Integrale Unternehmens- & Selbstführung

Philosophie – Mensch – Business

Philosophie ist so viel mehr als die bloße Frage nach dem Sinn des Lebens.

Ich beschäftige mich Zeit meines Lebens mit dem übergeordneten Blick auf das Zeitgeschehen, von der Antike bis zur Gegenwart und ja, ich wage sogar den Blick in unser aller Zukunft. Mich treibt die Frage danach, wie eine ideale  Gesellschaft und die Eleganz des Zusammenlebens aussehen und zum Wohlstand für Alle führen kann, an. 

Logik, Ethik, Metaphysik sowie Erkenntnis- und Wissenschaftstheorie vereint das komplexe Denken bei dem Versuch, Antworten für die Fragestellungen der Gegenwart und der Zukunft zu finden und Lösungen aus ihnen abzuleiten. 

Kann es endgültige Antworten auf die Fragestellungen unserer Zeit geben und liessen sich diese Ergebnisse oder Fortschritte des Philosophierens enzyklopädisch festhalten? Kaum, denn metaphysische Ansätze unterliegen verschiedenen variablen Faktoren. Das bedeutet, dass die Ergebnisse unserer Denkansätze bisweilen selbst denkwürdig erscheinen. Getreu dem Motto von Heinz Erhardt, nicht alles zu glauben, was man so denkt. Sondern kritisch zu hinterfragen ohne dabei die Fakten zu verkehren.

Die Philosophie dient dazu, die Entwicklungen des Weltgeschehens von verschiedenen Seiten aus zu betrachten und sich kritisch mit den zahlreichen Problemstellungen, die wie Zahnrädchen ineinandergreifen, feinsäuberlich auseinanderzusetzen. Sie bezieht Stellung zu den gesamtgesellschaftlichen Entwicklungen, setzt die unterschiedlichen Disziplinen in neue Bezüge und kann so auf das zeitliche Geschehen Einfluss nehmen. 

Wir setzen dadurch auch einen differenzierten und weitestgehend neutralen „Gegenpol“ zur Politik sowie Gesellschaft und Soziales und fördern somit den analytischen und lösungsfokussierten Dialog.

Die Wohlstandsgesellschaft existiert nicht mehr

Die herkömmliche Art des Wirtschaftens liefert sich einen internationalen Konkurrenzkampf. Das bedeutet, dass für den Einzelnen wirtschaftlich immer weniger herausspringt. Die Schäden, die der Wachstumswahn hervorgebracht hat, gibt der nachfolgenden Generation wenig Spielraum. Sie müssen aufräumen und im wahrsten Sinne Strategien entwicklen, um auf diesem Planeten überleben zu können. 

Hier ist nicht nur die Jugend gefordert. Unsere Generationen müssen diesen Weg bereiten. Wir müssen in einer Welt der Unklarheit und Unsicherheit Umdenken lernen, um zu einem nachhaltigen verantwortungsvollen sowie ethischen Wirtschaften zu gelangen. Hier sind alle gefordert, Staat, Unternehmer, Finanzsektor und jeder einzelne Bürger. Sämtliche Instrumentarien müssen neue Handlungsfelder schaffen, die integral wirken und Gier, Missbrauch und Fahrlässigkeit keinen Raum geben. Allem voran muss die soziale Verantwortung stehen.

Heute geht es in keiner Disziplin mehr um die Frage, was wir wollen, sondern um die Frage, was in Zukunft überhaupt noch möglich sein wird. 

Das ist eine neue Ausgangslage, die bisherige gewohnte Strukturen und politische Mechanismen ins Wanken bringen. Ganz ohne Staat, politische Einflüsse und Sozialordnung geht es nicht. Die Frage nach der „Bringschuld zur Absicherung der Bürger“ angesichts der drohenden Rezession, der Massenarbeitslosigkeit, Kurzarbeit und Armut muss nachgegangen werden. Ist die Mittelschicht dazu in der Lage, die Aufgaben bzw. Absicherungen der Bürger zu übernehmen, wenn dem Staat die Mittel fehlen? Kann ein soziales Pflichtjahr ein neues Bewusstsein für die Verantwortung nachfolgender Generationen stärken? Wie könnte ein solches Pflichtjahr aussehen? Wenn wir bedenken, dass heutige Rentner, die die goldenen Jahre erlebt haben und weitestgehend abgesichert sind, und beim Aufbau des Landes Unterstützung hatten, exakt diese Unterstützung den jungen Menschen heute fehlt. Sie müssen leisten ohne wirkliche Perspektive. 

Der Einfluss von Künstlicher Intelligenz und Digitalisierung hat erhebliche Folgen auf unser Werteverständnis. Künstliche Intelligenz hat keine Moral, kein Unrechtsbewusstsein. Hier darf es auf keinen Fall ausschließlich um Wettbewerb allein gehen. Der gesamtgesellschaftliche Konflikt zeigt sich heute schon in Arbeitslosigkeit, Hatespeech, Cyberharrassing, in einem neuen aggressiven Umgangston. Wann sind die Grenzen des Ethischen erreicht? In Anlehnung an den Rosenthal Effekt, dürfen uniformierte Gesellschaften, die nur noch auf Effizienzgewinn „programmiert“ ist, menschliche Bedarfe nicht übersehen werden. Eine Wohlstandsgesellschaft bei zeitgleicher Massenarbeitslosigkeit spaltet die Gesellschaft. Selbst wenn Künstliche Intelligenz im 24 Stundendienst steht, wird sie aber weder Sozialabgaben leisten noch Steuern zahlen.

Darüber hinaus verändert die Digitalisierung unser Denken und Handeln in allen Lebensbereichen. Selbst vor dem Liebesleben macht sie keinen Halt. Das Unterbewusstsein des Menschen wird manipulativ stark beeinflusst. An dieser Stelle muss tatsächlich nach dem Sinn des Lebens gefragt werden.

Klimawandel, Pandemien, Viren, Bakterien

Diese Welt steht vor schweren Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt. Das Verlassen auf künstliche Intelligenzen wird keine Lösungen bringen. Sie greift auf ihre enzyklopädische Programmierung zurück und wird keine Anweisungen darüber geben, was in Zukunft zu tun ist. Der technische Begleiter des Menschen, kann ihn vor Lebenskrisen nicht schützen und ihm beim richtigen Umgang mit schwierigen und bisweilen lebensbedrohlichen Situationen nicht helfen.

Unser Leben wird zunehmend von natürlichen Störfaktoren wie neue Viren, Bakterien, dem Klimawandel mit seinen Folgen heimgesucht werden. Unser Alltag und die vermeintliche Sicherheit geraten ins Wanken. Die Coronapandemie auf dem Weg ins 22. Jahrhundert offenbart, wie empfindlich unsere Lebenssysteme geworden sind und wie abhängig wir von der Wohlstandsgesellschaft sind. Es bleibt die Frage, angesichts der klimatischen Bedrohungslage, ob es ein „weiter so wie bisher“ geben kann oder ob wir alle einen neuen bewussteren Umgang mit uns und unseren Ressourcen finden müssen.

Integrale Unternehmens- und Selbstführung
Interview

Das soziale Gefüge gestaltet sich zunehmend aus der Ableitung / dem Konsens aus fehlgeleiteten Massenphänomenen.

Der Mensch im Strudel der Zeit“ zeugt von einem rasanten Wandel und einer undurchschaubaren Zukunft. Der Mensch muss lernen, mit Unsicherheiten einen adäquaten Umgang zu finden. Veränderungen „Change“ stehen nunmehr an der Tagesordnung. Daraus ergeben sich weitere unzählige Fragestellungen:

  • Wie viel Einfluss hat der Mensch künftig auf seinen Lebenswandel?
  • Hat er überhaupt noch die Möglichkeit, Entscheidungen, die sein Leben betreffen frei zu wählen?
  • Besteht nicht vielmehr eine Abhängigkeit durch die Fremdsteuerung und Kontrolle via Smartphone, digitalen und politischen Vorgaben (Bargeldabschaffung, Kartensysteme „gläserner Mensch“, autonom fahrende PKW, Zwangsenteignungen, Bonpflicht, notwendigen vorübergehenden Einschränkungen der Grundrechte, etc.)?
  • Wie schaut es aus mit den zunehmenden Einschränkungen oder Verboten ganzer Berufszweige und Branchen bei zeitgleichem Missbrauch durch Einzelne ihrer Akteure?
  • Ist Angesichts der immer deutlicher werdenden Armut unser Sozialstaat noch intakt?
  • Wie kann eine völkerübergreifende Solidarität erzeugt werden?
  • Wie lange hält die Europäische Union vor dem Hintergrund der Rezession und sich abzeichnenden Verschiebungen wirtschaftlicher Machtverhältnisse?
  • Wie kann ein antiquiertes Bildungssystem nachfolgenden Generationen heute noch dienlich sein?

Die Pandemie hat deutlich gezeigt, dass hier großer Nachholbedarf besteht. Das Schulsystem ist weder auf das Hervorbringen von zukunftsfähigen kreativen Problemlösern ausgelegt, noch für eine moderne Abwicklung des Unterrichtes selbst. Fachkräftemangel ist somit – nicht nur vom Schulsystem ausgehend, aber dennoch ein hausgemachtes Problem.

Die Rufe nach uneingeschränktem Agieren und Abbau von Bürokratie werden immer lauter.

  • Kann ein Markt frei von rechtlich bindenden Regularien funktionieren?
  • Was wäre die Voraussetzung auf Märkten, die heute schon die Tendenz aufzeigen, das Angebot und Nachfrage längst nicht mehr beherrschend sind?

Neue Machtstrukturen nehmen immer mehr Formen an. Neue Sparten etablieren sich ohne Regelwerk.

Die Bevölkerung eines Landes übernimmt vorgegebene Werte und Handelsmechanismen, die politisch und durch meinungsgebende Instanzen, beispielsweise Lobbyisten, Institutionen, Wirtschaftsweisen, etc. vorgelebt werden. Skandale, wie BAMF, Cum–Ex, Diesel Skandal, Pharmazie, Lebensmittel, Verschwörungstheorien, Fake News, etc., scheinen das Individuum zwar zu erschüttern, hält die Masse aber nicht davon ab, selbige Vorgehensweisen zu wählen.

Im Gegenteil spielen besondere Formen des Fehlverhaltens und dem Versagen politischer Strukturen unseriösen Marktteilnehmern zu. Der Esotherikmarkt erlebt ebenso wie Sekten eine neue Hochkonjunktur. Der Zulauf scheint ungebremst.

Was genau treibt Menschen in solchen Massen in ihren schleichenden Untergang?

Am Markt zu beobachten ist ein besonderes Phänomen, das von einem paradoxen Umkehrschluss genährt wird.

Literatur

Lernen, ohne zu Denken, führt zu Täuschung. Denken, ohne zu Lernen, ist gefährlich. Man muss sich der Dinge bewußt sein, die man schon weiß. Ebenso muss man sich im Klaren darüber sein, was man noch nicht weiß. Alles zusammen, führt zur Weisheit, ein Unwissender zu sein und kann genau diesen wahren Reichtum an Bildung und Erfahrungswert weitergeben. Meine Welt besteht aus Literatur, Lyrik, Poesie und Musik. Wenn ich Fernsehen will, schaue ich aus dem Fenster.

Ich publiziere Bücher und Zeitschriften, die bewegen. Von der philosophischen Betrachtungsweise zu verschiedenen Fragestellungen unserer Zeit, über Ratgeber und Nachschlagewerke bis hin zu unterhaltsamen Literatur. Ich setze sich mit den Fragen unserer Zeit auseinander und beleuchte im Rahmen meiner integralen Forschungsarbeit zur gesellschaftskulturellen und sozialen Entwicklung sowie konfuzianischer Lehren, die ich auf die heutige Zeit und unseren westlichen Lebensstandard neu interpretiere, den Blick auf die Zukunft.

Themen, die uns alle, im Besonderen aber die nachfolgenden Generationen betreffen, finden sich anschaulich und verständlich aufbereitet in meinen Veröffentlichungen.

In meinen Büchern kann ich mich ausdrücken und meiner komplexen Art zu Denken nachgehen. Ebenso lassen sich die verschiedenen Themen wesentlich anschaulicher darstellen. Ich bin überzeugt davon, dass die Nachwelt von dieser wertvollen Literatur profitieren wird. Auch stehe ich dafür, dass die Fächer Philosophie, Germanistik und Ethik wieder Einzug in unser Schulsystem finden müssen. Das Leben müssen wir mit den Erfahrungswerten der Vergangenheit nach vorne Leben und Gestalten. Die Hürde aber, die wir alle, mich eingenommen, nehmen müssen, ist eine neue Denkweise zu entwicklen, mit neuen Inhalten und Perspektiven, die frei ist von den “Giften” der Vergangenheit.

Antiquierte Programmierungen unseres Geistes müssen wir ablegen, um eine saubere neue Zukunft zu erschaffen, in der Leben für alle möglich sein soll.

Philosophie & Publizistik

Die wahre Medizin des Geistes ist die Philosophie.

(Marcus Tullius Cicero, römischer Staatsmann und Schriftsteller, * 106 v. Chr, † 43 v. Chr.)