Unternehmensberatung

Das Fremde wird zur Normalität

Das Zufallsprinzip wird über die Zukunft des Lebens auf diesem Planeten entscheiden, wenn die Vorstellungskraft des Universums fehlt und du aufhörst, nach den Sternen zu greifen.

Sei dir im Klaren darüber, das es bei allen Entscheidungen, die wir heute und in den nächsten Jahrzehnten treffen werden, um die Zukunft des Lebens selbst gehen wird. Entscheidungen können grundlegend nur auf Basis des gegenwärtigen Weltbildes und guter Kenntnis der weltgeschichtlichen Historie aller Disziplinen getroffen werden.

Der Wandel der Zeit auf dem Weg ins 22. Jahrhundert, bringt regelrechte Wirbelstürme mit sich, die weltweit zu Verunsicherung führen. Auf allen Ebenen des menschlichen Wirkens, neuer Ideen und innovativer Produkte, ist es fundamental, das Nichtwissen in der Unsicherheit zu akzeptieren und sich selbst im ständigen Entwicklungsprozess neu zu erfinden, um entschlossen neue Wege im Selbstvertrauen zu entdecken. Die Bedeutung dessen, was es heißt, Mensch zu sein, wird der Mittelpunkt unseres Lebens werden.

Im Auge des Hurrikans, der unangenehm über diese Welt fegt, befinden sich Wirtschaft und Politik, die Ökologie unseres Planeten, das soziale Gefüge ebenso wie Spiritualität seit geraumer Zeit. Die Pandemie offenbart mit brachialer Härte nicht nur die Schwachstellen im System, vielmehr präsentierte sie das Hauptproblem menschlicher Evolution.

Den Konflikt zwischen zwischen hochentwickelter Spezies und antiquierter Stammhirnareale, die in schwierigen Lebensphasen unreflektiert die Regie übernehmen. Alle Menschen neigen grundlegend dazu, sich gegen Veränderungen zunächst einmal zu wehren. Wir wollen nicht wahrhaben, daß sich die Grundstruktur des Lebens selbst, aufgrund eines immer tiefer gehenden Wandels, mit der Zeit verändern wird. Egal, wie sehr sich einzelne Menschen oder Gruppierungen auch dagegen verwehren, eine gewisse Instabilität oder Diskontinuität, wird unseren Lebensalltag zunehmend bestimmen.

Der heute eingerichtete und gelebte Automatismus wird keinen Bestand mehr haben. Das traditionelle Bild von Lernen und Arbeiten, lifestyle und Prestige, wird heute schon durch den rasanten Wandel, unzähliger Störfaktoren und längerer Lebensspannen beeinträchtigt.

Die Suche nach dem Sinn des Lebens zwängt sich in derart ungewissen Zeiten mehr denn je auf. Bei der Frage, wer wir eigentlich sind, besonders in schwierigen Zeiten, haben viele ihren Entdeckergeist, ihre Visionen, ihre Abenteuerlust ad acta gelegt. Der Pioniergeist ist der Irrealität zum Opfer gefallen. Unwirklichkeit, Luftschlösser und Traumwelten werden erschaffen. Aus dem einstigen Idealbild werden Wahnbilder und Wunschvorstellungen, verbunden mit der Hoffnung, das doch alles irgendwie beim Alten bleibt. 

'Wird schon wieder' reicht nicht mehr; auch wenn wir das nicht so recht wahrhaben wollen, wird das Fremde dennoch zur neuen Normalität werden.

Aus dem #ChimegauTalk aus meinem Buch.

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Gabi C. Stratmann
Unternehmerin, Philosophin, Autorin

Danke 2020 - Das Moderne ist marode geworden

Dankeschön und Adieu 2020

Das Moderne ist marode geworden

Ein anderes, ein nachdenkliches Resümee

Noch nie zuvor, ist es mir so schwer gefallen, ein paar abschließende Worte eines Jahres zu finden, wie in diesem eigenwilligen Jahr 2020. Als ich Ende des vergangenen Jahres von einem erfolgreichen und liebenden Jahr sprach, das für uns Gesundheit, Frieden und Freiheit parat halten würde, hätte ich nicht zu träumen gewagt, was folgen würde. 

Das Jahr begann mit Dürren, verheerenden Waldbrände in Australien und Kalifornien, der Klimawandel präsentierte sich weltweit an den verschiedensten Stellen, Besetzung von Waldstücken, um den Ausbau von Autobahnen zu verhindern; der Permafrost in Sibirien taut unaufhaltsam, in Amerika und auf den Philipinen toben zerstörerische Stürme, der Schwertstör stirbt 2020 aus; gefolgt von einer Nachricht, die sicherlich nicht nur mich für einige Tage in eine regelrechte Schockstarre versetzte. SARV-COV2, eine Pandemie rast in Windeseile um diese Welt, die im weiteren Verlauf des Jahres zu Millionen Toten führt. Leergefegte Strassen in den Hauptstätten der Welt, geschlossene Grenzen, Stillstand. Der Schockstarre folgte schnell die Erkenntnis, die Lage ist ernst, schwere Zeiten kommen auf uns zu. 

Wir starteten in ein Jahr der Ungewissheit, in eine unsichere Zukunft. Was bleibt ist die Hoffnung in der anfänglichen Ahnungslosigkeit. 

Corona zeigt uns auf, was wir nur allzu gerne verdrängen; unsere Verletzlichkeit. Uns wird bewusst, was alles auf dem Spielt steht. Die Gesundheit, das Leben, die Wirtschaft, der Frieden, die Freiheit, die Demokratie. Ja, sogar die selbst erschaffene heile Welt, droht, wie eine Seifenblase zu zerplatzen, nachdem der Shutdown verkündet wurde. Dieser Planet, unsere Umwelt bekommt die so dringend notwendige, beinahe überfällige Atempause. Die Natur zeigt uns, was möglich wäre, würden wir unser gesamtwirtschaftliches Handeln überdenken. Selbst die Tiere eroberten in diesem Stillstand ihre Reviere in den Städten zurück. 

Und trotzdem hängt dichter Nebel über diesem Jahr. Neben der Pandemie steuern wir geradewegs auf eine Erderwärmung von 3 Grad zu. Dieser Klimawandel, der in der Bekämpfung des Coronavirus fast in den Hintergrund zu rücken scheint, ist Mensch gemacht. Darin besteht kein Zweifel mehr. Die Überforderung im Umgang mit den Herausforderungen unserer Zukunft, steht der gesamten Weltbevölkerung ins Gesicht geschrieben.

Dürfen wir die Natur nach Belieben benutzen und zerstören? Unsere Vorstellung von Eigentum fördert diesen ungebremsten Raubbau. Der Kapitalismus als Vollverfügung und Freiheit in Ketten gelegt, besteht diese Welt nur noch aus „Arbeitern und Konsumenten“. In der Folge entsteht eine Entfremdung von dem, was uns als Mensch ausmacht: eine liebenswerte Gemeinschaft, die gelernt hat, richtig zu handeln, um miteinander die Zukunft zu gestalten. Das Ergebnis heute ist gemeinschaftlicher Weltverlust. Die Weltzerstörung und Corona erinnern uns an unser Verhalten, und an die Dringlichkeit, etwas zu verändern. Menschen müssen künftig kooperieren und raus, aus dieser egozentrischen Selbstgefälligkeit. 

Wie kann eine neue Form der Solidarität erzeugt werden, ohne die natürlichen Kreisläufe zu zerstören? Diese Gesellschaft muss sich aus ihrer Kernillusion ihres Daseins lösen. Dieses Jahr gab uns allen sehr zu denken. Nie zuvor wurde so offensichtlich, das die hochgepriesene Selbstverwirklichung nicht das probate Mittel ist, den Gemeinschaftssinn einer Gesellschaft zu festigen und globale und uns alle betreffenden Probleme zu lösen. Ihre zerstörerischen Mechanismen durch rücksichtslose Ich-Bezogenheit, offenbarten sich im Jahresverlauf zunehmend. Daraus entstanden sind wenig kluge, verklumpte Kollektive, die von unzähligen alternativen Gruppierungen belebt werden. Dieses lebensfremde Agieren, illusioniert das vermeintliche Wir-Gefühl.

Wenn die Menschheit eine Perspektive auf Erden sucht, muss die Gemeinschaft, das Kollektiv, wieder in den Vordergrund rücken. Das neue WIR, darf nicht zwischen den Menschen stehen, sondern muss ein verbindendes Mittel werden, um sich einzubetten im Gesamtgefüge der Natur.

Wir alle müssen umdenken lernen, die Reformation wagen. Eine Politik des Lebens fördern, nicht aber weiter eine Politik des Menschen. Wir alle müssen wieder lernen, wie essentiell in einer bunten und vielfältigen Gesellschaft, Nachsicht, Verzeihen, Liebe und Mitgefühl sind. Wir müssen die Unersetzbarkeit von Erfahrungen wieder schätzen lernen. 

Die Pandemie zeigt uns auf ihre Art, wie tief verwurzelt wir alle gemeinsam im Anderen sind. Wir sind in jedem Atemzug miteinander verbunden, denn jeder Einzelne kann durch sein Verhalten dazu beitragen, die Existenz des Anderen und seine Bedürfnisse zu erkennen und zu respektieren. Neben dem ICH steht das WIR; hier muss der Eigensinn im Sinne aller kultiviert werden. Unser aller Vielfalt an Erfahrung muss zur Vernunft führen, Werte der Aufklärung müssen neu definiert werden. Bei allen individuellen Überzeugungen, dürfen wir nicht übersehen, das Aufklärung immer dem Wandel der Zeit unterliegt. Sowohl der Selbstoptimierungswahn als auch die Angleichung im Bestreben nach Macht und Erfolg, haben dazu geführt, das nurmehr die Menschen selbst, im Wettbewerb zueinander leben. 

Was wir brauchen, ist eine neue Gesellschaft. Eine Gesellschaft, die Schluß macht, mit Illusionen und Schicksalhaftigkeit. Wir brauchen eine Generation, die das Selbstbewusstsein hat, zu gestalten, die kreativ ist. Next Generation EU braucht Forscher und Entdecker, Abenteurer, die mutig neue, nachhaltige Wege erschließen. Unser aller Leben ist ein offenes Abenteuer im kontinuierlichen Dialog mit Anderen. Es gibt kein Patent auf individuelles Leben. In der Offenheit unserer Existenz muss sich jeder selbst finden und im Kollektiv seinen Platz. Die liebevolle und vertraute Zuwendung zu unseren Mitmenschen, war noch nie so bedeutungsvoll, wie in diesem Jahr. 

Das Jahr 2020 geht zu Ende. 

Weihnachten steht vor der Tür. In diesem besonderen Jahr, ein stilles Weihnachten. Ein ebenso ruhiger Jahreswechsel. Ein Jahr, das viele Fragen hinterlässt. Ein Jahr, die Ziele hat in Teilen unerreichbar werden oder verschieben lassen. Ein Jahr, in dem Wünsche und Bedürfnisse offen geblieben sind. Ein Jahr, das den Hinterbliebenen der Coronaverstorbenen, Tränen hinterlässt. Ein Jahr, das unser aller Gemüter aufgewühlt hat. Ein Jahr, das uns allen die Verwundbarkeit unserer Seelen vorgeführt hat. Ein Jahr, das uns gleichermassen mit Sorge und Hoffnung, in das Nächste blicken lässt. Ein Jahr, das uns Demut lehrt. Ein Jahr, das uns alle zum Nachdenken und Handeln auffordert.

Erinnern wir uns daran, auf jeden der lacht, kommt einer der weint. So habe ich heuer diese Welt gesehen. Das war das Jahr.

Auf ein Neues!

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Gabi C. Stratmann

Unternehmerin, Philosophin, Autorin


Beratung

2020 - Eine Chronologie

2020 - Eine Chronologie

Stand: 14.12.2020

Januar

  • Menschenaffen, Vögel, Flughunde - 30 Tiere verenden bei einem Brand im Affenhaus des Krefelder Zoos. Ursache: eine in der Silvesternacht entzündete Himmelslaterne.
  • US-Präsident Donald Trump befielt im Konflikt zwischen USA und Iran einen Raketenangriff, bei dem Ghassem Sleimani stirbt. Er war Kommandeur der iranischen Al-Kuds-Briganden, einer der wichtigsten Militärs des Iran.  
  • In Südtirol sterben sieben Menschen einer Touristengruppe durch einen alkoholisierten Autofahrer. Vier Frauen, drei Männer zwischen 20 und 25 Jahren. Vier der Opfter stammen aus NRW.
  • Das neuartige Coronavirus bricht in der chinesischen Stadt Wuhan aus. Die Stadt wird unter Quarantäne gestellt. Trotzdem ist die Tragödie nicht mehr aufzuhalten. Das Virus bricht weltweit aus, neben China, besonders stark in Südkorea, Italien und im Iran.
  • Die Vierschanzentournee von Oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck und Bischofshofen gewinnt der Pole Dawid Kubacki. Der Deutsche Karl Geiger wird Dritter. 
  • In Australien sterben über 400 Millionen Tiere und 26 Menschen in den dramatischen Buschbränden. 
  • Eine Passagiermaschine stürzt am Rande von Teheran, in der Nähe des Imam-Chomeini-Flughafens, ab. Keiner der Insassen überlebt dieses Unglück.
  • Im Weißen Haus kündigt US-Präsident Donald Trump erneut Gegenmaßnahmen auf den iranischen Beschuss US-amerikanischer Streitkräfte im Irak, an.
  • Der Rauch wird zur Qual. Die Australian Open in Melbourne werden überschattet von den Buschbränden.
  • Alarm im Stadtteil Derendorf in Düsseldorf. Ein Blindgänger aus dem zweiten Weltkrieg wird auf dem Gelände der ehemaligen Strafvollzugsanstalt „Ulmer Höh“ entdeckt. Über 30.000 Menschen mussten ihre Häuser für eine sichere Entschärfung räumen. 
  • Davos, 50. Weltwirtschaftsforum. US-Präsident Donald Trump hält die Eröffnungsrede. Nicht ohne scharfe Kritik an die Umweltaktivisten.
  • In Kitzbühel gewinnt der österreichische Skifahrer Matthias Mayer die Abfahrt auf der Streif.
  • In Deutschland wird der erste Fall einer Ansteckung mit dem neuartigen Coronavirus bestätigt.
  • Großbritannien tritt nach mehr als drei Jahren nach dem Brexit-Referendum, aus der Europäischen Union aus. Erste Verhandlungen scheitern. Eine Übergangslösung soll es richten. Fest steht, am Jahresende wird es heißen: Deal or No Deal. 

Februar

  • Die Ministerpräsidentenwahl im Thüringer Landtag endet mit einer Überraschung. Entgegen den Erwartungen, das Bodo Ramelow (Linke) wiedergewählt wird, gewinnt Thomas Kemmerich die Wahl, um nach bundesweiten Protesten wenige Tage später zurückzutreten. 
  • Annegret Kramp-Karrenbauer kündigt ihren Rücktritt von der Parteispitze an. Grund war die Kritik an der Wahl in Thüringen. AKK verzichtet auf die Kanzlerkandidatur und kündigt die Abgabe des Parteivorsitzes an.
  • Tausende Flüchtlinge versuchen, nach der Erklärung vom türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan, nach Griechenland einzureisen. Griechische Grenzschützer hindern sie daran.

März

  • In Deutschland tritt die Impfpflicht gegen Masern in Kraft.
  • Am legendären Super Tuesday triumphiert Joe Biden bei den Vorwahlen der US-Demokraten.
  • Im dritten Wahlgang wird Bodo Ramelow doch noch zum Ministerpräsidenten von Thüringen (wieder)gewählt. Die Gratulation von AfD-Rechtsaußen Björn Höcke lehnt er ab.
  • Das Coronavirus nimmt seinen Lauf. Frankreich, Österreich, Luxemburg, Dänemark, Schweiz - die Grenzen werden geschlossen und umfangreiche Kontrollen durchgeführt. Einreiseverbote treten in Kraft. Schulen, Kitas werden geschlossen. Die Bundesregierung reagiert auf das Pandemiegeschehen.
  • Die UEFA verschiebt die Fußball-Europameisterschaft wegen der Pandemie ins Jahr 2021. Auch die Olympischen Spiele in Tokio werden wegen des weltweiten Coronageschehen's ins Jahr 2021 verschoben.
  • Bundeskanzlerin Angela Merkel wendet sich persönlich an die Bevölkerung und appelliert an ein „gemeinsames solidarisches Handeln“. Später verkündet sie in einem Pressestatement nach einer Konferenz mit den MinisterpräsidentInnen, dass das öffentliche Leben zur Eindämmung der Infektionsgefahr, komplett heruntergefahren wird.
  • Das Bundeskabinett beschließt ein milliardenschweres Hilfspaket um Familien, Mietern, Beschäftigten, Selbstständigen und Unternehmen in der Corona-Krise zu helfen.
  • Die italienische Provinz Bergamo wird in der ersten Welle weltweit am härtesten vom Coronavirus getroffenen. Den ersten Toten verzeichnet das Land am 22. Februar. Bis Ende März werden über 10.000 Menschen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus sterben.
  • Mit über 140.000 Fällen, sind in den USA jetzt mehr Infektionen bekannt, als in jedem anderen Land der Welt offiziell erfasst wurden. In Deutschland liegt Zahl der Nachweise nach Angaben der Johns Hopkins University bei weit über 60.000, es gibt mehr als 540 Tote.

April

  • Die Johns-Hopkins-Universität zählt weltweit mehr als eine Million Corona-Infizierte. Mehr als 1.000 Tote durch Covid-19 in Deutschland.
  • US-Präsident Donald Trump setzt die Beitragszahlungen für die Weltgesundheitsorganisation (WHO) aus. Er ist überzeugt, das die WHO für die „schlechte Handhabung und Vertuschung der Ausbreitung des Coronavirus“ verantwortlich sei.
  • Die kanadische Regierung verschärft die Waffengesetze und verbietet Schnellfeuerwaffen, nachdem ein 51-Jähriger 22 Menschen erschießt. Auslöser war ein Streit, der zu dem Attentat führte.
  • Im niederländischen Nationalpark „De Meinweg“, an der Grenze zu Nordrhein-Westfalen, werden durch Brand Hunderte Hektar Wald zerstört. Einsatzkräfte aus ganz NRW unterstützen die Löscharbeiten. Der Ort Herkenbosch wird evakuiert.
  • Entspannung für den Einzelhandel in der Corona-Krise. Die ersten Geschäfte dürfen wieder öffnen, Moers macht den Anfang.
  • In einer Kita in Viersen kommt es zu einem Notarzteinsatz. Ein Kind atmet nicht mehr und stirbt. Wochen später wird klar: Es war wahrscheinlich Mord. Eine Erzieherin gerät in Verdacht und wird festgenommen.
  • Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) erteilt erstmals in Deutschland eine Zulassung für die klinische Prüfung eines Impfstoff-Kandidaten gegen das Coronavirus. Die Genehmigung erhält das Mainzer Unternehmen Biontech.
  • Im Coronajahr dürfen Abschlüsse nicht gefährdet werden. NRW-Schulen öffnen wieder für die Abschlussklassen – unter besonderen Bedingungen.
  • In ganz Deutschland gilt ab sofort eine Maskenpflicht. Zunächst gilt sie in Bussen und Bahnen und im Einzelhandel.
  • In Deutschland tritt eine neue Straßenverkehrsordnung in Kraft. Sie enthält höhere Bußgelder für Raser, auch Strafen für das Blockieren von Radwegen.

Mai

  • NRW beginnt mit einem rollierenden System, die Schulen nach und nach wieder zu öffnen. Die anderen Bundesländer folgen. Ein Normalbetrieb wird es nicht mehr geben.
  • Auch das öffentliche Leben wird wieder in Gang gesetzt. Weitere umfangreiche Lockerungen der Corona-Maßnahmen werden in NRW umgesetzt, etwa die Öffnung der Restaurants.
  • Die AfD schließt ihren Brandenburger Landes- und Fraktionschef Andreas Kalbitz aus der Partei aus. Hintergrund: frühere Kontakte im rechtsextremen Milieu.
  • Die Fußball-Bundesliga startet nach der Covid-19 Pause vor leeren Rängen. Vorher befanden sich alle Spieler in Quarantäne.
  • Der 46-jährige Afroamerikaner George Floyd stirbt in Minneapolis, als er von vier Polizisten festgenommen wird. Ursächlich war nach Medienangaben und Videoauswertungen unangemessene Polizeigewalt. Der Fall ist Anstoß für Demonstrationen gegen Polizeigewalt und die weltweite Protestbewegung „Black Lives Matter“.
  • Mit Doug Hurley und Bob Behnken starten erstmals seit neun Jahren wieder zwei US-Astronauten der Vereinigten Staaten zur Internationalen Raumstation ISS. Ihr Taxi: ein Raumschiff der privaten Firma SpaceX von Elon Musk.

Juni

  • Die US-weiten Proteste nach dem Tod von George Floyd nehmen immer größere Dimensionen an. Präsident Donald Trump droht mit dem Einsatz von Streitkräften.
  • Die Große Koalition verabschiedet das Corona-Konjunkturpaket. Wichtiger Eckpfeiler: Die Mehrwertsteuer wird für die zweite Jahreshälfte gesenkt.
  • Die Anti-Rassismus-Proteste nach dem Tod von George Floyd in den USA erreichen Deutschland. In vielen Städten wird demonstriert. In Düsseldorf gehen nach Veranstalterangaben mehr als 20.000 Menschen auf die Straße.
  • Das Auswärtige Amt hebt seine Reisewarnung für die EU-Staaten wieder auf und ersetzt sie durch Reisehinweise. Bis dahin war Urlaub aufgrund der Pandemie untersagt.
  • Mallorca wird als Testurlaub von den Deutschen genutzt. Das Pilotprojekt, Urlaub während Corona-Zeit, scheitert.
  • Die offizielle Corona-Warn-App des Bundes geht live. Sie soll ein wichtiges Instrument sein, um Ansteckungen durch bessere Nachverfolgung zu vermeiden. Kritik gibt es zum Start daran, dass die App nur auf neueren Smartphones funktioniert.
  • Der FC Bayern sichert sich die 30. Meisterschaft. Den achten Meistertitel in Folge.
  • Beim Schlachtereibetrieb Tönnies in Ostwestfalen kommt es zum bisher größten Corona-Ausbruch in Deutschland. In der Folge werden Schulen und Kitas im ganzen Kreis geschlossen.
  • Der aus der AfD ausgeschlossene Andreas Kalbitz hat mit einem Eilverfahren gegen seinen Rauswurf Erfolg. Die brandenburgische AfD-Landtagsfraktion wählt ihn kurz darauf zum Vorsitzenden.
  • In der Innenstadt von Stuttgart kommt es zu Beschädigungen und Plünderungen von Geschäften und Angriffen auf Polizisten durch junge Männer. Der Fall sorgt für Aufsehen in Deutschland.
  • Präsident Donald Trump ordnet auf Vorschlag des Pentagon an, 9.500 der insgesamt 34.500 in Deutschland stationierten US-Soldaten abzuziehen. Sie sollen zum Teil nach Polen verlegt werden

Juli

  • China verabschiedet das Gesetz zum Schutz der nationalen Sicherheit in Hongkong. Es ermöglicht den Behörden, gegen die Opposition vorzugehen.
  • In Russland wird das Verfassungsreferendum angenommen. Sie erweitert Präsident Wladimir Putins Macht und schränkt Oppositionelle weiter ein. Knapp 78 Prozent der Wählerinnen und Wähler sprachen sich für die Reform aus.
  • Der C/2020 F3 (NEOWISE) ist ein Komet, der in diesem Sommer freiäugig zu beobachten ist. Besonders am nordwestlichen Abendhimmel.
  • Zahlreiche Konten von Prominenten werden bei einem Hackerangriff auf Twitter gehackt. Den unbekannten Hackern ist es gelungen, Werbung für Kryptowährungs-Deals über Twitter-Accounts zu verbreiten.
  • Die 27 Regierungschefs der EU Mitgliedsstaaten einigen sich auf einen Finanzplan für die nächsten sieben Jahren. Sie beschließen ein finanzielles Hilfspaket für Mitgliedsstaaten, die besonders schwer von der Corona-Pandemie getroffen wurden.

August

  • Im Hafen der libanesischen Hauptstadt Beirut kommt es zu einer Explosionskatastrophe. Ursache war ein Feuer, das 2.750 Tonnen Ammoniumnitrat in einem Hafenspeicher zur Explosion brachte. 149 Tote, rund 300.000 Menschen verlieren durch die Explosion ihr Zuhause.
  • Im Mordfall des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke gesteht Stephan E. vor Gericht den tödlichen Schuss abgegeben zu haben.
  • Bei der Präsidentschaftswahl in Belarus gewinnt der amtierende Präsident Aljaksandr Lukaschenka nach offiziellen Angaben mit 80 Prozent der Stimmen. Die Wahl gilt als Scheinwahl - Gegenkandidaten werden im Vorfeld festgenommen, Wahlmanipulationen nachgewiesen. Landesweite Proteste sind die Folge. Tausende Demonstranten werden verhaftet.
  • Israel und die Vereinigte Arabische Emirate bekunden die Absicht zur Normalisierung ihrer Beziehungen. US-Präsident Donald Trump hat zwischen den verfeindeten Staaten vermittelt.
  • Der russische Regierungskritiker Alexej Nawalny bricht auf einem Inlandsflug von Tomsk nach Moskau zusammen und liegt im Koma. Der Verdacht, er sei vergiftet worden, erhärtet sich. Zur Behandlung kommt er in die Berliner Charité. Nach über einem Monat erwacht er am 22. September aus dem Koma. Der Anschlag auf Nawalny mit dem Nervengift Nowitschok führt zu diplomatischen Spannungen mit Russland. Es geht auch um die Gaspipeline Nord Stream 2.
  • Das Finale der Europa League wird im Rheinenergiestadion in Köln ausgetragen. Das Spiel zwischen FC Sevilla und Inter Mailand endete 3:2. Damit ist die spanische Mannschaft zum sechsten Mal Sieger der Europa League.
  • Die 27-jährige Sophia Popov gewinnt als erste Deutsche die British Open und schreibt damit ein Stück Golf-Geschichte.
  • Das Finale der UEFA-Champions-League zwischen Paris Saint-Germain und dem FC Bayern München wird als Geisterspiel im Éstadio da Luz in Lissabon ausgetragen. Die Bayern gewinnen mit 1:0 und holen den Titel zum sechsten Mal. Im Anschluss kommt es in Paris zu heftigen Ausschreitungen mit 148 Festnahmen.
  • In Berlin versammeln sich Tausende, um gegen die Corona-Maßnahmen zu protestieren. Die Demonstration wurde im Vorfeld von Berlins Innensenator Andreas Geisel untersagt. Das Verbot wird vom Oberverwaltungsgericht gekippt. Viele unterschiedliche Personengruppen laufen nebeneinander – die Bandbreite reicht von Impfgegnern über Familien hin zu Rechtsextremen und anderen sogenannten Alternativen. Während der Demonstration durchbrechen mehrere hundert Menschen die Absperrung zum Reichstag und stürmen die Stufen. In Händen: Reichsflaggen. Die Demonstration löst eine breite Debatte über Rechtsextremismus aus.

September

  • Hygieneauflagen bestimmen die 77. Internationalen Filmfestspiele von Venedig.  Vom 2. bis 12. September werden sie, in kleinem Rahmen, als erstes großes Festival, seit Ausbruch der Pandemie, ausgetragen.
  • Flammen lodern im Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos. Im Laufe der Nacht fällt es fast vollständig den Flammen zum Opfer. Die Zustände im Camp, insbesondere angesichts der Pandemie, werden angeprangert: Angelegt für 2.800 Menschen, leben aktuell 12.600 Flüchtlinge im Lager. Ausgelöst wird erneut eine Debatte über den desaströsen Umgang mit Migranten der EU-geführten Länder. 
  • In NRW findet die Kommunalwahl mit ungewöhnlich hoher Beteiligung statt. 
  • In der Atmosphäre des Nachbarplaneten Venus entdecken Forscher das Gas Phosphin. Gibt es doch außerirdisches Leben?
  • In Washington wird das Friedensabkommen zwischen Israel, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Bahrain unterzeichnet.
  • Als erster Slowene gewinnt der 21-jährige Tadej Pogacar die Tour de France. Die 107. Austragung des dreiwöchigen Radsport-Events findet unter strengen Hygieneauflagen und limitierter Zuschauerzahl statt.
  • Die linksliberale Verfassungsrichterin Ruth Bader Ginsburg stirbt im Alter von 87 Jahren. Die Juristin galt als prominenteste Vertreterin des liberalen Flügels und setzte sich intensiv für Gleichberechtigung von Frauen, für Minderheiten und gegen Diskriminierung ein. 
  • „Kein Grad weiter“ - Das Motto des sechsten globalen Klimastreiks, der durch die„Fridays for Future“ Bewegung ausgerufen wird. In Deutschland wird an 400 Orten protestiert, weltweite Aktionen gibt es in 3.500 Städten.
  • In Kalifornien wüten Waldbrände wie nie zuvor. Die Landschaft glüht gespenstisch orange-rot im Licht der anhaltenden Feuer. 16.000 Quadratkilometer Wald brennen ab. Etwa 6,2 mal die Fläche des Saarlandes. Über 31 Menschen sterben. Weitere werden vermisst. Über 8.000 Gebäude werden vernichtet.
  • Zwischen den Präsidentschaftskandidaten Donald Trump (Republikaner) und Joe Biden (Demokraten) kommt es zum ersten TV-Duell. Die Debatte ist geprägt von persönlichen Anfeindungen, wenig Inhalt und einer unprofessionellen Diskussionskultur.

Oktober

  • 30 Jahre Deutsche Einheit – zum Feiertag wird die Zusammenführung von BRD und DDR zelebriert. Gastgeber der zentralen Feierlichkeiten ist Potsdam.
  • Der neue Hauptstadt-Flughafen Berlin-Brandenburg (BER) wird nach jahrelanger Verzögerung in Betrieb genommen. Zeitgleich geht die Ära das Flughafens Tegel zu Ende.

November

  • 4 Tote, 23 zum Teil Schwerverletzte. Die Wiener Innenstadt wird von einem Terroranschlag erschüttert. Der islamistisch motivierte Einzeltäter wird von der Polizei erschossen. Der Islamische Staat reklamiert die Tat für sich.
  • In Deutschland beginnt der Lockdown-Light. Kontakte werden eingeschränkt, Gastronomie und Kulturstätten müssen schließen. Geschäfte, Schulen und Kitas bleiben geöffnet. Zunächst gelten die Regeln bis zum 30. November.
  • Präsidentschaftswahlen in den USA. Donald Trumps demokratischer Herausforderer Joe Biden entscheidet den Wahlgang für sich. Trump weigert sich, den Sieg Bidens anzuerkennen.
  • Tausende Menschen erscheinen zur „Querdenker“-Demo in Leipzig . Es kommt zu gewaltsamen Auseinandersetzungen, Medienschaffende werden angegriffen. Die Hygieneregeln werden durchgehend an vielen Stellen missachtet. Im Anschluss stehen die Stadt Leipzig, die Polizei und das Innenministerium unter bundesweiter Kritik.
  • Niederlage für die deutsche Fußballnationalmannschaft: das Gruppenspiel in der Nations League, endet mit 6:0 für Spanien. Trainer Joachim Löw erntet im Anschluss viel Kritik.
  • Erneut Ausschreitungen bei Demonstrationen von Coronagegnern und -leugnern in Berlin. Grund ist vor allem die Reform des Infektionsschutzgesetzes. Im Vorfeld und während der Versammlung beleidigen Gäste der AfD zudem Minister und Abgeordnete. Es entbrennt eine hitzige Diskussion um radikalisierte Gruppierungen deutschlandweit.
  • In Riad/Saudi Arabien findet der virtuelle G20-Gipfel statt. 20 führende Industrie- und Schwellenländer nehmen teil. Inhalte sind unter anderem die Verteilung von Impfstoffen und der gemeinsame Kampf gegen Corona.
  • Das schottische Parlament beschließt einstimmig ein Gesetz zur kostenlosen Bereitstellung von Hygieneartikeln für Frauen in öffentlichen Gebäuden. Damit hat Schottland eine Vorreiterrolle in der Bekämpfung der sogenannten Perioden-Armut (Frauen mit geringem Einkommen) übernommen.
  • Der französische Rennfahrer Romain Grosjean kracht kurz nach dem Start des Formel-1-Rennens in Bahrain gegen die Leitplanke. Der Wagen geht in Flammen auf. Grosjean kommt mit leichten Verbrennungen davon.

Dezember

  • Trier trauert: Ein Amokfahrer rast mit seinem SUV durch die Trierer Innenstadt. 5 Menschen sterben, 24 weitere werden zum Teil schwer verletzt. Mit Kerzen, Kuscheltieren und Blumen gedenken die Bürgerinnen und Bürger der Opfer.
  • Hoffnung auf Impfstoff in der Corona-Pandemie: Die 90-jährige Britin Margaret Keenan erhält als erste die Impfung mit dem Pfizer/Biontech-Wirkstoff gegen Covid-19. Mit dieser Patientin startet die Impfkampagne in Großbritannien, wo der Impfstoff als erstes innerhalb der EU zugelassen ist.
  • Covid-19 ist ausser Kontrolle. Die Zahlen steigen erneut exponentiell. Deutschland macht die Vollbremsung und verhängt erneut den kompletten Shutdown. Weihnachten im engsten Familienkreis, Silvester ohne große Feiern und still. Die Zahlen besorgniserregend:  1.350.810 Fälle. 990.707 Genesen, 22.106 Todesfälle. Täglich sterben alle 3 Minuten Covid-19-Infizierte. (Stand 14.12.2020) Die Spitäler bitten die Regierung eindringlich zu handeln. Die Triage in einigen Ländern bereits da. Weltweit: 72.270.693 Fälle. 47.282.941 Genesen. 1.613.260 Todesfälle. Tendenz weiter steigend.

2020 wird vor allem durch die weltweite COVID-19-Pandemie geprägt, die zahlreiche Einschränkungen im gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Bereich zur Folge hat.

 

Namhafte Persönlichkeiten, die in 2020 von uns gegangen sind:

https://youtu.be/9SphdFjUztk

 

Das war das Jahr 2020!

Möge uns der Glaube an eine bessere Welt und unsere Zuversicht, Kraft und Mut, für die gemeinsame Gestaltung unser aller Zukunft, spenden.

Deine/Ihre 

Gabi Stratmann

Unternehmerin, Autorin, Philosophin


Integrale Unternehmens- und Selbstführung

Internationaler Tag des Weltfriedens

International Day of Peace

„Dieser Tag soll offiziell benannt und gefeiert werden als #Weltfriedenstag - International Day of Peace - und soll genützt werden, um die Idee des Friedens sowohl innerhalb der Länder und Völker als auch zwischen ihnen zu beobachten und zu stärken.“ (Zitat aus der UN Resolution 36/67)

Der 21. September wurde 1981 im Rahmen der Jahresversammlungen der Vereinten Nationen zum Weltfriedenstag bestimmt und im November in der UN Resolution 36/67 als offiziell erklärt.

 Nicht nur dieser Tag soll ein Tag des #Waffenstillstands und der Gewaltlosigkeit sein. Der Tag des Friedens oder auch Antikriegstag soll an die Kriegsgreuel erinnern und zeitgleich auf den Weltfrieden Bezug nehmen. Ebenso daran erinnern, daß mit Hass und Gewalt keine diplomatischen Lösungen für unterschiedliche Gesichtspunkte herbeigeführt werden können.

In den einzelnen Ländern an verschiedenen Tagen und unterschiedlichen Schwerpunkten ausgerichtet, soll uns der internationale Tag des Weltfriedens an die #Mitmenschlichkeit und die #Verantwortung füreinander in Erinnerung rufen. Die Herausforderungen unserer Zeit sind immens, #Klimakrise, #Pandemie, #Weltwirtschaftskrise, #Massenarbeitslosigkeit, #Armut, #Wasserknappheit, #Völkerbewegungen, #Hungersnöte, wachsende #Gewaltbereitschaft, #GlaubensUndInformationskriege, eine unsichere undurchschaubare #Zukunft, um nur einige Punkte zu nennen, spalten die Gesellschaften wie nie zuvor. Immer mehr kristallisieren sich Machtkämpfe im #Paradoxon menschlichen Fehlverhaltens. Ängste, Sorgen, Zweifel, Verzweiflung, schwindende Hoffnung, Beziehungen die zerbrechen, Einkommen die fehlen, Gesellschaften die den Dialog scheuen, teilen Menschen nach bald 100 Jahren wieder in Lager und gesellschaftliche Cluster, wie sie im Sinne des Weltfriedens heute nicht mehr existieren sollten.

Eine gefährliche Entwicklung, die #Demokratie, #Frieden und #Freiheit gefährden und Menschen, die unsere #Unterstützung so dringend benötigen, kaum mehr Hilfestellung bieten kann. 

Nur wenn wir alle bereit dazu sind, die Egozentrik und Rücksichtslosigkeit im Umgang mit unseren Mitmenschen abzulegen und wieder lernen, das Profitgeilheit längst nicht mehr das MEGA unserer Zeit ist, im Sumpf der Perversion des Wirtschaftens in allen Branchen, können wir #evolutionäre neue Wege ebnen, die unseren #Planeten schonen und der #Zivilisation eine lebenswerte Zukunft beschert. 


Int. Tag der Demokratie

Zum gestrigen #InternationalenTagderDemokratie

Der 15. September 2007 wurde durch die Generalversammlung der vereinten Nationen zum Internationalen Tag der Demokratie erklärt.

Das Ziel sollte sein, die Grundsätze der Demokratie zu fördern und aufrecht zu erhalten. Nach der Wiedererlangung der Deutschen Einheit vor fast drei Jahrzehnten, sind damit verbundene #Rechte und #Freiheiten, wie der der Schutz der #Menschenwürde, der Meinungs- und Versammlungsfreiheit, die Religions- und Pressefreiheit, das Wahlrecht der Bürger, der Schutz verschiedener Lebensformen unabhängig der sexuellen Orientierung etc. beinahe zu einer Selbstverständlichkeit geworden.

Ist Demokratie tatsächlich selbstverständlich?

Deutschland arbeitet bis heute an der Aufarbeitung der beiden Diktaturen des letzten Jahrhunderts. Die Welt wird bis dato in vielen Ländern durch Diktatur und Unterdrückung beherrscht. Menschenrechte werden verletzt, Frauen und Kinder sind sexueller Gewalt ausgeliefert, Kinder werden zur Arbeit gezwungen, LGBT-Rechte in vielen Ländern unterdrückt. Auch in Deutschland sind Besorgnis erregende Tendenzen einer neuen unterdrückenden und gewaltbereiten Entwicklung zu erkennen, die die bis dato freiheitliche Demokratie ins Wanken bringt.

Wir müssen überall dort, wo Bürger unterdrückt werden, wo  Diktaturen anderen Staaten oder gar der eigenen Bevölkerung gegenüber aggressiv auftreten, entgegenwirken, damit die Demokratie und Freiheitsrechte lebendig bleiben und in Ländern, in denen sie fehlen, aufgebaut werden können.

Jede Generation muss sich demokratische #Werte neu aneignen, um eine Zukunft aufzubauen, in der next generation eu eine lebenswerte Zukunft in Frieden finden kann. Revolutionäre Zweifel sind angemessen. So manche Erkenntnisse daraus mögen absurd wirken und neue Fragen aufwerfen. Ursachen- und Wahrheitsfindung dürfen niemals in endlosen Streit münden. Vielmehr muss angebrachte Skepsis zu einem vernünftigen Standpunkt finden. Systeme, wie die Wissenschaft haben auch die Aufgabe, einen Konsens zwischen den „vielen Wahrheiten“ mit ihren unterschiedlichen Standpunkten anhand der Faktenlage herzustellen. #Wissenschaft und #Bildung dürfen aus meiner Sicht noch mehr dazu beitragen, materielle und moralische Fortschritte zu bewirken.

Den Weg in eine bessere Welt, können wir nur gemeinsam in friedlichem Miteinander gehen. Dafür ist es auch erforderlich, an den richtigen Stellen in den #Dialog zu gehen, um #Demokratie und #Freiheit dort zu verteidigen, wo sie zu zerbrechen drohen.

Lernen wir von unseren Kindern, die uns den Spiegel deutlich vor Augen halten. Sie sind #NextGenerationEU und haben das Recht, ein Leben in Frieden und Freiheit von uns einzufordern.

#perspektivezukunft

#ChiemgauInnovativ

Integrale Unternehmens- & Selbstführung 

#unternehmenberatung #psychologischeberatung #lektorat #pr #ghostwriting #philosophie #publizistik #chiemsee #meinbayern #frasdorf #badendorf #sabinedöppel #gabistratmann #chiemgau


Corona, Klima, Weltwirtschaft - Tragödie globalen Ausmaßes

Corona, Klima, Weltwirtschaft - Eine Tragödie globalen Ausmaßes!

Eine Welt im Gordischen Knoten. Populisten spielen „Russisch Roulette“.

Die Ökonomisierung sämtlicher Lebensbereiche zerstört die Gesellschaft. Krisen weisen immer Unzulänglichkeiten auf, aber das, was wir rund um diesen Globus ebenso, wie erschreckender Weise in Deutschland zur Kenntnis nehmen müssen, ist die offensichtliche Bereitschaft einiger Bürger, sich von diversen Gruppierungen instrumentalisieren zu lassen, im Glauben, eine Demokratie einzufordern, die sie dabei sind zu zerstören. Personen, die unter Reichsflaggen mitlaufen, auch wenn diese eine andere Absicht verfolgen, reihen sich ein, in ein Gefüge aus Gewalt und Zerstörung. 

Wer dem etwas Gutes abgewinnen will, lebt offensichtlich in einer anderen, selbst erschaffenen Scheinwelt. Weder die Pandemie noch das Klimaproblem lassen sich durch Spaltung und Zerstörung der Weltwirtschaft lösen. 

Zu erkennen und das beobachte ich seit Dezember 2019 noch deutlicher, sind fatale Muster im Umgang der Menschheit mit Krisen grösseren Ausmasses, die typisch sind für den Umgang mit grossen Herausforderungen, denen sich die Gesellschaft gegenübersieht. 

Coronapandemie, Klimakrise, potentielle Bedrohung aus dem Weltraum durch Asteroide, die unangenehm nah die Umlaufbahn tangieren und durchaus zerstörerische Kraft haben können, Sollbruchstellen im Weltwirtschaftssystem, Populisten im politischen Machtgefüge und soziale Ungleichgewichte werden nicht mit Gegenpopulismus durch Verdrängen der Realität gelöst. 

Mir ist durchaus etwas schwer um’s Herz. Ich halte es aber für wichtig, einmal eine Sichtweise über einige wenige Gesamtzusammenhänge zu fertigen.

Eine vergleichbare Krise, gab es in unserem Land seit dem zweiten Weltkrieg nicht mehr. Ich bin überzeugt davon, dass niemand ein solches Unheil hat kommen sehen, das die Welt seit Monaten in Atem hält. Dieses Coronavirus, Sars-CoV-2, rast in windeseile über diesen Globus und zeigt uns allen unsere Grenzen des menschlichen Wirkens. Es hält uns unsere Endlichkeit vor Augen. Ein Virus, das möglicherweise von Fledertieren auf den Menschen übergerspungen ist, und älter zu sein scheint, als bisher angenommen, erzeugt rasch eine weltweite Pandemie (länderübergreifende globale Verbreitung einer Infektionskrankheit) und stellt die Wissenschaft vor eine, in unserer epochalen Zeit nie dagewesene, ernste Herausforderung. Ein Stückchen weit hat es die Wissenschaft auch aus dem Dornröschenschlaf geweckt. Etwa 3,5 Millionen Menschen waren Anfang Mai 2020 bereits mit dem Virus weltweit infiziert. Über 250.000 Menschen zu diesem Zeitpunkt bereits gestorben.

Mit Blick auf die Entwicklungsländer sollte schnell klar werden, dass in diesen Ländern weder Zugang zu sauberem Trinkwasser, noch zu einem intakten Gesundheitssystem besteht. Weiter befinden sich tausende Flüchtlinge unter unmenschlichen Bedingungen in Auffanglagern, mit ebenso wenig Zugang zu medizinischer Versorgung. In Deutschland sieht man hingegen seine Grundrechte in Gefahr. 

Zur Entstehung

Bis dato wird davon ausgegangen, das der Ursprung, der von dem Virus verursachten Krankheit Covid-19, in der Millionenmetropole (ca. 60 Millionen Einwohner), Wuhan, der chinesischen Provinz Hubei, zu finden ist. Aus heutiger Sicht, wurde die gesamte Stadt nach der sprunghaften Verbreitung, viel zu spät abgeriegelt; das Virus war bereits dabei, die Welt zu erobern. Niemand war auf eine Krise mit einer solchen Dimension vorbereitet. Folglich stellten sich schnell katastrophale Situationen ein, da der menschliche Körper nie zuvor in Kontakt mit der neuen Krankheit war. Er besaß keine Antikörper und zeigte sich mit schweren bis tödlichen Krankheitsverläufen, überfordert in der Abwehr des Erregers. 

Ging man Anfangs davon aus, dass hauptsächlich ältere Personen und Menschen mit geschwächter Immunabwehr betroffen seien, wissen wir heute, dass das nur in Ansätzen stimmig ist. Inzwischen trifft es auch andere, jüngere und gesunde Personengruppen. Wissenschaft und Gesundheitssystem stießen somit zwangsläufig an ihre Grenzen mit zum Teil totalem Zusammenbruch aufgrund der enormen Zahl von Schwererkrankten. 

Wenn Gesundheitssysteme kollabieren, wie in Italien, Frankreich, Spanien und weiteren Ländern, können diese schwer erkrankten Menschen nichts mehr entgegensetzen. Ob Beatmungsgeräte fehlen, Krankenhausplätze nicht ausreichen, dem Gesundheitspersonal die notwendige Ausrüstung fehlt, ist mit entscheidend dafür, wie hoch die Zahl der Todesopfer am Ende ausfällt.  

Viele sehnen sich danach, die Pandemie für beendet zu erklären. Wann dies geschehen kann, hängt entscheidend davon ab, ob wirksame Medikamente gefunden oder entwickelt werden können oder ob ein Impfstoff zur Verfügung steht. Hier fehlen nach wie vor sichere Erkenntnisse für den nachhaltigen Aufbau von Antikörpern, was Auswirkungen auf die Art des Impfstoffes und mögliche Impfwiederholungen hat. Niemand kann hier ernsthaft seriöse auf Beweisen aufbauende Prognosen abgeben. Auch die Wissenschaft forscht an einem neuen Virus, das mehr Fragen aufwirft als Antworten liefert. 

Weil es so viele Menschen nicht verstehen, Wissenschaft bedeutet auch „sich möglicherweise zu irren“. Nur aufgrund von Theorien, Beobachtungen, abgeleiteter Erkenntnisse und wieder neue Thesen, können und müssen Belege erbracht werden. Das bedeutet in der gegenwärtigen Situation, unzählige neue Erkenntnisse. Das kann Nicht-Wissenschaftler schon mal verunsichern.

Wie soll man umgehen mit einer nie da gewesenen Situation?

Kontaktbeschränkungen, nach Möglichkeit zu Hause bleiben, vorübergehend den Lockdown verhängen, schien das beste Mittel zu sein, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern bzw. die Kurve abzuflachen, um die noch intakten Gesundheitssysteme nicht zu überlasten. In Deutschland ist das bis heute gelungen.

Stillstand überall. Geisterstädte wie in New York waren bis dahin unvorstellbar. Der Flugverkehr eingestellt, der Warentransport über die Weltmeere wurde heruntergefahren, der Strassenverkehr nahm ab und kam in den Corona-Hotspots in Teilen ganz zum Erliegen. Kreuzfahrtschiffe liegen still in ihren Häfen. 

Das hat natürlich Auswirkungen auf die Gesamtwirtschaft mit erheblichen Einbußen über Generationen hinaus. Der Versuch, mit Hilfspaketen in Milliardenhöhe die Weltwirtschaft, aber auch die zahlreichen Betriebe im Land zu retten, hätte man sich im Traum nicht vorstellen können. Alles war Recht, um das Virus in Schach zu halten. So der Ansatz in der Hilflosigkeit. Während Italien, Spanien und die USA dem Virus nicht Herr zu werden schienen, verkündete China relativ schnell alles unter Kontrolle zu haben, um Monate später zurückzurudern, aufgrund eines weiteren Verlaufs. 

Weltweiter Schockzustand im April 2020

Gesundheitlich, wirtschaftlich, sozial aber auch politisch wirft diese Krise viele Fragen auf. Der Schock und die Orientierungslosigkeit zeigt sich weltweit. Ebenso Widersprüche in den Fragestellungen, in den Aktionen und Reaktionen, die für die Bewältigung großer Probleme relevant sind und die Menschheit vor die wohl größte Herausforderung der jüngsten Geschichte stellt. Die Coronaviruskrise erzeugt die Probleme nicht, sie offenbart sie. Ungezügeltes Profitstreben, unkontrollierte Globalisierung, eine sich rasant drehende Welt, hinausgezögerte Insolvenzen, Märkte, die längst nicht mehr funktionieren, internationale Abhängigkeiten, Lieferengpässe, nicht lebensfähige Arbeits- und Unternehmensstrukturen, besonders betroffen sind Solounternehmen, Klein- und Mittelständer, spiegeln ein abstruses Bild und stellen sämtliche Systeme auf den Prüfstand. Diese Themen waren auch vor der Krise schon da. Aber wollte man sie wirkliche sehen oder sich eingestehen?

Ginge es nicht auch mit weniger Gewinnstreben, mit behutsamer De-Globalisierung, man denke beispielsweise an die Medikamentenproduktion und ihre Lieferengpässe, an fehlende Schutzausrüstungen etc.,? Was wäre, wenn ein Mehr an sozialem Engagement praktiziert werden würde oder das Leben grundsätzlich etwas entschleunigt werden würde, für mehr Sicherheit, Wohlstand und Gerechtigkeit? Würde das nicht zu mehr Lebensqualität für alle führen?

Viele Sollbruchstellen im Wirtschaftssystem konnten nicht länger ignoriert oder gar verschwiegen werden. Die Versorgungslücken mit zuvor genannten Medizinprodukten, offenbarten schonungslos die Nachteile globaler Lieferketten. Mit Blick auf weitere Themen, wie die Klimakrise, sind lange Lieferketten „einmal um den Globus und zurück“ grundsätzlich ein großes Problem. Hier sorgen Wetterextreme seit langem schon für zwischenzeitlichen Stillstand.  

Populisten verharmlosen die Gefahr des Virus

So manche Regierungsvertreter haben vorgelebt, was sich heute besonders in Deutschland in Teilen abzuzeichnen scheint. Mit Warnungen, Drohgebärden und Dampfplauderei wurde die Ernsthaftigkeit heruntergespielt und sämtliche Schutzmaßnahmen viel zu lange verweigert, was zur Folge hatte, dass die Infektionszahlen inklusive zahlreicher Toten, exorbitant in die Höhe schnellten. Viele Tote, die möglicherweise hätten verhindert werden können. Während der amerikanische Präsident das Virus als „Scherz“ bezeichnet hat, geht der brasilianische Präsident von einer von „den Medien geschürten Hysterie und Fantasie“ aus. Nachdem das Desaster seinen Lauf nahm, fand Trumb schnell Schuldige in der WHO, den Medien sowie den Demokraten. 

Was geschieht parallel in Deutschland?

Hier ist es die AFD, die sich in der Öffentlichkeit unangemessen verhält. Allen Hinweisen der Virologen zum Trotz, ruft sie zu öffentlichen Versammlungen auf, um unsere Demokratie empfindlich zu stören. Hierzu bedient sie sich all derer, die die Coronapolitik aus den unterschiedlichsten Motiven heraus, anzweifeln. Aus deren Sicht, sind sämtliche Maßnahmen zum Schutze der Bevölkerung ebenso Hirngespinste, wie der durch den Menschen erzeugte Klimawandel. Dem Aufruf zu Demonstrationen folgen Menschen, die aus verschiedenen Richtungen und persönlichen Überzeugungen kommen und nicht erkennen, dass sie zur Spaltung instrumentalisiert werden. Mangelndes Wissen, fehlende Bereitschaft des Dialoges, Reichstagsflaggen vor historisch brisanter Kulisse, Gewaltexzesse sollten aufhorchen lassen. Welcher Überzeugung auch immer jeder Einzelne sein mag, muss jedem klar sein, welche Signalwirkung er durch die Teilnahme an solchen Veranstaltungen zeigt. Da hilft es auch nicht, sich im Anschluss als unwissend zu präsentieren. Das stillschweigende Dulden rechtsextremer Teilnehmer ist mit größter Sorge zu betrachten. 

Globale Krisen müssen durch die Weltgemeinschaft gelöst oder abgefedert werden

Das gilt für alle Bereiche der Politik, Wirtschaft, Soziales, Wissenschaft der Zivilgesellschaft. Hier steht jeder in der Verantwortung, Populisten keinen Nährboden zu bieten und gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Krisen können nur vernunftgesteuert bewältigt werden. Nationalsozialisten und Populisten sind hierzu kaum in der Lage, wie wir am Samstag in Berlin beobachten konnten. Ihre Unberechenbarkeit stürzt diese Welt, ohne Rücksicht auf Verluste, ins Chaos. Der ungarische Ministerpräsident, EU-Land, nutzte die Krise für seine diktatorische Einstellung, indem das Parlament seiner eigenen Entmachtung in Form des Notstandsgesetzes zustimmte, was es ihm nun erlaubt, auf unbegrenzte Zeit mit Dekreten zu regieren. In dem Zusammenhang sind kritische Journalisten von Haftstrafen bedroht. Innerhalb der EU zeigt sich ein zerrüttetes Bild. Das sich hier an den Ländergrenzen eines Tages die Schlagbäume, wenn auch nur für eine kurze Zeit, wieder schliessen würden und damit das wirtschaftliche System mit seinen Warenlieferungen und anderen Lieferketten ins Wanken bringen würde, war bis zur Krise undenkbar und hat den Populisten zugespielt. 

Im Jahr 2012 wurde die Europäische Union noch mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. 

Das heute, wenige Jahre später, Menschen unreflektiert dem Rechtspopulismus unter dem Deckmantel „für Frieden und Freiheit“ folgen, ist unerträglich. Mangende Kooperationsbereitschaft und aggressive einseitige Dialoge tragen nicht zur Lösung der Probleme dieser Welt bei. Weder bei der Bewältigung der Pandemie, noch in Fragen der Klimapolitik oder in Sachen Wirtschaft für das Allgemeinwohl.

Krisen weisen immer Unzulänglichkeiten auf, die beinahe alle Lebensbereiche betreffen. In der Pandemie zeigt sich besonders, das z.B. die mangelnde Arzneimittelforschung für die Menschheit zur ernsten Gefahr werden kann. Wenn es um das Wohl der Menschheit geht, darf die Gewinnmaximierung nicht das Maß aller Dinge sein.

In Deutschland sind uns Bilder von Massengräbern bisher erspart geblieben. Nicht zuletzt durch eine konsequent umgesetzte Strategie und den Aufbau von Kapazitäten für den Notfall. Schaut man in andere Länder, wie die USA, ist Gesundheit ein kapitalistisches Luxusgut. Hire and Fire aus dem Neoliberalismus heraus trifft die Ärmsten der Armen, die über keine soziale Absicherung verfügen. 

Im Vergleich zu Deutschland gibt es in den USA weder Kurzarbeitergeld noch einen Kündigungsschutz. Dennoch ist auch Deutschland von der Ökonomisierung betroffen. Besonders das Gesundheitssystem agiert im Sparmodus, während das gesamte Pflegepersonal bis zur Erschöpfung immer mehr leisten muss. Während Banker vor einigen Jahren mit Fremdgeldern spekuliert und die Welt in eine Finanzkrise gestürzt haben und mit Boni und Abfindungen in Milliardenhöhe entlohnt wurden, erhält das Personal im Gesundheitswesen lediglich verbale Anerkennung. Die Banken wurden mit Steuergeldern gerettet. Das Gesundheitswesen macht seit Jahren auf viele Missstände aufmerksam. Rettungsdienste aller Art, Polizisten und viele andere Berufsgruppen, die täglich ihren Dienst an der Gesellschaft leisten, werden viel zu wenig wertgeschätzt. Viele leben unterhalb des Existenzminimums. 

Schwachstellen im gesamten System - Der Mensch leidet

Die Coronaviruskrise zeigt deutlich die Schwachstellen im gesamten weltwirtschaftlichen System auf. Der Mensch leidet unter der Ökonomisierung. Auch die Umwelt nimmt zunehmend Schaden. Wirtschaft kommt vor Umwelt darf nicht weiter favorisiert werden. Wirtschaft und Umwelt bedingen einander. Nur wenn sie im Gleichgewicht stehen, können eine gesunde Umwelt und ein intaktes Klima entstehen, indem die Wirtschaft floriert und der Menschheit profitiert. 

Die Krise ist in vollem Gange und hat ihren Höhepunkt noch nicht erreicht. Es muss weiter das Ziel sein, die Gesundheitssysteme nicht zu überlasten und Rücksicht auf unsere Mitmenschen zu nehmen. 

Coronagegner, Verschwörungstheoretiker, Populisten, Nationalsozialisten spielen „Russisch Roulette“ mit der Welt 

Vorsorge ist und bleibt immer besser als Nachsorge. Die Menschen müssen sich auf existentielle Bedrohungen vorbereiten oder versuchen, potentielle Gefahren zu vermeiden. Die Risiken von Covid-19 sind bekannt und dennoch wird das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes von den Skeptikern verweigert unter Inkaufnahme der Ansteckung Anderer. Sämtliche Warnungen scheinen zu verhallen. 

Aus der Geschichte wissen wir, dass Wahrscheinlichkeiten für das Eintreten potentieller Katastrophen häufig als gering eingeschätzt wurde, mit katastrophalen Folgen bei Eintritt, wie z.B. Fukushima 2011. Der ablehnende Faktor bei Zweiflern und Skeptikern ist erfahrungsgemäß groß und bis zu einem gewissen Grad allzu menschlich. Auch die Klimakrise wird in weiten Teilen verharmlost bis gänzlich als Schwachsinn abgetan.

Das Verbreiten von Fake News diverser Gruppierungen ist eine unrühmliche Rolle, wie wir in der Diskussion um die Gefährlichkeit der Coronakrise beobachten können. Wie kommen Zweifler zu dem Schluss, dass von dem Virus keine außergewöhnliche Gefahr ausgehe? 

Geschickt in Szene gesetzte Berichterstattung der Alternativszene sorgen für eine Fehlinformation auf großer Bühne. Dies führt dazu, dass die Appelle der Politik nicht ernst genommen werden und ein Teil der Bevölkerung ihre Grundrechte in Gefahr sieht. Krude Behauptungen der Verschwörungsfans, wie, das die Krise mit dem Virus ein Anschlag sei, die Menschheit durchgechippt werden solle, etc., zeigen ihre zerstörerische Wirkung. Dem muss Einhalt geboten werden. Existenzielle Belange der gesamten Bevölkerung werden hier systematisch zerstört. 

Eines ist heute schon klar

Nach der Krise müssen Schlussfolgerungen gezogen werden, die heute noch nicht gänzlich abzusehen sind. Die Probleme, die parallel bestehen müssen zeitgleich gelöst werden. Das Augenmerk darf hierbei nicht ausschließlich auf dem Wiederaufbau der Wirtschaft liegen. Klima- und Umweltschutz, bedingungsloses Grundeinkommen, Digitalisierung, KI und viele andere Probleme und Themen müssen gleichermassen berücksichtigt werden. Die Wirtschaft braucht echte Nachhaltigkeitskriterien, um noch größere Krisen zu vermeiden und der Menschheit eine existenzfähige und lebensfähige Grundlage zu ermöglichen. 

Grundvoraussetzung für Frieden, Freiheit und Demokratie. 

Wie diese aussehen können, lesen Sie im nächsten Beitrag. 


Forschung und Wissenshaft

ChiemgauInnovativ® - Perspektive Zukunft!

ChiemgauInnovativ® - Perspektive Zukunft!
Institut für gesellschafts-kulturelle Entwicklungsforschung!

Philosophie erlebt einen neuen Boom.
Philosophie ist die Liebe zur Weisheit. Mehr zu wissen und kritisch hinter die eigentliche Sache zu schauen.

Während du mich nach der Uhrzeit fragst, stelle ich mir die Frage, was Zeit eigentlich ist?

Was wir zunehmend wahrnehmen, ist eine überhitzte Kommunikation, die Gemüter weder besänftigt noch irgendeinen Nutzen hervorbringt. Ich persönlich halte die zunehmende scharfe Form von Gesprächen für kritisch. Das Bedürfnis nach Philosophie in der Gesellschaft ist erstaunlicher Weise groß. Die Nachfrage wächst zunehmend. Man könnte sagen, Philosophie boomt. Philosophie als Solches aber braucht Zeit. Zeit, zum Nachdenken. Zeit, sich eine Meinung zu bilden. Eine Meinung zu haben ist gut. Meinungen existieren viele. Eine fundierte Meinung aber, sprich sich eine begründete Meinung zu bilden, das braucht Zeit.

Philosophie geht den unterschiedlichen Wahrnehmungen auf den Punkt.

Das aktuelle Thema der Pandemie als Beispiel, scheint alles zu überlagen, während die einen Masken aufsetzen, fällt die Maske bei anderen zunehmend. Woran liegt das? Corona ist eine Zeit eines gemeinsamen Lernprozesses. Zeit, in der man feststellt, wie unterschiedlich die Menschen tatsächlich leben.

Vielen Menschen fehlt der sprichwörtliche Tapetenwechsel, die Abwechslung, der soziale reale Kontakt zu anderen Menschen, Umarmungen, Berührungen, Zärtlichkeiten; all dies führt zu Anspannungen, die sich auf verschiedenen Wegen Ausdruck verleihen. Kaum einer nimmt sich die Zeit, für echten Dialog oder des Zuhören’s. Was zeichnet einen guten Dialog aus?

Ich persönlich habe festgestellt, dass es manchmal wichtig ist, weniger Termine zu haben, um viel Zeit, mit Menschen verbringen zu können, die man liebt. Das wiederum bedeutet, sich kritisch selbst zu hinterfragen und sich aktiv mit sich und seinem Wesen auseinanderzusetzen.

Sich selbst in Frage stellen zu können, ist die Grundvoraussetzung für innovatives und wertschätzendes Miteinander. Insofern kann Philosophie das Leben komplizierter und leichter zugleich machen. Denn Philosophie stellt viele Fragen, trifft Unterscheidungen ohne zu moralisieren. Philosophie macht das Leben bunter und reicher. Geisteswissenschaftlich ergründet die Philosophie neue Themenfelder, die Menschen ethisch führen, sie leiten.

Fragen über Fragen

♥ Wie gestalten wir als Menschheit die zukünftige Gesellschaft?

♥ Welche Menschen wollen wir sein?
Man denke hier an den genetischen Einfluss, KI, Digitalisierung, Klimawandel, etc..

♥ Darf man überhaupt noch Kinder bekommen angesichts der düsteren Zukunftsaussichten?

Kinder bekommen ist verbunden mit Hoffnung, weil mit jedem neuen Menschen die Hoffnung besteht, dass sich diese Welt zum     Positiven wandelt. Die Weihnachtsbotschaft „... uns ist ein Kindelein geboren ...“, ist die ultimative Hoffnungsbotschaft schlechthin.

♥ Was machen neue Trends mit der Gesellschaft, die Fanatismus hervorbringen?
♥ Welche Rolle spielen heute Spiritualität und Religion?

Wir denken an Sekten, an Esotherik, Falschdarstellungen, etc. Wenn Achtsamkeits- oder Meditationsformeln in Fanatismus übergehen ist das grundsätzlich nie gut.

Zeit für Introspektion kann helfen, an sich zu arbeiten im herkömmlichen Sinne. Selbstoptimierung richtig verstanden, als Person, die Luft und Spannung noch oben hat, ist etwas Wunderbares. Selbstoptimierung, wie sie heute praktiziert wird, gleicht der Selbstzerstörung.

Wichtig hierfür sind gute Gespräche; Gespräche nicht einfach nur zu führen, sondern sie zu entwickeln. Neugierig und offen in ein Gespräch einzusteigen, ist die hohe Kunst des Dialoges. In die Tiefe gehen, nicht ausfransen, nicht von Thema zu Thema hüpfen. Im Gespräch und Thema weiterkommen ist das Gebot eines wertvollen Gespräches. Am Ende muss bei allen Gesprächspartnern immens viel an Mehr an Wissen, Erkenntnissen, Ideen und Lösungen herauskommen.

Selbstoptimierung im herkömmlichen Sinne bedeutet Bildung, Körperarbeit, Sinneswahrnehmung in der gegenwärtigen Situation zu erleben und lernen richtig zuzuhören. Wer ganz bei sich ist, ist immer näher beim anderen!

♥ Welchen Einfluss nehmen Emojis auf unser Sozialverhalten?

Zur Verknappung und Verrohung der Sprache. Piktogramme sind hilfreiche Hinweiser und helfen, sich in einer globalisierten Welt zurechtzufinden. Die Kurzdarstellung von Sachverhalten, ob in Bildern oder Kurztexten, birgt immer die Gefahr von Missverständnissen durch Unklarheit und zu viel Interpretationsspielraum.

Mir sind viele Dinge oft zu kurz dargestellt. Als Autorin und Philosophin möchte ich mich etwas länger, etwas mehr in der Tiefe ausdrücken.

Demzufolge stelle ich weitere Fragen:

♥ Wie gehen wir miteinander um?
♥ Mit Hasskommentaren im Netz, mit Übergriffigkeit im realen Leben
♥ Warum hören wir nicht mehr zu?
♥ Was bedeutet eigentlich Wohlstand?
♥ Geht es ausschließlich um materielle Werte, wie es heute weitgehend der Fall ist?
♥ Zählen überhaupt noch ideelle und kulturelle Werte zu den Kriterien für Wohlstand?
♥ Welche Rolle spielen Frieden, Gerechtigkeit, Zufriedenheit oder Glück?
♥ Könnte weniger von Allem nicht auch mehr sein?
♥ Müssen wir uns dem Konsumterror unterordnen? Shoppen gehen zum Zeitvertreib, obwohl man eigentlich gar nichts Neues benötigt?
♥ Ist die Wegwerfgesellschaft die erstrebenswerte Gesellschaftsform?
♥ Was machen Scheinwerte mit der Gesellschaft und warum setzt die Menschheit auf Status?
♥ Ist es besser, Scheinwerte abzulegen und sich wieder auf wahre Werte im Leben zu konzentrieren, die das Menschsein ausmachen?
♥ Was macht das Menschsein aus in einer übersättigten Gesellschaft, die die Gefahrenlage der Zukunft unterschätzt und sie ablehnt?
♥ Was wäre, wenn wir uns wieder mehr auf das konzentrieren würden, was wir tatsächlich ändern können?
♥ Wer und/oder was prägt uns und warum sind wir nicht frei in unser Wahl?

Ich halte diese Fragen für unerlässlich, bei der Lösung der Umweltprobleme und der Klimakrise, bei den Fragestellungen von genetischer Diagnostik, Digitalisierung und KI sowie der Ausgestaltung der Zukunft im Allgemeinen.

Mehr Macht, mehr Besitz, mehr Geld ist die von Gier getriebene Lebensmaxime, die keine Zukunftsfragen beantworten werden wird. Der Preis, den die Menschheit weltweit dafür zu zahlen haben wird, ist hoch, sehr hoch.

Mir fehlen, besonders in Deutschland diese gesellschaftlich wichtigen Debatten.

Ich möchte diesen und anderen Fragestellungen unserer Zeit mit dir diskutieren. Persönlichkeiten unterschiedlicher Couleur und Disziplinen möchte ich Raum geben, für gute, gewinnbringende, tiefe Gespräche mit einem Mehr an Werten und Nutzen am Ende.

ChiemgauInnovativ® - Perspektive Zukunft!
Institut für gesellschafts-kulturelle Entwicklungsforschung!

Philosophische Antworten auf die Fragen unserer Zeit.

Neues Format:

ChiemseeTalk - Der Gipfel der Philosophie!

Der Info-Channel mit anschliessendem Live-Sendeformat.

Forschen, Schreiben, Bilden - Das ist meine Passion

In der Philosophie gibt es keinen Endpunkt. Sie ist lebendig jeden Tag. Für jeden von uns, wir müssen sie nur sehen und wissen, wie wir sie mit Leben füllen und anwenden können.

Meine Schwerpunkte der Philosophie sind Themen der Integralen Unternehmens- und Selbstführung zu:
♥ Ethik und Moral
♥ Wirtschaft, Digitalisierung und KI
♥ Gesellschaft
♥ Beziehungen und ihr Gefüge

Mein Engagement:
♥ Philosophie in der Gesellschaft - Frauenquote erhöhen
♥ Philosophie und Ethik gehören als Fach in die Schule
♥ Können Unternehmen nach philosophischen Prinzipien innovativ geführt werden?
♥ Chiemgau gestalten - Der Zukunft Perspektive geben

Philosophie entwickelt unser aller Leben. Philosophie schafft Perspektive. Philosophie bildet Zukunft! Philosophie ist auch eine Lebensform.


ChiemgauInnovativ

Strukturwandel nicht mehr aufzuhalten?

Der Strukturwandel ist nicht mehr aufzuhalten. Die Zeit drängt. 

Vor drei Jahren habe ich bereits auf die nahende Thematik von Strukturwandel, sich verändernde klimatische Lebensbedingungen und damit einhergehender potentieller Gefahren durch neue Krankheitserreger und drohender Massenarbeitslosigkeit hingewiesen. Etwas provokativ stellte ich die Frage, was macht der Mensch nach der Industrie, wenn die Märkte erschöpft sind, die Erde den Menschen nicht mehr (er)trägt und die Perspektiven für jeden Einzelnen immer weniger werden. Ich wurde ausgelacht. Man schien es nicht so richtig ernst zu nehmen. Heute sprechen wir allein in Deutschland von potentiellen 5 Millionen Arbeitslosen mit steigender Tendenz. Die Corona-Pandemie hat diese Welt regelrecht überrollt. Das Jahr 2020 hat es in sich. Es zeigt uns unsere Verletzlichkeit in den von uns allen geschaffenen Systemen und Sub-Systemen sowie deren und unser aller Abhängigkeiten ebenso, wie die Schande menschlichen Handelns und ihre Folgen einer perversen Profitabilität

Zu beobachten ist ein Trend der Verdrängung, des Wegschauens. In kritischen Situationen sind solche Phänomene häufig zu beobachten. Natürlich sind düstere Zukunftsprognosen beängstigend und lassen auch mein Herz gelegentlich schwer werden. Viele Ereignisse und Vorgänge sind schleichend, kaum sichtbar und damit für die breite Masse nicht greifbar. 

Flucht aus der Realität spaltet die Gesellschaft

Viele können die Abstraktheit von Problem- und Fragestellungen, denen wir wissenschaftlich nachgehen, nicht verstehen geschweige denn unsere Gedankengänge aufgreifen. Es scheint einfacher, Wissenschaft zu verpönen und seine bedrückenden Emotionen durch Hass, Drohgebärden und Gewalt zum Ausdruck zu bringen. Die Flucht in Parallelwelten scheint ebenso für viele Menschen die Zuflucht in eine heile Welt zu sein. Aber genau diese Flucht aus der Realität heraus, spaltet die Gesellschaft, schürt Misstrauen und verstärkt die Ängste vor der Zukunft. Eigentlich müsste man meinen, dass die Gesellschaft so langsam realisiert, dass wir mit unseren Prognosen, die ich auch in meinem Buch dargelegt habe, richtig lagen. Die Menschheit spielt ein wenig „Independence Day“ und steuert beinahe auf die Apokalypse zu.

Was ist zu tun?

Wir brauchen dringend gesellschaftliche Akzeptanz

Ich halte es für unabdingbar, die Bevölkerung weltweit in die aktive Umgestaltung unseres Wirkens auf der Welt mit einzubeziehen und weiter aufzuklären. Wir brauchen dringend die gesellschaftliche Akzeptanz für mehr Klimaschutz zu realistischen Bedingungen. Hier muss die Frage gestellt werden, in welcher Form die Gesellschaft von den Massnahmen zum Erhalt des Klimas beteiligt werden kann, etwa über aktive profitable Arbeitsplatzangebote oder finanzielle Anreize, wie das bedingungslose Grundeinkommen.

In meinem Buch habe ich den Schlusssatz formuliert: „Wecke den Freigeist in dir! Kleindenker haben keine Zukunft!“ Dazu stehe ich. Wir kommen nicht umhin, über Ziele zu debattieren und klare, authentische und ehrliche Kommunikation zu betreiben. Aufklären und Einladen sind das Gebot der Stunde. Was wir benötigen, sind Denker, Problemlöser, Abenteurer, die eine neue realistische Aufbruchstimmung erzeugen und den Klimaschutz einfordern. 

Themen, die uns alle betreffen!

Zum Klimaschutz sollten sich alle verpflichtet fühlen. Deutschland, als eines der wichtigsten Verhandlungspartner und Stabilitätsfaktor der EU sollte aktiver Antreiber statt Spalter sein.

Industrie- und Entwicklungsländer benötigen einen einen fairen Ausgleich. Industrieländer  müssen bei allen durchaus zur Diskussion stehenden Themenfeldern Verantwortung übernehmen. 

Das Zeitfenster der Menschheit auf diesem Planeten ist eng. Die Emissionswerte müssen schnell gesenkt werden. Dazu ist es erforderlich, die Entwicklungsländer entsprechend Mittels strukturellen und finanziellen Hilfen zu fördern. Die Zusammenarbeit der Länder fördert das Demokratieverständnis und die Bereitschaft, den Technologietransfer weiter auszubauen. Dieser wiederum unterstützt ein friedliches Miteinander in weitestgehender Freiheit für alle. 

Wie kann ein Strukturwandel finanziert werden?

Indem klimaschädliche Subventionen abgebaut werden und Co2 angemessen bepreist wird. Die so erzeugten Einnahmen könnten dem sozialen Ausgleich zugute kommen und den Strukturwandel ankurbeln. Ebenso können diese Gelder für den Ausbau von erneuerbaren Energien Verwendung finden. Der Klimawandel geht zu schnell von statten, wie die rasante Erwärmung des Planeten beispielsweise sichtbar durch die Polschmelze, Abschmelzen des Permafrost, zunehmende Brände, Waldsterben, besonders dramatisch in Sibirien mit Einfluss auf das Weltklima, zeigen. Es müssen Rahmenbedingungen zur Klimaneutralität geschaffen und die Energieversorgung dezentralisiert werden. 

Die Politik ist auf allen Ebenen gefordert, die Rahmenbedingungen und Gesetzgebung voranzutreiben. Auch die Geldströme müssen in neue Kanäle gelenkt werden. Der Lobbyismus wird keinen Bestand haben. Was in Zukunft überlebenswichtig ist, sind Investments in absolute Nachhaltigkeit für Mensch und Umwelt. Das hoch gesteckte Ziel zur Klimaneutralität, sprich frei von fossilen Energieträgern bis 2050 wird nicht realisiert werden können, solange ein "weiter wie bisher" praktiziert wird. Die Wirtschaft muss Mechanismen entwickeln, wie Co2 der Luft entzogen und zur industriellen Nutzung verwendet werden kann.

Die Aufforsten allein wird das Klima und damit den Lebensraum von Mensch und Tier nicht retten können. Aufgrund der Tatsache, das Angebot und Nachfrage die Märkte längst nicht mehr bestimmen und viele Alternativmärkte den Ernst der Lage weder erkannt haben noch bereit oder in der Lage dazu sind, sich diesen Aufgabenstellungen anzunehmen, erzeugen wir eine Wegwerfgesellschaft. Der Überfluss an Allem, sorgt für eine dramatische Umweltverschmutzung, die das gesundheitliche Wohl ernsthaft gefährdet. Es muss eine neue Form der Kreislaufwirtschaft entstehen, die Abfälle nachhaltig und effizient vermeidet. 

Eines muss uns allen klar sein:

Erfolg prahlt nicht! Populisten lösen nicht’s!

Gemeinsam müssen wir dafür Sorge tragen, dass der neue Populismus auf allen Ebenen, unsere Demokratie, unsere Freiheit und damit auch unsere Menschenrechte nicht über Bord werfen, wenn die Menschheit auf diesem Planeten eine Zukunft haben will.

 


Integrale Unternehmens- und Selbstführung

Weich und nachgiebig durch die Krise?!

Weich und nachgiebig durch die Krise?

Es scheint ein paradoxer Weg zu sein, dennoch ist er wie Wasser weich und nachgiebig. Es gibt keinen besseren Weg, um die Steifheit und Starre zu überwinden, die so viele Leiden schafft.
 
Intuitiv wissen wir, dass Nachgiebigkeit wirksamer ist als Sturheit und dass Sanftmut besser ist als Hartherzigkeit. Trotzdem halten uns unsere über viele Jahre erworbenen Gewohnheiten davon ab, nach diesem Wissen zu handeln.
 
Indem wir alles annehmen, was bescheiden und einfach scheint, werden wir Herr jeder Situation. Indem wir unser Herz allem öffnen, was schmerzhaft und schwierig scheint, helfen wir, alles Leiden zu beenden.
 
Nicht verwunderlich, dass dieser Weg vielen paradox erscheint.
 
Paradox und unangemessen erlebe ich das gegenwärtige Verhalten mancher Zeitgenossen. Wovor haben diese wirklich Angst? Was soll bezweckt werden? Von Lerneffekt keine Spur. Das Miteinander fraglich. Ihr Verhalten lässt tief blicken und durchaus Einiges vermuten. Aber das ist ein eigener Bericht wert.
 
In der aktuellen Situation gibt es keine besonders Bevorzugten. Wird aber immer wieder propagiert. Man muss die Folgen richtig verstehen; Groll führt immer zu noch mehr Groll. Nur Zufriedenheit kann auch zur Zufriedenheit führen. Von daher sollten wir nicht weiter nach Vorteil und Kontrolle streben. Unsere Zufriedenheit ist zunächst einmal unabhängig von den Handlungen anderer. Nach einer besonderen Stellung zu streben, nach Uniformiertheit, nach dem anders sein wollen, entspricht nicht dem Fluss des Lebens.
 
Es gibt keine besonders Bevorzugten auf diesem Weg. Er entfaltet sich vor jedem, der bereit ist, ihn zu gehen.
 
Aus der Krise heraus, führt dich nur die Liebe, die Gemeinschaft, das Miteinander. Erst dann folgt die strategische Ausrichtung.
 
Denke immer daran, auf einem sinkenden Schiff sind alle gleich. Gleichsam wichtig, gleichsam bedroht, gleichsam zu retten.
 
👉 Möchtest du wirklich ein „Weiter wie bisher“?
👉 Was macht die aktuelle Lage wirklich mit dir?
👉 Immer cool und stark?
👉 Gibt es niemanden in deinem Leben, um den du dir Sorgen machst?
👉 Gibt es keine Menschen, die du sehnsüchtig vermisst?
👉 Gibt es etwas, dass du immer schon einem anderen sagen wolltest?
👉 Hast du in deinem Leben immer alle Chancen und Gelegenheiten beruflich wie privat genutzt?
👉 Gibt es nichts, was du heute möglicherweise bereust unterlassen zu haben?
👉 Bist du wirklich davon überzeugt, dass nach der Krise alles sein wird wie zuvor?
👉 Kommt dir nicht in den Sinn, dass diese Situation jeden Einzelnen von uns verändert?
👉 Nimmst du dich und deinen Körper mit durch diese bedrückende Zeit?
👉 Achtest du auf deine wahren Gefühle und Emotionen?
👉Versorgst du diese gut?
👉 Glaubst du ernsthaft, daß Mindset-Arbeit ohne Gefühle dich weiterbringt?
 
👉 Verfällst du tatsächlich den unseriösen Anbietern, die dich auf Adam und Eva zurücksetzen, von sich eingenommen sind über andere Meinungen heftige Urteile fällen und behaupten, sie haben das selbst nicht nötig?
👉 Erkennst du die Übergriffigkeit in solchen Angeboten?
👉 Glaubst du ernsthaft, ein Virus lässt sich einfach so aus der Welt heraus meditieren?
 
👉 Wie soll es für dich nach der Krise weitergehen?
👉 Wie möchtest du durch diese Krise gehen?
👉 Wer wirst du am Ende sein?
👉 Welche Lösungen zum Ankurbeln der Wirtschaft hast du wirklich?
👉 Weisst du, was am Markt gebraucht wird und wie ein Markt künftig funktionieren wird?
 
Ich wünsche dir die Weisheit und die Einsicht, diese Fragen ehrlich und selbstreflektierend für dich zu beantworten.
 
✍️ Wenn du nicht klar kommst, schreibe mir eine Nachricht.
🤝 Ich bin auch in Krisenzeiten für meine Kunden in einem angemessenen Rahmen da.
 
Gabi Stratmann
💯Integrale Unternehmens- und Selbstführung!
 
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Neue Zeiten erfordern neues Denken

Neue Zeiten erfordern neues Denken.

Manchmal braucht es Stille, um aktive Gedanken feinsäuberlich zu sortieren.
 
Ich habe mir heute, trotz viel Arbeit auf dem Schreibtisch, zwei Stunden Zeit genommen. Zeit nur mit mir, in der Natur. Den Geist zur Ruhe gebracht, heruntergefahren. Für einen Moment abgeschaltet. Diese Welt ausgeblendet. Was habe ich gesucht? Stille, einfach nur Stille. Raum und Zeit ähnlich eines Hologrammes. Lediglich das Säuseln des Windes war in meinen Ohren zu vernehmen und wirkte dennoch fern.
 
Wirklich still war ich natürlich nicht. In der Stille beginnst du zu arbeiten. Ich bin im Geiste über diese Welt geflogen, habe mir die Natur angeschaut, die Menschen beobachtet, ihre Kulturen, ihre Art zu leben. Ich habe gesehen, wie dieser Planet einst aussah, was er überstehen musste, wie er künftig aussehen wird. Die Spezies Mensch bereitete mir Sorgen. Ein bezauberndes Wesen, mit Fähigkeiten ausgestattet, wie kein anderes Lebewesen auf Erden. Die Fähigkeit zu lieben, zu lernen, zu wachsen, zu reifen. Der Mensch wurde bestückt mit den Gegensätzen der Natur. Was er alles zu leben vermag, spiegelt sich in der gesamten Entwicklung der Menschheitsgeschichte wieder.
 
Aber was hat das mit der aktuellen Situation zu tun? Wo hat sich die Menschheit hinein manövriert?
 
Es wirkt, als würde die Natur kurz vor dem Kipp-Punkt die ureigene Ordnung wieder herstellen. Interessanter Weise schreit niemand, dass es Seuchen schon immer gegeben hat, wie bei dem Wort Klimawandel. Im Gegenteil zeigen sich Verhaltensweisen eines primitiven Primaten, statt eines intelligenten Umgangs mit der Situation. Das hat selbstredend Gründe. Diese werde ich in meinem Blog ausführlich darlegen.
 
Ich brauchte Ruhe. Ruhe von dem Lärm der Zeit, dem Hilfeschrei von Mutter Erde, der Verzweiflung einer Gesellschaft, die in ihrer Hilflosigkeit lautstark umherirrt. Scheinbar ohne erkennbares Ziel. Die gespalten ist und ihre Solidarität verlernt hat.
 
Mir gehen der Hass, diese Häme, die vielen primitiven Scherze - sollen es wohl sein und diese unerträgliche Polemik zu weit. Das „Gegner gegen alles Tum“ spaltet und schlägt all jenen die sprichwörtliche Faust ins Gesicht, die sich täglich Gefahren aussetzen, in der Not helfen und trotz Anfeindungen niemals aufgeben. Die auch für ihre Feinde bis zum letzten Atemzug um deren Leben kämpfen. Die eine Hand reichen, um anderen aus den unterschiedlichsten schwierigen Situationen wieder auf die Beine zu helfen. Auch die Regierungen haben den Ernst der Lage erkannt, handeln endlich einmal schnell und unkompliziert, versuchen grössere Schäden abzuwenden; agieren im Sinne und zum Schutze der Bevölkerung. Das was immer gewollt war. Und wie wird es gedankt ...
 
Was wir weltweit erleben, ist erst die Spitze des Eisberges. Kein Hokuspokus, sondern Physik.
 
Mein Geist wollte Ruhe. Stille, um zu verstehen, was aktuell geschieht.
 
Ein älterer Herr fragte mich später, ob es mir gut ginge. Wir unterhilten uns ein wenig. Über was wohl? Er barg nicht nur einen immensen Erfahrungsschatz in sich. Er wusste auch, was in mir vorging. Ich lauschte ihm interessiert. Am Ende fragte er mich, was nur los sei auf diesem Planeten und was man denn tun könne.
 
Ich sah ihn eine Weile an, sah ein weises Gesicht, mit tiefen Spuren der Erfahrung. Angst stand in diesen leicht verblassenden Augen, die seit 97 Jahren, wie er mir verriet, das Geschehen beobachten.
 
Mit feuchten Augen antwortete ich, wenn man den Kindern beim Spielen zu schaut, weiss man, was zu tun ist.
 
In diesem Sinne ... Dankbar für das tiefe Vertrauen in meine Person.
 
Gabi Stratmann
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