit im Umgang mit Phänomenen, die wir nicht kennen und Erfahrungswerte fehlen.

Die Suche nach Orientierung und Halt darf nicht zur Spaltung ganzer Gesellschaften führen.

Der rücksichtslose Umgang mit der gegenwertigen Situation, spiegelt die Verunsicherung. Hamsterkäufe bei zeitgleicher Verharmlosung und dem Streuen von Verschwörungstheorien gehen nicht zueinander. Auch hier greifen vermeintliche Vergleiche mit den Folgen der Influenza nicht, denn bei dieser Grippe könnten Todesfallzahlen durch Impfung verhindert werden. Die stille Pandemie ist für viele unverständlich und nicht greifbar. Dem zur Folge werden die Gefahr unterschätzend, sämtliche Vorsichtsmassnahmen verpöhnt. Wie würden jene „Gegner gegen alles“ reagieren, wenn es zu einem Massensterben käme?

Der Mensch scheint getrieben von Panik, Sorge und verzweifelter Suche nach Erklärungen, für Ereignisse, auf die er wenig Einfluss hat.

Wir müssen lernen, mit unvorhersehbaren Ereignissen einen solidarischen und hilfsbereiten Umgang zu finden.

Das beginnt bei jedem selbst, in der Selbstführung, in der Liebe und im Vertrauen.

Vertrauen in sich selbst. Vertrauen zu seinen Mitmenschen. In das Vertrauen in unsere Institutionen und all den Kolleginnen und Kollegen, die wir gemeinsam, jeder in seinem Bereich versuchen, Lösungen zu finden und anzubieten.

Wir wissen, bei allen aufgestellten Thesen, dass es Phänomene gibt, die sich jeder Logik entziehen. Auch das berücksichtigen wir.

Manchmal fühle auch ich mich ohnmächtig, zweifele und habe das Gefühl, versagt zu haben. Denn was auch immer wir anbieten, wir sind auf die Bereitschaft etwas zu verändern, den Mut und den Einsatz der Bevölkerung angewiesen.

Sämtliche Grenzen existieren nur in unseren Köpfen. Hautfarbe, Nation, Religion, Alter, Beruf, Interessen, Mann, Frau ... In dem Moment, indem du dich verliebst, spielt das alles keine Rolle mehr.

Wenn wir wüssten, dass diese Welt heute ihr Ende gefunden hätte, wären wir nur noch Eines:

Eine gemeinsame Weltbevölkerung, im Herzen vereint!

Ich möchte daran glauben, dass wir auch heute schon, frei von Grenzen, eine Weltbevölkerung sind, die im Herzen vereint ist und in gegenseitigem Respekt füreinander da ist.

Eines „versage“ ich mir bei allen Zweifeln definitiv nicht:

Die Entschlossenheit weiterzumachen!
Im Sinne meines Konfirmationsspruches: „Gott stärkt mich mit Kraft und weist mir den rechten Weg.“ Wenn ich auf mein nicht ganz schicksalfreies Leben zurück schaue, habe ich nicht nur gefühlte 100 Jahre an Erfahrung, sondern ich muss gestehen, dass ich zunehmend an diese Aussage glaube. Wenn ich eines Tages für meinen letzten Gang einen Wunsch frei hätte, dann wäre es in Liebe, in Dankbarkeit mit einem zufriedenen Lächeln, im Idealfall in den Armen meiner Frau gehen zu dürfen. Ebenso umgekehrt, beim letzten Atemzug da zu sein. In der Gewissheit, alles in meiner Macht stehende, für diese Welt getan zu haben.

In diesem Sinne steht zusammen. Diese Welt ist es wert; die nachfolgenden Generationen vertrauen uns. Sie haben unseren Einsatz heute, verdient. ❤️🤝

👫👭👬👩‍❤️‍👨👩‍❤️‍👩👨‍❤️‍👨👩‍❤️‍💋‍👩👨‍❤️‍💋‍👨👨‍👩‍👦👨‍👩‍👧‍👦💁🏿‍♂️

Gabi Stratmann
💯Integrale Unternehmens- und Selbstführung!

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Meine Panflöte und Ich - Ein Interview

Was für ein Interview
 
Also wer Panflöte spielen kann, ist nicht von dieser Welt. Wie lange spielst Du schon Panflöte
 
👉 Seit meiner Kindheit fasziniert mich die Panflöte mit ihrem wunderschön geschwungenen Rundbogen. Ein zarter gefühlvoller Luftstrom, der sanft über die Rohre hinweggeleitet und eine Luftsäule erzeugt, die diesen beinahe schon mystischen Klang durch Schwingungen im Inneren der Klangrohre hervorbringt. Wie das Säuseln des Windes im Schilf, wenn dieser sanft über die Blätter hinwegweht. Für die einen ist es Zauberei, für andere eine gottgegebene Begabung: das Spiel auf der Panflöte.
 
Aber wie bekommt man einen Ton heraus? Ich habe es jetzt mehrfach versucht, mit wenig Erfolg, wie wir gehört oder nicht gehört haben ...
 
👉 Ihren einzigartigen Klang erhält sie erst durch die Hingabe, Leidenschaft und Persönlichkeit ihres Spielers. Mich verzaubert dieses Instrument, welches ich beim Spielen nicht mehr sehen kann, bei dem es keine Tasten, keine Ventile gibt, welches unten geschlossen ist und nach musikalischem Feinsinn gespielt wird. Ich bespreche sie mit bestimmten Buchstabenkombinationen. Jedem einzelnen Röhrchen lassen sich verschiedene Töne entlocken.
 
Ein geheimnisvolles Instrument ...
 
👉 Oh ja und einzigartig. Es braucht schon den richtigen Umgang mit der Panflöte, von der Technik bis zur Lippenspannung mit ihrer sehr feinen Düse, der Erzeugung der Luftsäule und der richtigen Kipptechnik.
 
Du lehrst das Instrument auch. Was lernen Deine Schüler als Erstes?
 
👉 Körperanatomie, Atemtechnik, Wirbelsäulenbeschaffenheit, Haltung. Die Panflöte ist das einzige Instrument, bei dem es bei falscher Technik und Körperhaltung zu Schleudertraumen und Bandscheibenproblemen im Nacken kommen kann. Ebenso zu Kreislaufproblemen, wenn der Kopf zu sehr in Bewegung ist. Es ist wichtig, seine Wirbel feinsäuberlich übereinander zu stapeln. Die Haltung des Kopfes ähnlich einer Marionette ist das A und O; die Schultern, die Ellbogen, das Becken und die Knie müssen berücksichtigt werden. Anfänger fixieren einen virtuellen Punkt im Raum zur Orientierung. Ich selbst spiele gerne mit geschlossenen Augen.
 
Klingt kompliziert ... Wenn ich Dich mit dem Instrument sehe, strahlst Du richtig. Was verbindest Du mit der Panflöte?
 
👉 Die sprichwörtliche Zauberei und das Göttliche in ihr. Für mich bedeutet Musik Ausdruck, Sprache, Persönlichkeit, Leidenschaft, Liebe. Mein Innerstes nach außen zu kehren und meine Zuhörer wie das Säuseln des Windes im Schilf, sanft zu berühren.
Sie verzaubert ihre Hörer zumeist und zieht sie sofort in ihren Bann. Diesen geheimnisvollen unverwechselbaren Klang der Panflöte gibt es bei keinem anderen Instrument. Und sie ist eines der ältesten Instrumente der Welt, die in ihrem inneren Aufbau unverändert geblieben ist. Die rumänische Panflöte, mit ihrem wunderschön geschwungenem Rundbogen und ihren verschiedenen Rohrlängen, wie wir sie heute kennen, ist die am weitesten entwickelte. Sie lässt die größte Virtuosität zu.
 
Das älteste Instrument der Welt?
 
👉 Archäologischen Funden und späteren Schriften zufolge, reicht die Geschichte der Panflöte auf bis zu 6000 Jahre vor Christus zurück. Überall auf der Welt schien die Panflöte in unterschiedlichen Formen und Varianten zu existieren. Die genaue Herkunft der Panflöte ist bis heute tatsächlich unbekannt. Vermutet wird, daß die Daker, heute Rumänien, die Panflöte während der griechischen und rumänischen Kultur kannten. Ob sie sie auch spielten ist ungewiss.
 
Und wie kam sie dort hin?
 
👉 Interessant, diese Frage stellte Cornel Pana bereits und konnte bis heute nicht geklärt werden. Haben die Griechen die Panflöte Ende des 7. Jhr. v. Chr. bei den Danciern eingeführt? Oder waren es die Römer, die Dancien von 106 – 271 n. Chr. besetzten? Sicher belegt ist, daß rumänische Dichter die Panflöte in ihren Erzählungen bereits erwähnten. Archäologische Funde wurden in Oltenien, Callatis, Alba Julia, Tomis und Transsilvanien gemacht. Eine ausführliche Darstellung dieser spannenden Geschichte würde hier sicherlich den Rahmen sprengen.
 
Ich finde das sehr interessant. Darüber denkt man gar nicht nach, wenn man der Musik lauscht. Eines interessiert mich aber doch noch ... Ist die Panflöte denn nun tatsächlich ein Götterinstrument?
 
👉 Tja, der griechischen Mythologie zufolge war es der Sohn des Hermes, der Hirtengott Pan, der die Panflöte erfand. Pan, ein mit Bockshörnern und Bocksbeinen versehener Tiermensch, war von den Töchtern des Zeus, den Nymphen so entzückt, daß er ihnen nacheilte um sein Glück zu finden. Die Nymphen jedoch zeigten sich von seinen Liebesbekundungen wenig beeindruckt, da Pan bei seinen Liebestänzen doch eher Angst und Schrecken verbreitete. Die Nymphen eilten davon und nutzten die Flucht sich zu verwandeln, um ihm zu entkommen. Pan hatte es besonders auf die Nymphe Syrinx abgesehen. Als er sie ergreifen wollte, verwandelte diese sich schnell in ein Schilfrohr. Dieses eine Rohr nahm Pan, brach es in verschieden lange Stücke und fertigte daraus seine Panflöte. Fortan erklangen seine sehnsuchtsvollen Lieder.
 
Also doch ein Götterinstrument?
 
👉 Der einzigartige mystische Klang verbunden mit der Frage nach der Herkunft der Panflöte beschäftigt die Menschen nach wie vor. Wenn das Spiel auf ihr Zauberei ist ... wer weiss.
...
 
👏🏻 Ich freue mich schon auf die vollständige Veröffentlichung. Besonders bei der Frage, was Musik mit meinem Business zu tun hat 👏🏻
 
#panflöte #interview #musik #gabistratmann
 
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Raus aus dem Kampf. Deine Kindheit ist unschuldig.

Raus aus dem Kampf, deine Kindheit habe dein Leben zerstört.

Ganz so einfach ist das nicht.

Manchmal, ja manchmal sitze ich einfach nur da, nehme mir Zeit, zur Ruhe zu kommen. Meinen Geist auszurichten, auf das, was tatsächlich ist. Auf das, was immer vorhanden ist, sich aber häufig hinter dem Lärm der Zeit zu verstecken scheint. In stillen Momenten schaut es behutsam hervor, klopft an, fragt regelrecht, ob ich da bin. Schaut vorsichtig vorbei, um herauszufinden, wie es mir geht und ob ich noch bereit dazu bin, es anzunehmen. Es in den Arm zu nehmen, zu kuscheln, zu liebkosten und den Zauber darin zu spüren.

Wenn ich so still da sitze, geschieht in mir und drum herum sehr viel. Während die einen überzeugt davon sind, das ich nicht‘s mitbekäme, wundern sich andere über das intensive Wahrnehmen jeder noch so kleinen äusseren Regung, Laute der Tiere, Geräusche des Lebens.

In mir kommen und gehen Erinnerungen ebenso wie Erkenntnisse und Visionen. Der Schrecken dieser Welt und seiner Akteure in solchen Momenten weit entfernt. Ich sehe mich als Kind, abenteuerlustig, dynamisch, wild, ein Wirbelwind eben. Ich war der Entdecker schlechthin. Nicht‘s konnte mich aufhalten. Menschen, die kein Verständnis hatten und schlechte Stimmung verbreiteten, nahm ich in den Arm, denn instinktiv wusste ich, sie brauchen es. Ihnen fehlt das, was das Leben eigentlich ist. Immer fröhlich lachend, hüpfte ich durch mein Leben.

Beim Anblick dieses atemberaubenden glutroten Himmels, höre ich plötzlich sanft die Stimme meiner Mutter. Es gab doch etwas, was mir Angst machte. Als kleiner Stöpsel rannte ich aufgeregt auf sie zu, „die Erde brennt, die Sonne ist herunter gefallen“ höre ich mich rufen ...

Ich muss das wohl tatsächlich geglaubt haben, denn meine Mutter nahm mich, setzte mich auf ihren Schoss, zog mir ein Jäckchen über und begann zu erzählen ...

... Sie lächelte, schelmisch; die Sonne ist nicht herunter gefallen. Sie scheint jetzt auf der anderen Seite des Erdballes. Dort leben auch ganz viele Kinder, die von ihren warmen Strahlen berührt werden wollen. Ob dann der Himmel brenne, fragte ich noch nicht ganz verstehend, das die Erde ja rund ist und sich dreht. Und sie antwortete, weisst du, wenn die Blätter gefallen sind, die Abende kälter werden, die Vögel in den Süden gezogen sind und es draussen still wird, kommt die Adventszeit. Und die Engelchen bereiten sich darauf vor. Sie schauen, ob die Kinder brav sind, ob sie lachen und spielen. Viele Kinder auf der Welt, sind allein, haben keine Eltern, die mit ihnen Plätzchen backen und Wunschzettel für das Christkind schreiben. Am Nikolaustag bleibt ihr Schuh leer. Und dann gibt es Eltern, die so viel arbeiten müssen, das sie keine Zeit haben, mit ihren Kindern Plätzchen zu backen. Anderen fehlt das Geld dazu. Immer wenn sich im Herbst am Abend, der Himmel rot färbt, entzünden die Engerl ihre Öfen, bereiten den Teig vor und backen für die vielen Kinder auf der Welt ganz viele Kekserl. Viele kleine Helferlein sind dort am Werk. Eine richtige Weihnachtsbäckerei mitten in den flauschigen Wolken. Und wenn in der Früh das Rot verblasst, erlischt das Feuer allmählich in ihren Öfen und die Engerl legen sich schlafen. ...

Unweigerlich muss ich schmunzeln. Jedes Jahr an den kühlen Abenden im Herbst, erinnere ich mich beim Anblick des Himmels an jene Geschichte. Und ein bischen Kind ist in mir geblieben. Die kindliche Vorfreude auf die kommende Jahreszeit, mit ihren Düften und Klängen, mit ihrem besonderen Zauber, dem Funkeln und Glitzern.

Mein Grossvater hat es mir beigebracht, - bewahre das innere Kind in dir; lebe es aus. Du wirst sehen, so manches Problem, das sich dir im Laufe deines Lebens in den Weg stellen wird, ist mit Kinderaugen betrachtet gar nicht mehr so schlimm. Aber lerne, im richtigen Moment, auf Erwachsenenmodus umzuschalten. - Damals habe ich nicht verstanden, heute weiss ich nur zu gut, was er gemeint hat. Und er sollte Recht behalten.

Und da ist es wieder. Dieses Etwas, dass das Leben ausmacht. Es strahlt mich an, will gesehen und angenommen werden. Etwas, das den Menschen verloren gegangen ist, in einer Zeit der Spaltung. Plötzlich bin ich im Erwachsenenmodus, wieviel habe ich davon gegeben ... wieviel kam tatsächlich zurück ... Den Menschen scheint Jahrzehnte später, inzwischen ergraut immer noch das zu fehlen, was mir als Kind beigebracht und mitgegeben wurde. Etwas, dass das Leben selbst ist ...

Vertrauen, Dankbarkeit, Demut und ganz besonders die LIEBE ❣️

Wie oft stellen wir alles in Frage? Wie oft stolpern wir über toxische Menschen? Wie oft werden uns Steine in den Weg gelegt? Wie oft stossen wir auf Unverständnis? Wie oft fühlen wir uns allein gelassen? Wie oft bleibt Unterstützung aus? Wie oft wünschen wir uns eine Umarmung? Etc.

Sind es nicht genau die elementaren Dinge, die sich insgeheim jeder wünscht, es aber uncool erscheint, den Dramen der Welt Einhalt zu gebieten? Gehör zu schenken? Lösungen zu finden? Einander zu helfen, anstatt zu zerstören?! Geborgenheit und Schutz zu bieten?!

Manchmal, ja manchmal sitze ich einfach nur da und nehme in Empfang, was in mir ist und mich fragt, ob ich noch da bin .. Nämlich die Liebe in mir und das Vertrauen in mich selbst.

Den Rest regelt das Leben.

In diesem Sinne dankbar für die beste Family der Welt 🙏

👉 Wenn in deinem Leben nicht immer alles rund läuft, wisse wer du bist und besinne dich darauf !!!

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Frisch aus dem Lektorat mein neues Buch: "Raus aus der Doppelfalle"

📖 Druckfrisch aus dem Lektorat - Mein nächstes Buch (in Kürze erhältlich):

Raus aus der Doppelfalle
Die Vollkommenheit der Annahme - ein irrationaler Weg im Paradoxon des Erfolgsstrebens

 

📌 Auszüge aus dem Inhalt/Einleitung:

Gelegentlich frage ich mich, wenn ich mit anderen Menschen in den Dialog gehe, ob Wohlstand den Verlust unseres Selbst aufzulösen vermag.

Es gibt Menschen, die abgeschnitten von ihrem wahren Wesen, viele Formen und Rollen schaffen, und sich anstrengen, das diese funktionieren, ohne Rücksicht auf Verluste. Denn sie wissen, des einen Verlust ist ihr Gewinn, ihre Fülle ist des anderen Mangel.

Werden sie entlarvt, finden sie sogleich fantastische Argumente, den anderen auf ihren eigenen irreführenden Pfad zurückzuholen, denn der berechtigte innere Widerstand des "Enthüller's", soll für ihn von großem Nutzen sein. Wer Widerstand einlädt, schafft jedoch Leiden.

....

Der Markt und seine Bedingungen verändern sich und mit ihm das Verhalten seiner Akteure. Ich denke, es ist an der Zeit, einmal kritisch nach dem Warum zu fragen und einen Blick hinter die Kulissen menschlichen Verhaltens zu werfen.

....

Im weiteren Sinne werden regelrechte schneeballähnliche Vorgehensweisen vollzogen. Manipulationen und übergriffiges Verhalten und das gepaart mit vorgetäuschtem Business, welches schnell offenbart, daß weder die grundlegenden Aufgaben des Managements, noch der Betriebsführung, geschweige denn juristische Kenntnisse vorhanden sind.

...

Geschäftsanbahnungen erfolgen wie ein Bummel auf dem Jahrmarkt, der vermeintliche Kunde lässt Geld, zu viel Geld, für billigen Schnickschnack. Wer sich darauf einlässt treibt im Nachhinein nicht selten auf hoher See. Der zu Wasser gelassene Rettungsring, wirkt wie ein Sog, der den Ertrinkenden immer weiter herunter zieht. Wenn er nicht schwimmen kann, ist er es am Ende selbst schuld. Er hätte ja sein Seepferdchen und weitere Abzeichen, die ihm den Erfolg per se schon garantieren, erlangen können.

Und schon wird in piratenhafter Manier versucht  von seinen eigenen Unzulänglichkeiten abzulenken, indem man feststellt, dass das „eroberte Objekt“ weit von sich selbst entfernt ist, nicht in seiner Kraft stehe, eine dringende Reinigung seines Geistes und Körpers benötige. Von Wunschkunden, Herzenswegen und Traumbusiness ist dann die Rede. Ja, unbeugsame Personen werden schnell zu Dauernörglern und Besserwissern befördert. Auch bekannt unter der Bezeichnung des Querulanten.

👉 Handelt es sich tatsächlich um Querulanten oder steckt nicht vielmehr ein tiefes Verständnis über zwischenmenschliche Belange, die zu Erfolg und Misserfolg, zu Recht und Unrecht führen, dahinter?

👉 Leben diese Menschen nicht eher ihre Sinne aus und wägen ab, was gut und was schlecht ist?

👉 Sind es nicht genau jene, die am Ende das Ruder in die Hand nehmen und den Piraten ein „Spiegel der Wahrheit“ sind?

...

Wenn ich das Wort Traumbusiness höre, zucke ich innerlich regelmäßig zusammen. Aus meiner Arbeit mit zahlreichen Personen, bekomme ich immer öfter den Eindruck, daß immer mehr Menschen ihr Business regelrecht träumen, ohne auch nur ansatzweise vorhandener Kenntnisse eines erfolgreichen Unternehmensaufbaus und der zugehörigen unabdingbaren Entwicklung des Betriebes. Sie solidarisieren sich mit den vermeintlich erfolgreichen "Unternehmern" und merken nicht, das diese mit der Entgegennahme ihres Geldes zu ansatzweisem Wohlstand gelangen, während der "Träumer" immer mehr verliert.

Realität und Wunsch liegen am Markt häufig weit auseinander. Der Boden unter den Füssen falscher Unternehmer ist brüchig. Dennoch fühlen sich offenbar immer mehr Menschen zu genau diesen Personen hingezogen. Zu Personen, die das große Heil versprechen. Zu Personen, die den Expertenstatus auf kürzestem Wege suggerieren. Zu Personen, die Reichtum durch passiven Life-Style anpreisen, selbstverständlich präsentiert an den Traumstränden dieser Welt mit braun gebrannter und gut geölter Haut. Zu Personen, die die „Bretter der Welt“ als Bühne für sich entdeckt haben und durch ausgeklügeltes Entertainment die große Karriere versprechen. Sogar zu Personen, die nur Mittels ihrer geistigen Fähigkeiten, alle Grenzen, besonders die der Unbeugsamen, verschwinden lassen können.

Tatsächlich ist die Bühne heute ein massentaugliches Sprachrohr. Über die Qualität dargestellter Inhalte und den Zweck von Veranstaltungen, mache ich mir regelmäßig so meine Gedanken. Bühne als Botschaftstool, ist durchaus eine angemessene Form, das Publikum zu erreichen und zu etwas Positivem zu bewegen. Aber hat tatsächlich jeder eine entsprechende Botschaft, vor allem jene, die zum ersten Mal in ihrem Leben regelrecht auf die Bühne geschoben werden? Nach einschlägiger Meinung der Coaching-, Trainings- und Speaker-Szene ist die Bühne das Maß aller Dinge, um erfolgreich zu sein oder zu werden. Viele Akteure dieses Bereiches, brüsten sich im Wettstreit um die beste Performance, mit der vermeintlich zujubelnden Menschenmasse. Leichtes Spiel, denn in der Masse fühlen sich Menschen zusammengehörig und lassen sich leichter beeinflussen. Kaum jemand traut sich, aufzustehen und seine Bedenken Kund zu tun. Zweifel werden ausgeräumt, denn wie wir nun wissen, der Zweifler ist noch nicht soweit. Die Frage ist nur, wie weit?

👉 Woher kommt also der Reiz zum Life-Style Business und wie kommen Betroffene aus dieser Falle wieder heraus?

👉 Welche Ursachen stecken hinter dem "Fokus auf die Psyche des Menschen" und welchen Einfluss nimmt das weltweite Sozialgefüge?

Die Zeiten ändern sich und mit ihr die Menschen. Die 1968’er haben das Revoluzzer-Phänomen vorgemacht. Hat ja auch funktioniert. Die Antwort könnte also ganz einfach sein. Wären da nicht gefährliche Parallelen zu längst vergangenen Zeiten.

Lieber Leser, wenn ich dich mit meinen ersten Gedanken bis hier her mitnehmen konnte, ist schon viel erreicht. Ganz sicher habe ich dich erreicht, denn allein die ersten Zeilen, werden etwas in dir bewegen. An dieser Stelle wirst du für dich selbst entscheiden, ob du weiterlesen möchtest oder das Buch ad acta legen wirst. Beides ist vollkommen in Ordnung. Eines ist gewiss, die Masse wird dieses Buch bis zum Ende lesen. Am Ende muss jeder von uns selbst zu entscheiden lernen, wann es sinnvoll erscheint der Masse zu folgen und wann es wichtiger ist, aufzustehen und auf Kurskorrekturen zu bestehen.

Wenn ich mit diesem Buch einen kleinen Beitrag für die ein oder andere Kurskorrektur leisten kann, können wir alle so viel mehr bewegen auf dieser Welt. Wir können zu dem Kollektiv zurückkehren, das uns den demokratischen Weg geebnet, Menschen zusammengeführt und Sicherheit gegeben hat. Wir können auf die Werte des Miteinanders bauen, um Grenzen zu sprengen und Frieden zu sähen.

Greifen wir zusammen im übertragenen Sinne auf das Fundament allen Seins zurück; auf die Wurzeln unseres Ursprungs. Nur aus ihnen erwächst die bunte Vielfalt des menschlichen Lebens und Wirkens in allen seinen Facetten.

Dieses Buch entsteht aus der Feder jahrelanger Erfahrungen in der Arbeit mit Menschen auf ganz unterschiedlichen Ebenen, in ganz unterschiedlichen Bereichen, aus zahlreichen persönlichen Gesprächen zu den verschiedensten Anlässen. Ich beobachte seit fast 20 Jahren das Zeitgeschehen und die Entwicklungen der Gesellschaft am Markt aus der Brille des Unternehmers. In meinen Vorträgen thematisiere ich nicht nur die optimalen Rahmenbedingungen, in denen ein menschliches Wesen existieren und erfolgreich agieren kann; vielmehr sind es die zwischenmenschlichen Töne, die mit allen Regeln der Kunst gerne überhört werden. Nicht zuletzt sind es auch meine eigenen Schicksalsschläge und Erlebnisse, die ich aus meinem früheren Angestelltendasein innerhalb eines weltumspannenden Konzernes mitbringe, die mir einen derart übergeordneten Vergleich auf diesem Terrain überhaupt erst ermöglichen.

Fühle dich gerne eingeladen, Fragen zu stellen, Kritik zu äussern oder auch Anregungen zu geben. Natürlich bin ich für mein Publikum oder meine Follower, wie man das heute so schön nennt, da und werde dir schnellstmöglich antworten. Du erreichst mich am besten via email: mail@gabistratmann.de oder direkt über meine Homepage www.gabistratmann.de

Jetzt aber wünsche ich dir, lieber Leser, eine spannende Reise zu den Wurzeln unserer Zeit, Spaß am Reflektieren und Lernen sowie Mut zum Ausprobieren.

Herzlich Deine

Gabi Stratmann

Mehr wird nicht verraten. Kaufen, Lesen, Geniessen, Weitersagen👌📖👍

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100 Jahre Demokratie in Deutschland - Bildung, Arbeit, Gesellschaft

100 Jahre Demokratie in Deutschland

Bildung, Arbeit, Gesellschaft

Ist unsere Bildung zeitgemäß und dem Demokratiegedanken entsprechend?

Jugendförderung bedeutet auch einen kritischen Blick hinter die Kulissen. 

Wo stehen wir heute und warum?

Viele Menschen arbeiten täglich vor sich hin, sind mehr oder weniger glückselig oder frustriert. Einige wünschen sich insgeheim ein besseres Leben, während andere fest davon überzeugt sind, wegzuschauen und die Verantwortung auf andere zu übertragen und Arbeitgeber grundsätzlich keine Fachkräften finden, ob der zunehmend schlechter werdenden Qualität unseres Bildungssystems?

Eine Gesellschaft die sich im Wandel befindet, hält an fix definierten Rollen und Funktionen fest. Die meisten Menschen nehmen das so hin. 

Was steckt eigentlich hinter unserer Bildung, wenn wir im Jahre 2018 feststellen, daß diese nicht ausreicht, um am Markt bestehen zu können und warum brechen so viele aus diesem System aus? 

Auch in unserer Bildung zeigt sich die Polarität. 

Bildung kann als Prozess  betrachtet werden, durch den die Menschen Ihre Fähigkeiten und Talente bis zum Maximum auszuschöpfen lernen und ihr Leben bereichern können. Eine positive Perspektive. 

Dem gegenüber steht aber auch ein Bildungsprozess, durch den Menschen für bestimmte Positionen in der Gesellschaft, vorbereitet werden. Vermittelt werden hier die Information, die Einstellung, die Persönlichkeit, die Neigungen und Erwartungen, die zu der beanspruchten Position passen, die später in der Gesellschaft eingenommen werden soll. Was unvermeidbar ist, um später in der Gesellschaft seinen Weg zu finden, wird in der Breite der Bevölkerung der Ruf, nach der Talente-Bildung durch Potentialentfaltung laut.

Für eine Solche müssen sowohl die Bildung selbst als auch die Positionen, die Menschen in der Gesellschaft einnehmen, entsprechend geschaffen sein, damit die Menschen erfüllt, erfolgreich und befähigt werden, ihr Potential in voller Gänze zu entfalten. Unsere heutigen gesellschaftskulturellen Strukturen, lassen eine Bildung oder einen Arbeitsplatz auf Basis reiner Potentialförderung nicht zu.

Wenn ich mit Jugendlichen in der Bildung spreche, höre ich aus ihren Schilderungen, dass sie in der Schule gelernt haben, Langeweile zu ertragen, Befehle und Vorgaben korrekt auszuführen und zu gehorchen. Andernfalls hagelt es schlechte Noten, die Kinder bekommen eine negative Beurteilung und sind für den Arbeitsmarkt nicht ausreichend vorbereitet.

Der Zwiespalt im Bildungssystem

Glaubt man verschiedenen Studien, scheitern ca. 80 % der Schüler im späteren Arbeitsalltag. Unsere Kinder und Jugendlichen befinden sich im Widerspruch der Erwartungshaltungen von Eltern, Lehrern und unserer wirtschaftlichen Systeme. Sie sollen ihre Funktion als Schüler erfüllen und zeitgleich ihr Bestes geben. Das erzeugt Druck und Druck führt zu Blockade und sinkender Leistungsfähigkeit. 

Eine Bildung die individuelle Potentiale fördern will, um eine befreiende Entwicklung zu bekommen, muss die Gesellschaft Positionen für frei denkende Menschen zur Verfügung stellen; also für Menschen, die die Initiative ergreifen und sich kümmern. 

Verschiedene Prioritäten, wie Verhaltensweisen, Spiritualität, Ideologien, Tatsachen etc. sagen viel über die vorherrschenden Werte und Ziele einer Kultur aus. Dementsprechend sind unsere Bildungssysteme aufgebaut.  

Den Kindern werden in der Schule in der Regel die harten Fakten, zumeist aus einseitiger der Kultur entsprechenden Sicht, näher gebracht. Ohne jeglichen Bezug in die reale Welt von Früher und Heute. Das gefühlte stupide Auswendiglernen setzt nicht nur viele Jugendliche unter Druck, es fördert auch das Vergessen wichtiger Daten und Fakten und nimmt den jungen Leuten ein gewisses Maß an Verantwortungsbewusstsein. 

Im Geschichtsunterricht lernen die Kinder heute die einseitige Darstellung der Schwerpunktthemen vorwiegend unserer Kultur, was ein wenig wie der Kampf gegen das Vergessen wirkt. Ein kritisches Hinterfragen von Konsequenzen und Auswirkungen ist eher nicht gewünscht. 

Ich erinnere mich noch an meine Jahre des Geschichtsunterrichts. Am Ende hatte ich nach dem damaligen „Drill“, nicht nur das Gefühl, selbst im Krieg gewesen zu sein. Ich stellte kritische Fragen, die regelmäßig in der Androhung eines Schulverweises endeten. Diesen habe ich mir zwar, wohl erzogener Weise oder aus Gehorsam heraus, erspart, dennoch stellte ich mir die Frage, aus welchen Gründen scheinbar einseitiges Wissen vermittelt und Tatsachen verschwiegen wurden. Problematische Themen sparrt man lieber aus, nützliche Themen hingegen werden künstlich in die Länge gezogen. Aber führt denn nicht genau das zu Verwirrungen und Fehlinterpretation? Und hat genau diese gefühlte Irreführung etwas mit der Vorbereitung auf das spätere Leben zu tun? Was geschieht mit jungen Menschen, die ihre Gedanken nicht zum Ausdruck bringen dürfen, die dadurch regelrecht in ihrem freien Geist eingeschränkt werden? 

Ich habe mir zeitlebens viele Gedanken zu unseren Systemen dieser Welt gemacht. Antworten aber bekam ich weder in der Schule noch am Arbeitsplatz. Ich musste meinen eigenen Weg gehen, Abstand gewinnen und die Geschehnisse aus einer anderen Perspektive heraus betrachten. Aus diesem Blickwinkel heraus bin voreingenommen. Voreingenommen gegen Rassismus, gegen Krieg, gegen wirtschaftliche Ausbeutung, gegen die Zerstörung der Natur, gegen eingeschränkte Bildung die ein kränkelndes System fördert. 

Weltumspannende Beispiele:

Die Geschichte von Kolumbus zum Beispiel, wird seit Generationen in den Schulen als Abenteuergeschichte über Edelmut und Mut erzählt; Kolumbus als großer Held der Entdeckung dargestellt, weil er so mutig war, das Meer zu überqueren und ein neues Land gefunden hat. Was in der Regel nicht oder unzureichend erzählt wird, ist das die wirtschaftliche Expansion in ein anderes Land, wegen dessen Reichtümern, das Hauptziel war. Um an das wertvolle Gold heranzukommen, wurden Indianer zu sklavenhaften Methoden herangezogen. Die Indianer lebten bis dahin in ihrer ursprünglichen friedvollen Gesellschaft. Sie empfingen Kolumbus mit Großzügigkeit und boten Geschenke dar. Über die Konsequenzen dieser Entdeckung wird seltener gesprochen.

Zwischen 1945 und 2005 wurde Seitens der vereinigten Staaten versucht, weltweit 50 Regierungen zu stürzen, von denen viele Demokratien waren.

Schauen wir uns das britische Empire und die Gräueltaten während der Kolonialzeit an, können heute die wenigsten Menschen damit etwas anfangen, ausser das verschiedene Länder besetzt waren. Stalins Gräueltaten hingegen kennt die Gesellschaft  zur Genüge. Das aber Lord Lyttons auf ähnliche abscheuliche Weise in Indien wirkte, indem er große Mengen Getreide während einer Hungersnot aus in sein eigenes Land exportierte, ist weniger bekannt. Leider hatten diese Exporte eine Hungersnot mit Millionen Toten zur Folge.

Menschen werden heute in vielen Ländern wieder darauf vorbereitet, jenen Macht zu geben, die bereits an der Macht sind, indem man ihre Autorität ausbaut, ihre Ideen populär oder reicher macht. Das Verfolgen eigener Visionen, wie beispielsweise in den 60ern, wird nach wie vor eher verpönt. Auch wenn wir heute eine scheinbar völlig neue Form von Popularität und ihr nachfolgend Autorität erleben, so sind doch Parallelen zu erkennen.

Die 60er

In den 60ern gab es weltweit große Umwälzungen. Ein riesiger gesellschaftlicher Umbruch des Widerstandes und der Opposition gegen die Vergangenheit, gegen die Kapital- und Machtstruktur von Gesellschaften, was die Regierungen später aufgrund drohender Kontrollverluste vor Probleme stellte. Aufstände sollten unterbunden werden. Hierzu gründete David Rockefeller eine internationale Kommission, der die USA, Westeuropa und Japan angehörten und aus Konzernen, Banken, Anwälten und den jeweiligen Regierungsmitgliedern bestand. Damals schon wurden Gründe für das Verhalten der Masse definiert (Quelle: The Crisis of Democracy). Schnell wurde die Bildung des Schulsystems als ursächlich festgelegt. Der Rückschluss lag nahe, da ein Großteil der Aufstände auf Schul- und Universitätsgeländen stattfand. Folglich musste eine zu gut gebildete Bevölkerung Grund für Aufstände sein, denn gebildete Menschen, lernen frei zu denken und entwickeln Erwartungshaltungen. Sie wollen Verantwortung übernehmen, mitreden, das eigene Leben selbst gestalten und entscheiden, was sie nach der Schulbildung tun werden. Aufgrund der Aufstände wurde unterstellt, dass die Masse nicht in der Lage war, die Kontrolle und damit die Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen und sich zur Wehr setzten. Bevölkerungsgruppen, die bis dahin passiv und unorganisiert waren, Studenten, Frauen, Minderheiten aller Art setzten sich nun zum Ziel, ihre Forderungen in Chancen, Positionen, Belohnungen und Privilegien zu verwandeln. 

Heute erleben wir solche Mechanismen durchaus im Speakermarkt, in der Multi Level-Szene, bei Selfmade-Millionären, auf dem Esoterikmarkt u.a..

Damals wurde das Bildungssystem entsprechend verändert. Die bis dahin qualitativ hochwertige Bildung, wurde zu einer reglementierten Bildung, reduziert. Der Bericht sah das Bildungssystem zur „Werteschaffung in der Gesellschaft“ und argumentierte, dass „ein Programm notwendig sei, um für Studenten die Aussichten auf eine Stelle zu verringern“, um die Masse wieder unter Kontrolle zu bringen. Um dieses Unterfangen durchzusetzen, wurden Programme zu „Mäßigung der Demokratie“ 

installiert. Fortan gab es verschiedene Ministerien, wie wir sie heute noch kennen. 

Demnach ist Bildung auch ein Kontrollsystem. 

Bildung kann den Geist befreien und unabhängiges Denken unterstützen oder den Geist kontrollieren und beeinflussen und ein Individuum zu einem Menschen machen, der freiwillig seine „Freiheit“ aufgibt (z.B. Sklaven der Kolonialzeit). Der Kampf des Menschen gegen die Macht, ist ein Kampf der Erinnerung gegen das Vergessen. Eine Bildung, die Macht nicht erklärt und sie somit schützt. Ein Großteil beendet die Schule ohne etwas über die Gründe für weltweite Ungleichgewichte zu erfahren.

Konzerne nehmen einen großen Einfluss

Den reichsten ca. 10 % der Erwachsenen, gehören ca. 88 % der Besitztümer dieser Welt, während der Hälfte der Erwachsenen der Welt nur ca. 1 % der Besitztümer gehören. 2009 waren von den reichsten 150 Wirtschaftseinheiten der Welt, die Hälfte Großkonzerne. 1916 bestimmte ein US-Gerichtsurteil in Anlehnung an britisches Recht, dass Konzerne sich im Prinzip nur durch Profitmaximierung leiten lassen dürfen. So wurde soziale Verantwortung von Konzernen regelrecht verboten. 

Zwei Seiten der Bildung

Indem bestimmte Meinungen, Fähigkeiten und bestimmtes Verhalten belohnt wurde und andere bestraft, wirkte die Schulbildung einem Abweichen vom vorgeschrieben Weg, entgegen. 

Bildung ist entweder ein Instrument, das dazu genutzt wird, die Integration der jüngeren Generation in die Logik des Systems zu fördern und für Uniformität zu sorgen, oder sie wird zur Ausbildung der potentialen Freiheit genutzt, so das die jungen Menschen Verantwortung übernehmen können und erkennen, wie sie die Veränderung ihrer Welt aktiv gestalten können. 

Unsere Arbeit, unser heutiges Handeln verändert unsere Welt

Die meisten von uns haben erschreckender Weise kaum Kontrolle über ihre Ziele. Am Arbeitsplatz spenden wir als sogenannte Experten Zeit und Kreativität. Die Entscheidung, die Mitarbeiter mit Expertenstatus bei ihrer Arbeit treffen, haben größeren Einfluss, als die Entscheidungen, die sie alle paar Jahre bei ihren Wahlen treffen. Die Arbeit ist das wichtigste Projekt im Leben des Menschen. Es gibt nur sehr wenige Aufgaben, für die der Mensch acht Stunden pro Tag eine ganze Woche freiwillig investieren würde. Der Mensch verkauft die besten Stunden seines Lebens. 

Was ist ein Experte

Experten werden so „produziert“, dass sie sich regelrecht unterordnen. Ihr Unterscheidungsmerkmal ist ihre Bereitwilligkeit und Fähigkeit, bei ihrer Arbeit ideologisch diszipliniert zu sein. Man unterstellt ihnen automatisch Kompetenz, Kreativität und stellt Wachstumspotential zumindest in Aussicht. Sie bekommen Handbücher, nach denen sie agieren sollen und nachlesen können. 

Die sogenannten "Nicht-Experten", die Universalgelehrten oder betriebswirtschaftlich der Allrounder, ein Freigeist, Dichter und Denker, wird schnell mangelnde Kompetenz unterstellt. Dieser kann kein Handbuch zu Hilfe nehmen. Mir als Autor wird das erste Wort meiner Story nicht vorgegeben. Arbeitgeber geben ihren Experten die Ideologie vor, damit seine Fachkraft die „Kreativität“ ausführen kann, ausschließlich unter der Führung der vorgeschriebenen Ideologie. Andernfalls verliert der Mitarbeiter seinen Job, denn diese müssen sich an den vorgegebenen Rahmen des Arbeitgebers halten.

Lehrer müssen heute auch kreative und innovative Wege finden, wie Schülern der Unterrichtsstoff näher gebracht werden kann. Der Haken an der Sache, nicht selten wird dieser Stoff von den Arbeitgebern vorgegeben, lediglich die politische Kontrolle wurde den Unternehmen entzogen. Jeder Beruf und seine Ausführung führt zur pragmatischen Abwicklung der vorgegebenen Aufgaben und des Alltags. Ein Journalist beispielsweise, der reißerische Artikel präsentieren soll, damit sich die Story besser verkauft, handelt im Rahmen der fest definierten Struktur eines Verkäufers. Der Inhalt der Geschichte rückt schnell in den Hintergrund. Die Abnahmemenge und der Umsatz zählen.

Wenn die Sinnfrage kommt

Als ich mich selbst noch im Angestelltenverhältnis einer weltumspannenden Organisation befand, fing ich nach einem auslösenden Punkt an, die Dinge zu hinterfragen. Auch wenn es nicht zu den eigentlichen Aufgaben eines Angestellten gehört, die Ziele des Unternehmens zu hinterfragen. Denn damit wird die Moral des Arbeitgebers in Frage gestellt und nach alter Schule eine Art Misstrauensvotum zum Ausdruck gebracht. Ich realisierte für mich, daß ich mit daran beteiligt war, eine „Katastrophe“ vorzubereiten. Durch den Raubbau der Natur, der Zerstörung von Lebensräumen von Mensch und Tier, der Verunreinigung von Boden, durch das gewollte Verschulden anderer Menschen und ihren Familien, die sich Partner nannten, durch das in Kauf nehmen, daß Krankheiten wie Krebs über Generationen durch die Aufnahme verseuchten Wassers und den Verzehr von Tieren vorherrschen werden, durch die indirekte Unterstützung kriegsfördernder Maßnahmen, Spaltung von Nationen … alles für den Profit, durch Unterdrückung und antrainierten Gehorsam, seinen Job pflichtbewusst auszuüben. Über diese Konsequenzen wurde ich weder in der Ausbildung noch im Studium aufgeklärt und auch nicht darin bestärkt, Lösungen für Folgeprobleme aus wirtschaftlichem Handeln zu entwickeln. Genau genommen studierte ich intensiv das Massenphänomen der „Problemmaximierung“.

Die passive Akzeptanz der Weisheit von Lehrern, ist für die meisten Kinder leicht und auch notwendig. 

Die spätere passive Akzeptanz im Leben eines Erwachsenen hat später mitunter schlimme Konsequenzen. Denn Menschen akzeptieren Führer; selbst jene, die sich selbst als populäre Autorität deklarieren. Zu erkennen sind solche Wirkmechanismen heute an Massenveranstaltungen selbst ernannter und umjubelter Gurus für schnelle Erfolge und Co. Die neuen Massen-Entertainer beanspruchen in vielen Fällen die Weisheit für sich ohne jede realitätsnahe Lösungsangebote. Viel Show ohne Inhalt.  

Einseitige Wissenschaften lehren nicht die Folgen des Handelns durch den Experten. Der eingeschränkte Blick auf das Ganze, macht Blind für die Konsequenzen des eigenen Handelns. Wissenschaftler, die nur ihre eigene Karriere im Blick haben und versuchen beispielsweise irgendwelche Zellen auf andere Zellen und Lebensformen zu übertragen, sind zu diesem Zeitpunkt in der Regel nicht daran interessiert, welche Auswirkungen das auf Pflanzen, auf Tiere, auf unseren Planeten und damit auf uns Menschen hat.

Bürger in Demokratien geniessen Redefreiheit, Recht auf Privatsphäre und Versammlungsrecht. Das Recht, Regierungen abzuwählen, die sie nicht wollen und eine andere zu wählen. Angestellte haben dieses Recht im Unternehmen in aller Regel nicht oder sehr eingeschränkt. Stattdessen unterstehen sie einer strikten Befehlskette. Um arbeiten zu gehen, müssen die eigenen Bürgerrechte oft zurückgelassen werden und in erster Linie dem Arbeitgeber gefallen ungeachtet der tatsächlichen Erfahrungen und Fähigkeiten. Hier stellt sich die Frage, wie weit Demokratie in der Wirtschaft tatsächlich ausgeprägt ist. In Konzernen treffen „die ganz oben“ sämtliche Entscheidungen, die am Ende das Regelwerk des Unternehmens sind. Unternehmen ebenso wie Behörden legen permanent Regularien fest, nach denen Menschen sich zu richten haben. In meiner selbstständigen Unternehmertätigkeit habe ich tatsächlich noch Unternehmen kennengelernt, die selbst die Häufigkeit der Toilettengange vorschreiben.

Das Arbeiten folgt nach festen Strukturen und Gesetzen, die nicht hinterfragt werden sollen. Wieviel Einfluss kann der Einzelne tatsächlich auf sein Leben nehmen? Immer mehr Menschen steigen aus Systemen aus, um ihren eigenen Weg zu gehen und ihren eigenen Ideologien zu folgen. Ähnlich den 1960ern. Andere solidarisieren sich mit ungeliebten Strukturen, um sich ein Gefühl der Sicherheit zu haben (Stockholm-Syndrom)

Menschen lernen sich unterzuordnen. Den Eltern, den Lehrern, den Arbeitgebern und den Gesetzen von Regierungen zu folgen. Dieser Gehorsam treibt die Macht der sozialen Hierarchie weiter nach oben und die Spirale zwischen arm und reich weiter auseinander. Die Macht konzentriert sich auf wenige Menschen. Die schlimmsten Verbrechen der Geschichte währen unmöglich gewesen, ohne den Gehorsam der Massen. Autorität untergräbt den freien Willen und die Fähigkeit, sich der Moral widersprechenden Aktivitäten, zu widersetzen. 

Lernen aus der Geschichte, um die Zukunft zu gestalten

Die Geschichte können wir nicht rückgängig machen. Aber wir alle haben die Fähigkeiten, aus ihr zu lernen. Wir sind zur Solidarität fähig. Wir sind fähig, uns gegenseitig zu helfen. Wir sind dazu in der Lage, eingeschlagene Kurse zu korrigieren. Wir können Wünsche ausdrücken und sie verfolgen. Wir sind in der Lage unser Leben zu gestalten.

Was müssen wir tun, wenn wir die Vision einer besseren Gesellschaft verfolgen wollen?

Strukturieren wir eine Gesellschaft so, dass sie die Eigenschaften fördert, verursacht und beibehält, die wir verachten oder schaffen wir eine Gesellschaft, die Eigenschaften fördert, die wir mögen und diese Welt so dringend braucht?!

Wenn man sich in der Geschichte nur die Gewalttaten, Kriege und Ausbeutung anschaut, kann das viele überfordern, deprimierend sein und zur Resignation führen.

Daher ist es genauso wichtig, sich mit der Historie zu beschäftigen, in der Menschen aufstehen und etwas unternehmen. Hier lassen sich Helden als Vorbilder finden, etwa George Washington, Thomas Jefferson, Henry Ford, Thomas Edison, Schindler, Mark Twain, Emma Goldman, Albert Einstein u.v.a.

Sie alle waren Menschen, die sich nicht entmutigen liessen, egal welchen Problemen sie gegenüberstanden. Das ist die inspirierende Seite der Geschichte, ein wunderbares Gegenmittel gegen die Entmutigung, sich auch heute wieder durch Ausbeutung, Eroberungen und drohender Kriege verunsichern zu lassen.

Wir alle haben wunderbare Alternativen 

Etwa Alternativen zur industriellen Agrarproduktion, die abhängig ist von fossilen Brennstoffen und Chemikalien. Alternativen zu einem für viele unverständlichen Bankensystem der Reichen. Alternativen zu Diktatur und Unterdrückung. Die wirtschaftliche Unsicherheit beraubt Menschen ihrer Grundbedürfnisse und ist ein fruchtbarer Boden für eine Kultur des Hasses, der Gewalt und einer Kultur der Zerstörung. 

Frieden, Freiheit und Dialog in einer liebens- und lebenswerten Kultur

Ich will, dass unsere Kinder in einer Kultur des Friedens, der Freiheit und zahlreicher Alternativen aufwachsen. Wir müssen eine Kultur der Alternativen und des Friedens sowie einer Revolution des Bildungssystem für folgende Generationen schaffen. 

Wir alle sind Teil dieses wunderbaren Planeten, bei der der Erhalt unseres Universums ein wesentlicher Teil unserer Aufgaben werden muss. Artenvielfalt und unser aller Lebensraum müssen geschützt werden. Ungerechtigkeiten müssen wir im Dialog begegnen lernen. Jeder Mensch braucht Sicherheit, Freiheit und Würde. Verletzungen dürfen hier keinen Raum haben. Die Schönheit dieser Welt, die Schönheit der Menschen hängt von unserem Handeln ab. Ich möchte sie erhalten, anstatt unsere Gewässer mit Plastik und Abwässern zu vergiften, Wälder restlos zu roden, dem Tiersterben zuzuschauen durch Systeme, in der es keinen Raum für all die lebensnotwendigen Schönheiten gibt. 

Resultate unseres heutigen Handelns zeigen sich morgen

Uns muss mehr denn je bewusst werden, dass sich die Resultate unseres heutigen Handelns, morgen zeigen. Wenn wir eine andere Zukunft schaffen wollen, dürfen wir nicht am Denken der Vergangenheit festhalten. Hierzu müssen wir aber die Kräfte hinterfragen, die auf uns wirken und uns zu dem gemacht haben, die wir heute sind und unser Handeln leiten. 

Die Grenzen unseres Wissens, unserer Freiheit und unseres Glücks zu kennen, gibt uns die beste Chance, darüber hinauszugehen. Je besser wir den Einfluss der Welt auf uns verstehen, desto besser können wir unser Wirken auf diese Welt beeinflussen. 

Was machen die jungen Menschen in wenigen Jahren, wenn sie die Schulen und/oder die Universitäten verlassen? 

Aus heutiger Sicht, hinterlassen wir ihnen eine Welt des Umbruchs, eine Welt der Zerstörung, eine Welt der Unsicherheit, eine Welt unzureichender Bildung, eine Welt fehlender Alternativen, eine Welt der Uniformiertheit, eine Welt, in der unsere Generationen zwei Weltkriege, eine Atombombe geduldet hat, atomare Tests weiter durchführt, zahlreiche Bürgerkriege zulässt, in der Massenwanderungen durch den Entzug der Lebensgrundlagen erzeugt wurden und der Ton der europäischen und internationalen Beziehungen rauher wird … 

Müssen wir uns im Dialog mit Jugendlichen, die eines Tages der Verantwortung für unser fehlgeleitetes Handeln, übernehmen müssen, entschuldigen? Welchen Weg werden die jungen Leute morgen einschlagen? Ihnen bleibt nur nachzuholen, was wir vernachlässigt haben. Bildung, Frieden, Freiheit, Dialoge fördern und die Zerstörung unseres Lebensraumes stoppen.

Auf ihren Schultern lasten die Konsequenzen unseres Handelns. Wenn sie Lösungen finden und die Zukunft gestalten wollen, müssen sie die Vergangenheit kennen und die Gegenwart richtig zu Handhaben lernen. Im Dialog bleiben und ihren Mut ausbauen. 

Mein Herzensprojekt Jugendförderung

Es ist mir ein Herzensprojekt, diese jungen Menschen auf ihrem Weg in eine lebens- und liebenswerte Welt bis zum letzten Atemzug zu begleiten und sie in ihren Sorgen und Themen zu unterstützen.

Mein Buch ist daher nicht nur ein Ratgeber und Wegweiser für Kinder und Jugendliche, sondern auch ein spannendes Geschichts- und Geschichtenbuch mit vielen Anekdoten aus vergangenen Zeiten inklusive intensiver Coaching-Einheiten.

Parallel zum Buch wird es eine Schreibwerkstatt geben, in der Schulklassen und Jugendgruppen anhand des Buches in die Geschichte eingeführt werden und selbst dazu animiert werden, Lösungsansätze für eine friedliche Zukunft der Gesellschaft zu entwicklen.

Der kreative und friedvolle Dialog am "runden Tisch" darf niemals enden. 

Gabi Stratmann