Innovation und Pioniergeist? Unternehmen der Zukunft

Innovation und Pioniergeist

Unternehmen der Zukunft setzen auf  "Kreisförmige Unternehmensstrukturen"

In Deutschland existiert immer noch ein dominierendes Hierarchiedenken. Dabei kann Hierarchie Komplexität nicht ersetzen. Unternehmen verfolgen nach wie vor die Struktur der Linienhierarchie. Diese wird mit ihren starren Pyramiden-Baukasten-Systemen und im Vergleich zu anderen Ländern, die wesentlich flexibler agieren, künftig keinen Bestand mehr haben. Flache Hierarchien fördern schnellere und kürzere Entscheidungswege, welche für Innovationen beispielsweise unumgänglich sind. Doch was genau bedeutet das, worauf müssen Unternehmen achten und wie organisieren? Wir skizzieren es in diesem Bericht.

Kreise bilden ein strukturell agierendes Netzwerk

Flachere Hierarchie bedeutet weg von der Linie hin zu Kreisen. Kreise bilden ein strukturell agierendes Netzwerk. Unterschieden werden lediglich Arbeitskreise, Koordinationskreise und Leitungskreise. Aufgaben verteilen sich auf Kreisaufgaben und Aufgaben eines Kreismitglieds, also auf Kernkompetenzen. Die Mitglieder von Kreisen setzen sich aus Kernmitgliedern, Leiter eines einzelnen übergeordneten Kreises und Delegierte aus einem untergeordneten Kreis zusammen. Das Direktvertriebe oder Affiliate-Marketing repräsentiert solche kreisförmigen Strukturen sehr anschaulich. Alles in allem eine Verschlankung des Gesamtsystems. Dabei gibt es Servant Leader, Sinnstifter und Treiber von Veränderungen.

Deutschland braucht weniger Linienhierarchie, sondern mehr selbstorganisierte Teams (Kreise) und ein Mehr an Kooperation und Miteinander. Werte dürfen nicht nur definiert werden, vielmehr müssen diese auch mit Leben gefüllt und vorgelebt werden. Eine Vertrauenskultur muss aufgebaut werden.

Unternehmen sind schwerfällige Apparate, die vielfach an alt Bewährtem festhalten. KMU’s verfügen häufig nicht über ausreichend Liquidität, um zu investieren. Konzerne agieren sehr langsam und prüfen zu lange sämtliche Eventualitäten. Unternehmen müssen lernen, sich den Anforderungen von morgen zu stellen und die Bereitschaft entwickeln, Risiken einzugehen.

Politik und Unternehmen gemeinsam, müssen lernen, integrale Landkarten des zukünftigen Marktplatzes zu erstellen und die Rolle des Menschen darin, neu definieren. Ich spreche in diesem Zusammenhang von integraler Zukunft, weil eine sich verändernde  Welt des Wissens und der Transformation, einen alles umfassenden Gesamtblick notwenig machen.

Das betrifft Bereiche des wirtschaftlichen Managements, wie das individuelle Verhalten, ein psychologisches Verständnis, Kulturmanagement und Organisationskultur, ein soziales Systemmanagement und deren Regierungsformen. Das menschliche Verhalten besteht aus physischen, emotionalen, mentalen und spirituellen Ebenen. Diese werden in der klassischen Prozesslehre, ähnlich eines Baukastensystems, getrennt voneinander betrachtet.

In der Welt von morgen haben Baukästen nur noch begrenzt bis gar keine Überlebenschancen

Ein innovationsstarkes Unternehmen fördert den Zeitgeist, Wissen, Transparenz und ist bereit zur Veränderung. Die wichtigste Komponente ist und bleibt die Veränderungsbereitschaft jedes Einzelnen. Ein agiles Unternehmen muss fähig sein, sich kontinuierlich an seine komplexe, turbulente und unsichere Umwelt anzupassen. Und zwar strukturell, kulturell und individuell. Und das zu jeder Zeit. Unternehmen müssen die wunderbare Welt virtueller Möglichkeiten, Realität werden lassen. Das heißt Kraft und Präzision im Design und bei der Transformation von Unternehmen. Denn Unternehmen sind in erster Linie Konstruktionen unseres Verstandes. Nicht mehr und nicht weniger.

Es geht also um Struktur und Perspektive. Vom Selbst (z.B. Familie), zur Gesellschaft, hin zur Wahlgemeinschaft (z.B. Arbeitgeber), zur Autonomität (Alles Eins sein). Die umgebende Struktur, gemeint ist der Globus eines Unternehmens, die in Unternehmen zunehmend stärker wirkt, ist zeitgleich die Psychologie der Unabhängigkeit und der Einbeziehung jedes Einzelnen in sämtliche Prozesse. Die wissenschaftliche Forschung der sogenannten „inneren Bereiche“, gewinnt in innovativen Unternehmen und/oder Prozessen eine völlig neue Bedeutung und Intensität.

Eingenommen sind folgende Handlungsrahmen:

Absicht: Das Selbst und des Bewusstseins inkl. veränderter Zustände

  • hier geht es um Machtverhalten, Rationalität, verschiedene Führungsstile.

Verhalten: Das Gehirn und des gesamten Organismus

  • hier geht es um den Körper und Unternehmenskörper selbst.

Kultur: Kultur und Weltanschauung

  • hier geht es um die Art der Machtverteilung; archaisch, wissenschaftlich-rational oder integral.

Soziales: Soziale Systeme und deren Umwelt

  • hier geht es um gelebte Werte und Entwicklung; von dem Überlebensbedürfnis zu Imperien, frühe Nationen, Rechtsstaaten, und Wertegemeinschaften, zum ganzheitlichen Gemeinwesen und integrale allumfassender Netzwerke - allen voran beispielsweise facebook; gelebt wird hier eine Kreisstruktur, um Menschen auf allen Ebenen schnell und bequem miteinander zu verbinden. Das Konzept geht angesichts der weltumspannenden Nutzung auf. Auf privater Ebene finden sich Menschen wieder, tauschen sich aus, teilen ihr Leben miteinander. Im Businessbereich werden Kontakte geknüpft, Gruppen gebildet, Crowdfunding betrieben, das Unternehmen dynamisch und modern präsentiert, etc. Das Risiko des Datenschutzes liegt hier klar auf der Hand. Es war kein Hinderungsgrund, dieses Unternehmen zu gründen und aufzubauen. Jeder steht in der Verantwortung, entsprechend sensibel mit sämtlichen Informationen - eigene wie fremde, intern und extern - umzugehen. Das Hauptproblem hier liegt im Umgang mit den Daten, nicht an der Organisationsstruktur.

Folglich müssen verschiedene Systeme künftig innovativ miteinander verzahnt werden. 

Der Mensch lebt in einem potenziell offenen System von Bedürfnissen, Werten und Hoffnungen. Allerdings neigen Menschen dazu, sich in einem scheinbar geschlossenen System einzurichten, in dem er dann auf beständige Art und Weise tätig ist. Ist diese Komfortzone erreicht, wird er dort solange verweilen, bis Störungen oder Unruhen eintreten. Eigentlich stehen wir bereits an dem Punkt von turbulenten und unruhigen Zeiten auf der Welt. Unser aller Aufmerksamkeit ist entsprechend auch geweckt und dennoch neigen wir zum Verharren; Unternehmen scheinen im Dornröschenschlaf zu verweilen. Veränderungen erzeugen Ängste, Druck und Blockaden. Es muss eine Atmosphäre des Vertrauens geschaffen werden, um die Bereitschaft und Offenheit gegenüber Veränderungen zu schaffen.

Um nun eine zukunftsfähige Kultur zu schaffen, müssen verschiedene Aspekte beachtet werden:

  • Eine gesunde Basis von Anpassungsmöglichkeiten schaffen, d.h. 
  • Weg von der Linienhierarchie, hin zu Kreisen.
  • Potentialförderung, Verantwortungsverteilung, Kooperation und Netzwerken.
  • Bewegung im Unternehmen und Denken aufgrund von Erfahrungen und individuellen Fähigkeiten fördern.
  • Das Denken verändert sich immer in dem Maße, wie sich die Bedingungen, also die Realität im Aussen, ändern.
  • Hindernisse als Chance annehmen und einen lösungsorientierten wirksamen Umgang mit ihnen finden. 
  • Unschärfe in der Vision und Fehler zulassen.
  • Dissonanzen schaffen. Blockaden und Verschlossenheit erkennen und schrittweise durch Transparenz und ehrlich gelebten Dialog abbauen.
  • Äusserungen persönlicher Differenzen erlauben, ohne in alten Verhaltens- und Gewohnheitsmustern oder unüberprüften Annahmen stecken zu bleiben. 
  • Veränderungen offen begegnen und Flexibilität aufbauen, ohne dabei auf jeden fahrenden Zug aufzuspringen. 
  • Was präsentiert ein Unternehmen in 10, 20, 30 Jahren noch?
  • Äußere Faktoren, die einen erheblichen Einfluss auf die Veränderungsbereitschaft nehmen, erkennen und beachten. 
  • Subsysteme erkennen und sich auf diese einlassen, ohne sie zu bekämpfen - wir machen alles anders, besser, etc. - Es geht nicht um das besser machen, sondern um präzise Schnelligkeit.
  • Eine Kultur der Toleranz entwickeln und zwar auf allen Ebenen.
  • Abgebaut werden müssen sämtliche Zustände des Widerwillen, Turbulenzen und Schranken. 
  • Zu viele Grenzen im Unternehmen engen die Handlungsfähigkeit und Kreativität von Mitarbeitern ein.

Innovativ back to the roots. So ließe sich das Next Level Business zusammenfassen unter Berücksichtigung der klimatischen Herausforderungen unserer Zukunft. Wer hier nicht bereit ist zu investieren, begeht ein "Kapitalverbrechen" an der nachfolgenden Generation EU.

Unterstütze auch du unser Projekt "Down to Earth" PerspektiveZukunft!

Gemeinsam stellen wir die Weichen nachhaltig neu, um deinem Unternehmen neuen Aufschwung zu verleihen und Wege für eine lebenswerte Struktur zu ebnen. Wir wissen eben, was Märkte brauchen - PerspektiveZukunft! Dieser Verantwortung stellen wir uns.

Sprich uns an und vereinbare einen Termin.

Deine/Ihre
Gabi C. Stratmann

Unternehmerin, Philosophin, Autorin

 


Forschung

Regierungsversagen par Excellence?

Regierungsversagen par Excellence?

Gesellschaft braucht Sicherheit

Die Komplexität des Pandemieproblems, wie die daraus resultierende Unkenntnis über die wesentlichen Rückkopplungen, im gesamtgesellschaftlichen System und über die Methoden in der Forschung fördern ein gesellschaftliches Klima, in dem sich konkurrierende Ansichten über die Dringlichkeit von Schutzmaßnahmen fast unversöhnlich gegenüberstehen, obwohl in der Wissenschaft weitestgehend Einigkeit herrscht. 

Es droht die Spaltung der Gesellschaft, was wir in den aktuellen Diskussionen rund um die Coronamaßnahmen, Impfdebakel, Maskenkorruption, Testversagen, vollkommen realitätsfernen Finanzhilfen, im Ruf nach Freiheit und Jammerei auf hohem Niveau beobachten können.  

Eine polarisierte Gesellschaft lähmt sich selbst und verhindert ein in die Zukunft gerichtetes und damit nachhaltiges Handeln. Während sich in Deutschland ein Teil der Bevölkerung klar für Schutzmaßnahmen ausspricht, sieht ein nicht unerheblicher Teil der Bevölkerung das Coronaproblem als nicht besonders relevant an und reden es klein oder geben sich der Illusion hin, noch lange Zeit abwarten zu können, bis weitreichende Maßnahmen ergriffen werden müssen.

Auch, wenn ich der Überzeugung bin, dass ein großer Anteil die Ansichten des erforderlichen Schutzes teilen wird, so werden doch unterschwellig den Ergebnissen der Forschung wenig bis gar kein Glaube geschenkt. Die überaus komplexen Zusammenhänge rund um die menschliche Beeinflussung scheinen vielen Menschen offensichtlich nicht klar. „Forschung kann heute jeder.“ Deswegen fallen sie auf die „Argumente“ der Pandemieskeptiker herein oder glauben, befähigt zu sein, sich selbst ein Bild von der Situation machen und sich eine Meinung über die Notwendigkeit der Begrenzung zum Schutze der Weltbevölkerung bilden zu können. 

„Ein paar Infektionen mehr oder weniger, das kann doch nicht so schlimm sein. Viren hat es doch immer schon gegeben. Tote auch.“ 

Diese völlig verquere Wahrnehmung ist rational in keiner Weise zu verstehen. Wissenschaft ist eine unglaubliche Erfolgsgeschichte, die unser aller Leben bis zum heutigen Tage bereichert und viel Wohlstand, Freiheit und ein langes Leben bis zu 100 Jahren und mehr ermöglicht hat. 

Gleichwohl scheinen mir unsere Regierungsvertreter übermüdet und ein wenig „betriebsblind“ geworden zu sein. Korruption und persönliche Bereicherung auf Kosten der Bürger sind genauso inakzeptabel wie auf anderen Ebenen unserer Gesellschaft. 

Ankündigungen, die aus wissenschaftlicher Sicht derart unrealistisch und kaum nachvollziehbar und noch weniger einhaltbar sind, wirken wie ein „Katz- und Mausspiel“ mit der Bevölkerung. Es fehlt in der Tat ein vernünftiger strategischer Plan zur Ankurbelung der Wirtschaft. Dennoch ist die Gefahr für die Bevölkerung mit den beiden Mutationen B 1.1.7 (Britische) und P 1 (Brasilianische) noch nicht gebannt. Nach aktuellem Kenntnisstand sind beide infektiöser und tödlicher auch für jüngere Generationen. 

Bei aller Erfordernis von Schutzmaßnahmen, darf die Bevölkerung nicht existentiell geopfert werden. Die Finanzhilfen wurden von Beginn an im antiquierten Clusterverfahren hochgezogen ohne die Lebensrealität der Bevölkerung wahrzunehmen oder anzuerkennen. Das Baukastenprinzip für Branchen und Berufsgruppen hat längst ausgedient. Gelder haben all jene nicht erreicht, die sie dringend benötigt hätten. Ein reiches Land wie Deutschland wäre dazu imstande gewesen, die Existenz ihrer Bürgerinnen und Bürger mit den richtigen Maßnahmen, wie mit verschiedenen Modellen des bedingungslosen Grundeinkommen, Umsatzstaffelungen, Mietsicherung, vorübergehendem Aussetzen von Zahlungsverpflichtung, Zinsanpassungen, Preissenkungen oder Preissteigerungsstop, Aussetzen von Mahnverfahren, Abwicklung über die Finanzämter, etc. um nur wenige Beispiele anzubringen, zu sichern. Stattdessen wird künstliche Armut erzeugt und die vorhandene vergrößert.

Menschen gehen dann auf die Strasse, wenn sie sich in ihrer Existenz bedroht sehen. Ängste resultieren aus Unwissenheit. Was der Mensch nicht zu verstehen imstande ist, bereitet ihm Ängste. Was er ich nicht nachvollziehen kann und den Sinn nicht erkennt, führt ihn in den Widerstand. Der fehlende Rückhalt und eine ungewisse Zukunft, lassen ihn Zuflucht suchen in einer illusionären Welt vermeintlicher Sicherheit, die ebenso an der Realität vorbei geht und die Probleme vergrößert. Hier greift das Paradoxon menschlichen Versagens. Der Wunsch gehört zu werden, sorgt für unbedachte Demonstrationen, Verweigerungen und Ausschreitungen, die zeitgleich das Infektionsgeschehen antreiben. Ein trügerischer Zufluchtsort, der Sekten und verschwörerischen Mechanismen Raum und Nährboden gibt. Ein Teufelskreis, der nur mit der Sicherung der Existenz und einer klaren, für alle nachvollziehbaren Lösungsstrategie durchbrochen werden kann. 

Hier ist die Politik ganz klar gefordert. 

Das Hin und Her im Ringen um die „beste Leistung“ einzelner Damen und Herren Ministerpräsidenten und Ministerpräsidentinnen, zudem noch im Wahlkampfmodus wird das Problem so nicht lösen. Jeder scheint um die Gunst von „Mutti“ zu buhlen und „der oder die Klügste“ sein zu wollen. Von aussen betrachtet könnte diese Schmierenkomödie nicht besser vonstatten gehen. Wirklich ernst nehmen, kann man das kaum mehr. 

Was in Deutschland fehlt ist der Mut nach vorne zu schauen. Die angezogene Handbremse in antiquierten Wirtschafts- und Rechtssystemen muss dringend gelöst und der heutigen Zeit entsprechend reformiert werden.

Hier kämpfen nicht Politik gegen Bürger oder umgekehrt. Wir alle kämpfen an, gegen einen mikroskopisch kleinen Mitbewohner auf Erden, der der Zivilisation durchaus ein Ende setzen kann und damit kämpfen wir alle gemeinsam gegen die Zeit. Diese läuft solange gegen uns, wie wir nicht verstehen, wie wichtig ein gemeinschaftliches verantwortungsvolles, auf den nächsten Rücksicht nehmendes Handeln sind.  

Ich bin überzeugt davon, dass die Bevölkerung eher bereit dazu währe, noch einmal alle Kraftanstrengung in Kauf zu nehmen, die notwendig ist, um Zeit zu gewinnen und dem Virus mit der richtigen Substanz zu begegnen, wenn sie sicher weiß, dass sie nach dieser Tragödie über eine lebensfähige Existenz ohne durch die Regierung verursachten zusätzlichen Schulden, in ihr gewohntes Leben zurückkehren kann. 

Weiter bin ich überzeugt davon, dass diese Substanz nun einmal die Impfung sein muss. Diese wahnwitzige Einstellung, dass eine natürliche Durchseuchung eine Pandemie dieser Größenordnung beenden könne, zeigt in aller Dramatik die Überforderung im Verständnis für komplexe Mechanismen und das unterschwellige Ablehnen von Wissenschaft. 

Ursache und Wirkung sind stark voneinander entkoppelt. Es geht nicht um das Ego im eigenen kleinen Mikrokosmos, sondern um das Wohlergehen der gesamten Menschheit und nachfolgender Generationen. 

Deine/Ihre 
Gabi C. Stratmann

Unternehmerin, Philosophin, Autorin


Wasser ist Menschenrecht

Weltwassertag 2021

Wasser ist ein Menschenrecht.

Unsere Gewässer sind vielfach stark verschmutzt. Eine Realität, die uns alle vor weitere Herausforderungen stellt.
Die Verfügbarkeit und Qualität von Wasser verändert sich dramatisch aufgrund von Klimawandel, sich verändernden Konsumverhaltens und Bevölkerungswachstum. Wasser ist heute schon eine zunehmend knappe und damit begrenzte Ressource.
In vielen Regionen der Erde, auch in Europa erleben wir immer häufiger auftretende starke Dürren, während zeitgleich punktuell starke Niederschläge zu Überschwemmungen führen.
Belastet werden unsere Gewässer weiter durch übermäßige Düngung und Pestizide sowie anderer Schadstoffe, was dazu führt, dass besonders wachsende Städte ihr Trinkwasser aus immer größeren Einzugsgebieten und aus immer tieferen Grundwasservorkommen beziehen müssen. Zeitgleich steigt der Wasserbedarf weltweit in allen Lebensbereichen. Besonders in der Landwirtschaft und in der Industrie.
Unser aller Ziel muss es sein, eine nachhaltige Wasserbewirtschaftung zu installieren, die
  • einen gerechten Interessenausgleich,
  • die Einlösung des Menschenrechts auf Trinkwasser und sanitäre Anlagen für alle, und
  • die Bewahrung tragfähiger Wasservorkommen für die Zukunft,
sicherstellt.
Neue Grundwasservorkommen müssen aufgespürt und bewertet werden.
Auch bei Wasserknappheit müssen die Bedürfnisse von Landwirtschaft, Trinkwasserversorgung und Ökosystemen miteinander in Einklang stehen, um Dürren, Überschwemmungen und Konflikten vorzubeugen und um das Menschenrecht auf Wasser sicherzustellen.
Es liegt an uns, moderat und verantwortungsvoll mit der lebenswichtigen Ressource Wasser umzugehen.
Es ist die Aufgabe von Wissenschaft, Regierungen und Wasserbehörden, entsprechende Projekte auch ausserhalb der Agenda 2030 grenzüberschreitend zu ermöglichen und für eine qualitativ hochwertige Wasserforschung und Wasserbewirtschaftung zu sorgen.
Deine/Ihre
Gabi C. Stratmann
Unternehmerin, Philosophin, Autorin

International Women's Day - Die Rolle der Frau

Weltfrauentag 2021

Bleibt uns etwas anderes übrig, als inmitten all der konkreten und diffusen Bedrohungen der heutigen Zeit zumindest den Humor zu bewahren? Wandel und Entwicklung ist Gefahr und Chance zugleich. Die Währung der Frau ist seit jeher die Einsamkeit in der Genügsamkeit zu erleben oder zu erdulden. Die Generalisierung der Rolle der Frau und ihre Stellung in der Gesellschaft sind auch heute noch oder in Teilen wieder erniedrigend.

Die Punkte der Benachteiligungen sind zahlreich, wenn man sich so manche Statistik und Forschungsberichte anschaut. Weniger Verdienst bei höherer Arbeitsleistung, unbezahlte Arbeit im Haushalt, in der Kindererziehung oder gar im Pflegefall eines Angehörigen, Beziehungsmorde, Gewalt in der Ehe, sexualisierte Gewalt in jeder Form, Übergriffigkeiten, Mobbing, weniger Sicherheit in Fahrzeugen, weil Testdummies männliche Körpermaße spiegeln, selbst in der Pharmazie gibt es Studien, die darlegen, das bestimmte Medikationen für Frauen erhebliche Nachteile mit sich bringen können, weil an männlichen Personen getestet wird (Kurzfassung); das alles sind nur wenige Punkte. Die immer wieder aufkeimenden Diskussionen über Gender, LGBT Rechte etc. sind ermüdend.
Auch ich bin müde geworden, über die Themen „Mann - Frau“ überhaupt noch zu sprechen. Ich selbst konnte diese Thematik nie nachvollziehen, weil ich zu einer selbstbewußten und selbstständigen Person erzogen wurde. Unabhängig des Geschlechts, unabhängig von Sexualität oder Glaube. Unabhängig des gewählten Weges. Ich habe noch Werte und Tiefgang mitbekommen. Mir wurde noch beigebracht, den Blick für Benachteiligte niemals zu verlieren und dort zu helfen, wo Hilfe nötig ist. Zu keiner Zeit habe ich es erlebt, dass sich ein Teil unserer Familie über andere gestellt hätte. Auch das ich selbst in der Beziehungswahl Frauen bevorzuge, ist für meine Familie vollkommen normal.
In der beruflichen Laufbahn und in der Gesellschaft sah und sieht das schon anders aus. Personen, die ihre Frauenfeindlichkeit oder männliche Überlegenheit zum Ausdrück bringen müssen, ernten durchaus verbale Schlagfertigkeit. Aber, es sind nicht nur Männer, auch Frauen können mitunter ein kratzbürstiges Bild an Anfeindungen bieten. Macht es das besser, wenn Gewalt von Frauen ausgeht? Natürlich nicht. Frauen dürfen verstehen lernen, dass dieses divenhafte Gehabe eigene Unsicherheit ist. Männer müssen kapieren, das Körpergrösse allein nicht vor Dummheit schützt. Ich könnte als Frau jetzt provokativ fragen, welche Gattung der Spezies Mensch diese Welt in ein derartiges Desaster geführt hat?! Natürlich stellt sich die Frage, ob Frauen es wirklich so viel anders gemacht hätten.
Was ich mir und für diese Welt wünsche? Ehrlichkeit, Wertschätzung und Respekt allen Menschen mit all ihren gewälten Lebensformen gegenüber. Wenn wir wüssten, das heute diese Welt unterginge, wären wir als Weltgemeinschaft im Herzen liebend vereint. Warum also nicht schon jetzt?
Einmal im Jahr die Frau zu verehren ist zu wenig und eher eine Farce. Dennoch müssen Frauen aufstehen und ein klares Signal setzen. Frauen sind weltweit auf ganz unterschiedlichen Ebenen bedroht und benachteiligt. Das darf es in einer aufgeklärten, modernen Welt nicht geben! Ich sehe keinen Grund dafür, dass Männer nicht dasselbe leisten können, wie Frauen. Eroberungstaktik und Besitzdenken zeigen auch heute noch das Niveau eines Primaten.
Menschen haben weltweit eines gemeinsam, jeder ist einzigartig, vielfältig, einfach schön, wunderbar und wandelbar.
Bleibe auch du einzigartig, wunderbar wandelbar, vielfältig und einfach schön!
Ich möchte jedenfalls daran glauben, dass wir eine liebende wertfreie Gesellschaft sind und dort werden können, wo es noch fehlt. Es gibt viel zu tun auf unserem wunderbaren Planeten mit seinen bezaubernden Menschen. Zerstöre diesen Zauber nicht.
  • Sei es dir Wert, dich zu lieben!
  • Sei es dir Wert, Grenzen zu setzen!
  • Sei es dir Wert, nein zu sagen!
  • Sei es dir Wert, Respekt einzufordern!
  • Sei es dir Wert, deinen Weg zu gehen!
  • Sei es dir Wert, gleichberechtigt zu sein!
  • Sei es dir Wert, frei zu sein!
  • Sei es dir Wert, zu lieben wen du willst!
Überlege für dich selbst ...
  • Ich bin es Wert, dass ...
In Verbundenheit mit allen Menschen seid lieb zueinander und fair miteinander.
Deine/Ihre
Gabi C. Stratmann
Unternehmerin, Philosophin, Autorin

Next Level -  Produkt*Relaunch

Next Level -  Produkt*Relaunch

Warum werden wir ab März 2021 neue Wege gehen? 

  • Weil ich den Markt beobachte.
  • Weil ich wachse und neue Wege gehe. 
  • Weil mir Steckenbleiben im Individuum zu wenig ist.
  • Weil ich wirtschaftliche Unabhängigkeit liebe.
  • Weil meine Erfahrungen mich reifen lassen.
  • Weil sich diese Welt rasant verändert.
  • Weil ich mir immer neue Ziele setze. 
  • Weil ich Verantwortung übernehme.
  • Weil ich Menschen liebe.
  • Weil Menschen Menschen brauchen.
  • Weil diese Welt wieder mehr Qualität benötigt. 
  • Weil die vergangenen Jahre turbulent waren.
  • Weil ich auch auf mich und mein Team schaue.
  • Weil diese Welt eine #PerspektiveZukunft braucht.

Was bieten wir an?

Stilvolle Lösungen! Gute Beratung! Prima Klima! Do what you love. Longer.

  • Lektorat, Wissenschaftslektorat

    • Darum geht’s: Struktur, Korrektur, Fachliche Prüfung, Redigieren, Formulierungshilfen, Prüfung von Formalien
    • Zielgruppe: Universitäten, Fachhochschulen, Weiterbildungsträger, Verlage, Forschungseinrichtungen, Institutionen, Autoren, Erstautoren
    • Darum geht’s: Erstellen von Fachartikeln, Übernahme des Texten, Storyboards, Präsentationen, Multi-Channel-Kampagnen, Social-Media-Kampagnen, ganzheitliche und kreative Kommunikationskonzepte, B2B-Strategien
    • Zielgruppe: Klein- und Mittelständische Unternehmen, Agenturen, Kommunen, Institutionen
  • PerspektiveZukunft: Business Beratung

    • Darum geht’s: Neue Wirtschaftswachstumsimpulse setzen unter Berücksichtigung der Klimaziele, Klimawandel, Naturschutz, Märkte der Zukunft bedienen, start_up, Moderne Businessstrategien, Businessaufbau, Leadership der Zukunft, Teamaufbau
    • Zielgruppe: Studenten, Sportler, Eltern, Absolventen ohne Jobperspektive, ALG I + ALG II Empfänger, Personen, die sich neu orientieren möchten. Personen, die von Kurzarbeit oder Schulden betroffen sind. Personen, die eine Karriere als Führungskraft und/oder Trainer anvisieren und sich von meinem Team zum Leader oder Trainer ausbilden lassen möchten.

Weiter bestehen bleiben, meine Aufgaben in Forschung & Wissenschaft, mein Bildungsauftrag, Vorträge auf Anfrage und meine Talks nach Corona face to face.

 

Quantität ist Massenware. Aus diesem Massenwahn steige ich, steigen wir aus. Mutig. Entschlossen. Der klassische Coachingmarkt hat eine Entwicklung angenommen, die nicht unserem Verständnis vom Umgang mit anderen Menschen entspricht. Es war keine leichte Entscheidung, alles in etwas ruhigere Fahrwasser zu steuern, dennoch musste ich erkennen und mir eingestehen, dass Gesundheit unser aller höchstes Gut ist. Nach der „Standpauke“ von meinem Körper inklusive 2020 im „Ruhemodus“ ganz ohne Corona, habe ich diesen Entschluss gefasst. Am Ende hat mir eine harmlose Frage Anfang diesen Jahres „... ist das noch akut ...“ zu denken gegeben. Dafür bin ich sehr dankbar! Man muss niemals alles auf Null setzen, sondern auf Bestehendem aufbauen und seinem Leben schlicht und einfach eine neue Richtung geben. That‘s it. 

Die Homepage befindet sich sukzessive im moderaten Umbau. Ein Großteil steht. Das top moderne Update erfolgt etwas später mit dem anstehenden Serverwechsel. 

Diese Welt, unsere Kinder brauchen mehr Nachhaltigkeit, Ernsthaftigkeit und alternative Möglichkeiten. Es ist unsere Aufgabe, die Wege dafür zu ebnen. 

Mein Team und ich freuen uns auf dich genauso, wie auf die vor uns liegende Zeit mit ihren Aufgaben.

Deine/Ihre

Gabi C. Stratmann


Kreative Intelligenz - Erfolgsentscheidend?

Von nachdenklich über ein wenig Sarkasmus bis Ernsthaftigkeit und Gedankenanregung alles dabei.
Höre auf, dich durch Nichtwissen anderer irritieren zu lassen.

"Kreative Intelligenz" ist nicht entscheidend für finanziellen Erfolg.

Unternehmertum und eine bestimmte, von anderen Gruppen deutlich unterscheidbare Persönlichkeitsstruktur und dessen Zusammenwirken spielen die entscheidende Rolle beim Bestreben nach wirtschaftlichem Erfolg und den Aufbau von Vermögen.
Für den außerordentlichen Vermögensaufbau braucht es Unternehmerdenken, hervorragende Bildung und strategisches Handeln. Bestimmte Persönlichkeitsmerkmale erleichtern den Aufstieg aus der Selbstständigkeit oder Krisen in wirtschaftliche Freiheit. Auch der Glücksfaktor spielt bis zu einem gewissen Grad eine Rolle.
Wie frei können Selbstständige sein, die sich keinerlei Gedanken über die Vermögensarten und Haushaltseinkünften machen und nur ihre kurzfristigen Einnahmen im Blick haben. Unternehmer, Selbstständige, Freiberufler sind drei verschiedene Berufsgruppen, die ganz unterschiedlich agieren.
Es spielt keine Rolle, wo du gerade stehst oder wo du hin willst. Entscheidend ist zunächst deine Persönlichkeitsstruktur - wer steckt tatsächlich in dir? Warum das so wichtig ist? Weil du nur über die absolute und realistische Selbstkenntnis deinen Weg gehen und deine Zielgruppe definieren kannst.
Wie oft habe ich schon Sätze gehört, wie
Das versteht kein Mensch … Was machst du eigentlich genau … alles viel zu viel … du hast gar kein Produkt … du bist noch nicht so weit … lass die Hashtags weg … weniger Text auf sm … mehr Text auf sm … ich will dich live sehen … nee schreib lieber … du musst mehr dies … du musst mehr das …
Oder:
Nur Blogbeiträge bringen dich weiter … schreib Gastartikel … google, nur google bringt dich voran … du musst erst einmal alles kostenfrei verschenken, um auf dich aufmerksam zu machen … erst dann wirst du gebucht … man muss dich erst kennenlernen …
Weiter:
Nur wer Bücher schreibt … Podcasts betreibt … Live Videos macht … der wird gebucht … du musst deine Homepage anders gestalten … die macht nicht dies, die macht nicht das …
Das Highlight:
Erst musst du dem Vertrag zustimmen ... dann erzähle ich dir, was genau wir machen ...
Wenn junge Menschen um zarte 20 herum, die meine Kinder sein könnten, mir versuchen zu erklären, was ich tun muss, um endlich zu mir zu finden, erfolgreich und frei leben zu können und glücklich zu werden …
Wenn ich in fast allen Fällen genauer nachhake … oh oh …
Wenn ich dann schaue, von wem solche und ähnliche Aussagen kommen, müsste man in Teilen (bitte nicht bei jedem) nach dem geistigen Gesundheitszustand fragen. Abenteuerlich, manipulativ und nicht selten sind in solchen mit Verlaub verachtenden Ratschlägen emotionale Erpressungen versteckt. Ohne weitere Analysen und Gespräche, scheinen solche „Persönlichkeiten“ naturbegabt jenen das Leben schwer zu machen, die sich verunsichern lassen. Einen anderen Sinn können solche Vorgehensweisen nicht haben.
"Kreative Intelligenz" ist nicht entscheidend für finanziellen Erfolg.
Wenn ich auf mein Leben zurück schaue, und es war immer wieder mal turbulent, auch der Coronasamba geht nicht gänzlich an mir vorbei, bin ich immer bei mir geblieben. Ich entscheide und nicht andere.
Wenn Kinder in der Schule oder im Studium nicht weiterkommen, lehren wie sie was? Setz dich auf den Hosenboden und lerne, bis du es verstanden hast. Übung bringt den Meister. Die Wiederholung macht’s, etc.
Nun versteht der Erwachsene offensichtlich etwas nicht und argumentiert besonders in der Selbstständigkeit ähnlich wie Kinder oder sieht Konkurrenz in dir:
„Das versteht niemand ... Ich auch nicht ... Ist Mist ... Hau das weg ... Ich würde das alles anders machen ...“
Wenn ich hier nachhake ... Oh oh …
Nun schaue ich auf meine Referenzen, mal zusammengefasst Wissenschaftler, Doktoranden, Studenten, Management, Politik, Leadership, Internationale Einrichtungen, Bundesagenturen, Konzerne, Leadership, Assistentenkreise, Tourismusverbände, Universitäten, andere Weiterbildungsträger, Verlage, ...
Ja, man könnte sagen, alles falsch, was ich mache. Ist nicht zu verstehen. Ich habe weder ein Produkt, noch ein vernünftiges Business. Zu dumm aber auch.
Geht es dir gelegentlich auch so?
Kennst du Persönlichkeiten, die über dich und dein Business viel mehr zu wissen meinen als du selbst?
Dann darfst du einen Fehler niemals machen:
Lass dich niemals von Menschen, die nicht in der Lage oder bereit dazu sind, sich Expertise anzueignen, und sich mit deinen Themen auseinanderzusetzen, irritieren. Dein Haus baust du auch nicht um, wenn deinem Nachbar der Balkon nicht zusagt.
Lässt du dich auf solche Spielchen ein, wirst du dich eines Tages selbst verlieren und nicht mehr wissen, wer du eigentlich bist, wofür du stehst und was du kannst.
Profis beschäftigen sich mit deinen Themen, und überlegen ggf. mit erforderlichen Anpassungen, wie diese auf die Spur gebracht werden können. Sie wissen, dass es um dich und nicht um sie selbst geht.
Authentisch sein heißt, bei aller Entwicklung, seiner Persönlichkeitsstruktur treu zu bleiben.
Erfolg stellt sich u.a. ein im kontinuierlichen Dranbleiben, Besserwerden, Lernen und Optimieren der Gewohnheiten. Hierzu braucht es bestimmte Persönlichkeitsmerkmale, die frei sind von "kreativer Intelligenz".
Unternehmertum trifft Entscheidungen, die manchmal schwer mitunter risikobehaftet sind, aber im Wachstum, Verändern oder Wiederaufstehen notwendig sind. Der Unternehmer fragt nicht danach, ob er Entscheidungen, die er trifft auch so treffen darf.
Er baut AN und nicht IN seinem Unternehmen. Nicht zuletzt auch, um der Verantwortung, die er sich auferlegt hat, nachzukommen.
Deine/Ihre
Gabi C. Stratmann
Unternehmerin, Philosophin, Autorin

Unternehmensberatung

Wer sind wir in schwierigen Zeiten?

Das Leben im Zufallsprinzip

Wer sind wir in schwierigen Zeiten?
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Das Zufallsprinzip wird über die Zukunft des Lebens auf diesem Planeten entscheiden, wenn die Vorstellungskraft des Universums fehlt und du aufhörst, nach den Sternen zu greifen.
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Sei dir im Klaren darüber, das es bei allen Entscheidungen, die wir heute und in den nächsten Jahrzehnten treffen werden, um die Zukunft des Lebens selbst gehen wird. Entscheidungen können grundlegend nur auf Basis des gegenwärtigen Weltbildes und guter Kenntnis der weltgeschichtlichen Historie aller Disziplinen getroffen werden.
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Der Wandel der Zeit auf dem Weg ins 22. Jahrhundert, bringt regelrechte Wirbelstürme mit sich, die weltweit zu Verunsicherung führen. Auf allen Ebenen des menschlichen Wirkens, neuer Ideen und innovativer Produkte, ist es fundamental, das Nichtwissen in der Unsicherheit zu akzeptieren und sich selbst im ständigen Entwicklungsprozess neu zu erfinden, um entschlossen neue Wege im Selbstvertrauen zu entdecken.
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Die Bedeutung dessen, was es heißt, Mensch zu sein, wird der Mittelpunkt unseres Lebens werden.
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Im Auge des Hurrikans, der unangenehm über diese Welt fegt, befinden sich Wirtschaft und Politik, die Ökologie unseres Planeten, das soziale Gefüge ebenso wie Spiritualität seit geraumer Zeit. Die Pandemie offenbart mit brachialer Härte nicht nur die Schwachstellen im System, vielmehr präsentiert sie das Hauptproblem menschlicher Evolution.
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Den Konflikt zwischen hochentwickelter Spezies und antiquierter Stammhirnareale, die in schwierigen Lebensphasen unreflektiert die Regie übernehmen. Alle Menschen neigen grundlegend dazu, sich gegen Veränderungen zunächst einmal zu wehren. Wir wollen nicht wahrhaben, daß sich die Grundstruktur des Lebens selbst, aufgrund eines immer tiefer gehenden Wandels, mit der Zeit verändern wird. Egal, wie sehr sich einzelne Menschen oder Gruppierungen auch dagegen verwehren, eine gewisse Instabilität oder Diskontinuität, wird unseren Lebensalltag zunehmend bestimmen.
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Der heute eingerichtete und gelebte Automatismus wird keinen Bestand mehr haben. Das traditionelle Bild von Lernen und Arbeiten, lifestyle und Prestige, wird heute schon durch den rasanten Wandel, unzähliger Störfaktoren und längerer Lebensspannen beeinträchtigt.
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Die Suche nach dem Sinn des Lebens zwängt sich in derart ungewissen Zeiten mehr denn je auf. Bei der Frage, wer wir eigentlich sind, besonders in schwierigen Zeiten, haben viele ihren Entdeckergeist, ihre Visionen, ihre Abenteuerlust ad acta gelegt.
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Der Pioniergeist ist der Irrealität zum Opfer gefallen. Unwirklichkeit, Luftschlösser und Traumwelten werden erschaffen. Aus dem einstigen Idealbild werden Wahnbilder und Wunschvorstellungen, verbunden mit der Hoffnung, das doch alles irgendwie beim Alten bleibt.
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'Wird schon wieder' reicht nicht mehr; auch wenn wir das nicht so recht glauben wollen, wird das Fremde dennoch zur neuen Normalität werden.
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Aus dem #ChimegauTalk.
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Deine/Ihre
Gabi C. Stratmann
Unternehmerin, Philosophin, Autorin

Hüte das Herz, das du liebst!

„Schatz, ich lege mein Herz in Deine Hände“

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Beziehungen sind in unserem Leben das A und O, die Ansprüche an eine Solche häufig extrem hoch. Alles soll perfekt sein, der Partner, die Partnerin sowieso und am besten, funktioniert und spurt der andere genau so, wie wir uns das vorstellen.
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Forderungen werden unendlich viele gestellt, besonders in unausgesprochener Weise. Viel Lob ernten Partner/Partnerinnen ebenfalls, wie:
  • „Schatz, Du kannst so gut kochen“, was soviel bedeutet, wie „Koch gefälligst“.
  • „Schatz, Du bis der bessere Praktiker von uns“, was nichts weiter aussagt, als „Kümmere Dich darum.“
  • „Du hast doch den grünen Daumen“, soll heißen „Gieß die Blumen, die sind am vertrocknen.“
  • „Warum steht der Karton hier herum, der ist im Weg (steigt drüber), bedeutet, „Räum das auf“.
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Auf die Idee, sich selbst zu kümmern und nicht alles zu kommentieren, kommt man gar nicht erst.
Diesen und ähnlichen Argumenten ist eines gemein: es handelt sich um Funktionskomplimente! Anders ausgedrückt könnte man formulieren: Ich liebe Dich nur, weil Du dies und jenes gut kannst. Der Killer für jede Form der Beziehung. Denn die Aussage dahinter bedeutet, das die Person als Mensch, mit der man zusammenlebt egal ist.
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Ich nehme hier und da ganz bewußt auf, was um mich herum geschieht. Beim Einkaufen bin ich einem Ehepaar begegnet, bei dem einer brav den Einkaufswagen schob, während der andere die Utensilien rechts und links einsammelte, um sie in den Wagen zu befördern. Mein Eindruck der beiden Akteure täuschte mich nicht, denn: Sie fragte ihre Frau, ob noch genügend Waschmittel daheim wäre; Sie wolle am Wochenende die Maschine anschmeißen. Die Frau reagierte folgendermaßen: „das weiß ich doch nicht, du kümmerst dich doch um die Wäsche und ging Kopf schüttelnd samt Wagen weiter. Nun schaute ich zur Fragerin, es dauerte nicht lange, bis der Ärger aus ihr heraus platzte: Immer dasselbe, für’s Wäsche waschen bin ich gut genug, alles bleibt an mir hängen usw.
Diese Reaktion war zu erwarten.
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Was hat ihre Frau zum Ausdruck gebracht:
  • Du bist mir egal.
  • Der Haushalt mir egal.
  • Unsere Beziehung ist mir auch nichts wert.
Und genau das - „ich bin ihr nicht wichtig“ - ist bei der Ehefrau angekommen.
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Wie hätte die Partnerin, wenn sie klare Aufgabenverteilung im Haushalt leben, reagieren können?
Sinngemäß: "Du Schatz, weiß ich gar nicht, ob wir noch etwas da haben, ich habe auch nicht mehr nachgeschaut. Lass uns doch einfach eines mitnehmen, dann sind wir auf der sicheren Seite."
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Mit einer solchen Formulierung wäre zumindest das Signal gekommen, das Zuneigung, Wertschätzung, Respekt und Liebe vorhanden sind. Und eben nicht egal ist, daß der Haushalt an einem allein hängen bleibt.
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Spannungsfelder in der Beziehung gibt es dann viele, wenn die Ansprüche an den anderen inklusive unberechtigter Forderungen zu hoch sind und die Art des Zusammenlebens und die Klärung individueller Bedürfnisse nicht besprochen werden.
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Beziehung stellt zunächst nur drei Fragen:
  1. Was brauchst Du?
  2. Was brauche ich?
  3. Was braucht die gemeinsame Beziehung?
Also: Wem ist was wichtig?!
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Hier muss der Konsens gefunden und Verbindlichkeit hineingebracht werden. Vertrauen innerhalb der Beziehung entsteht nur durch Verbindlichkeit. Daraus entstehen hohe Zufriedenheit, ein gutes Funktionieren als Team und nur minimale Rollenkonflikte.
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Das Paar, unabhängig der Konstellation, fungiert immer zeitgleich als Liebespaar, Elternpaar, als guter Freund, als Ratgeber, Tröster und Helfer in der Not.
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Toleranz, Offenheit, Ehrlichkeit und Treue resultieren auch aus einem guten Miteinander im beruflichen wie im privaten Kontext. Die Freizeitgestaltung muss ebenso stimmen, wie der Umgang mit und das Verständnis für die jeweiligen Jobs. Gemeinsame Zeit für das Besprechen von beruflichen Themen, als Beispiel, ist wichtig und sollte auch nur in dem dafür vorgesehenen Zeitraum besprochen werden. Wenn Freizeit angesagt ist, heißt das auch Handy und Co. beiseite und sich dem anderen voll und ganz zuwenden.
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Eine Beziehung beginnt mit der Verbindlichkeit und dem Bekennen zueinander.
Sich gegenseitig kennenzulernen heißt nicht nur die Bedürfnisse, - auch die intimen Wünsche und Vorlieben herauszufinden, was in vielen Beziehungen erstaunlicherweise ein konfliktbehaftetes Tabuthema ist; auch die wunden Punkte, die Erfahrungen, die gemacht wurden zu ergründen, die Prägungen und Muster zu erkennen. Und hier beginnt das „ein bißchen auf Händen tragen“ ist erlaubt.
Denn wir tragen das Herz des anderen in unseren Händen. Und das gilt es zu hüten wie einen kostbaren Schatz. Wir befinden uns auf heiligem Boden, im Seelenleben des anderen. Und das ist sehr verwundbar; im Übrigen genauso wie bei uns selbst auch.
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Es geht darum, die schmerzhaften Punkte nicht zu berühren, sondern zu schützen. Ein Stückchen weit, haben wir die Heilsalbe immer im Gepäck, um die Wunde im Fall des Falles liebevoll zu versorgen. Es gilt Sicherheit zu geben, im anderen geborgen und in guten Händen zu sein. Zu wissen, das wir vom Partner, der Partnerin nicht hintergangen und verletzt werden und wir all dies umgekehrt auch nicht tun. Das wir nicht in den wunden Punkten herumstochern, besonders, wenn es doch einmal zu Themen kommt, die besprochen werden müssen. Zieht einer Vorteile aus der Verletzlichkeit des anderen, ist die Beziehung vorbei.
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Gib einem Menschen eine Glaskugel in die Hand, mit dem Hinweis, das diese zerbrechlich ist wie eine Seifenblase und auf einem bestimmten Gegenstand abgestellt werden soll. Du wirst alles dafür tun, diese Kugel sicher zu befördern und diese bloß nicht fallen zu lassen. Dein ganzer Körper ist hier in Alarmbereitschaft. Du wirst diese Kugel beinahe zitternd, ganz behutsam am Zielpunkt ablegen.
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Trägst du das Herz eines Menschen in deinen Händen, handhabe es, wie diese Glaskugel. Suche niemals wunde Punkte und Defizite beim anderen, um den Überlegenen zu spielen, was viel zu oft geschieht. Hüte dich davor. Zeige Verständniss für die Befindlichkeiten des anderen.
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Und denke immer daran:
Liebe muss aktiv, jeden Tag neu, gelebt werden! Das gute und vertrauensvolle Funktionieren einer Beziehung endet nicht, wenn der oder die Angebetete/r angebissen haben. Im Gegenteil, hier beginnt die romantische Reise zweier sich wirklich tief liebender Menschen, die im steten Dialog immer weiter zusammenwachsen.
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Und ja, ich glaube an die ganz große Liebe, die ein Leben lang hält und trägt. Nicht, weil es immer leicht ist. Sondern, weil ich mich für die Liebe und für das Aktive Arbeiten an der Beziehung entschieden habe und es mit dem richtigen Menschen an unserer Seite, schlicht und einfach funktioniert.
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Der Mensch, mit dem wir zusammenleben, darf sich an unserer Seite, in unseren Armen geborgen und sicher fühlen. Und ein wenig kokettieren mit der eigenen Frau oder dem eigenen Mann, hat noch nie geschadet. Ganz im Gegenteil. Zeige deinem Partner, deiner Partnerin, was er, was sie dir wirklich wert ist und das er oder sie auch ernsthaft geliebt ist.
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Dabei ist es egal, wen du liebst, wenn du aufrichtig liebst und für die Liebe bereit bist. Es ist deine Entscheidung.
Eines noch, weil ich immer wieder gefragt werde: Liebe lässt Raum und Zeit und engt niemals ein. Sie trägt uns auch in und durch schwere Zeiten.
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Deine/Ihre
Gabi C. Stratmann
Unternehmerin, Philosophin, Autorin

Klimakrise lösen

Gibt es einen inneren Menschen?

Gedanken, die dir beinahe das Wichtigste für Deinen Erfolg liefern sollen!
Lasse die Zeilen in dir wirken und wisse, du bist bei allem, was in dir aufkommt, vollkommen frei.

Kann es einen inneren Menschen geben?

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Maurice Merleau-Ponty (1908 - 1961, französischer Philosoph) formulierte es in etwa so: „Der Mensch ist zur Welt, er kennt sich einzig in der Welt.
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Er erforschte die Phänomenologie der Wahrnehmung. Mit der Wahrnehmung spielen heute viele ... zu viele ...
Ist es nicht so, das wir, um die Welt und uns selbst verstehen zu können, mit unseren gewohnten Wahrnehmungsweisen brechen müssen? Unsere Erfahrungen sind voll von Rätseln und Widersprüchen. Unsere alltäglichen Annahmen, hindern uns daran, diese individuellen Rätsel und Widersprüche richtig zu sehen und zu deuten.
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Was müssen wir also tun?
Unsere alltäglichen Annahmen im wahrsten Sinne ‚einklammern‘ und einen anderen Blick auf unsere Erfahrungen werfen. Allerdings steht das im Widerspruch zu unserem alltäglichen Leben, da wir dieses als selbstverständlich, im Sinne von ‚Verstanden‘, annehmen. Die unreflektierte Faktizität unmittelbarer Wahrnehmungen, scheint ein zuverlässiger Hinweisgeber. Auf keinem anderen Gebiet, ist es so schwierig, aus dem Selbstverständlichen auszusteigen, wie auf dem Gebiet der gemachten Erfahrungen.
Viele „Erfolgsversprecher“ am Markt tummeln sich (Anm.: ich behaupte unwissenderweise) in phänomenologischen Gebieten herum und trennen „Körper und Geist“ explizit „Geist und Materie“ in zwei Entitäten. Ob die Anbieter des „rein mentalen Erfolges“ wissen, das sie hier die dualistischen Sichtweisen Husserl‘scher Regeln und Descartes Traditionen vollkommen verdreht bedienen, wage ich zu bezweifeln.
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Unser Körper spielt eine erhebliche Rolle bei sämtlichen Erfahrungen, die wir durchlaufen. Wir verfügen alle über einen „gelebten Körper“, der den Willen in sich birgt. Beispiel: Unser Körpersubjekt kennt Phantomschmerzen bei amputierten Gliedmaßen, obwohl diese physisch nicht mehr existieren. Würden wir tatsächlich in diesem marktschreierischen dualen Mental-Programm existieren, würde der Körper als Objekt die abgetrennten Gliedmaße nicht vermissen. Das fehlende Körperteil hingegen hatte eine Funktion und war mit unserem Willen verbunden. Der Wille besteht auch ohne das erforderliche Körperteil weiter.
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Kognitionswissenschaftlich ist die Rolle, die unser Körper für die Erfahrung des grundsätzlich „Im-Körper-Sein/s-des-Geistes“, spielt, von entscheidender Bedeutung:
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Jüngste Studien aus den Kognitionswissenschaften belegen, daß Erfahrung zu etwas sehr Fremdartigem wird, wenn wir unseren gewohnten Umgang mit der Wirklichkeit unterbrechen. Mit diesem Umstand wird am Markt gespielt. Es ist die Angriffsfläche für Manipulationen und Sabotage. Die Hauptursache für Selbstzweifel, sinkenden Selbstwert und ausbleibende Erfolge.
Mit einer der wichtigsten Punkte für Erfolg ist:

Dein Umfeld!

Partner/Partnerin, Familie, Nachbarn, Freunde ebenso, wie vermeintliche Erfolgscoaches und KarriereberaterInnen, die dir eben jene versteckte Dualstrategie wie Gift injezieren. Das nähere Umfeld kennt deine Schwachstellen und wunden Punkte, neidet deinen Weg oder missfällt dein Lebenswandel; Ratschläge aus diesen Ecken, kaum merklich sabotierende Gespräche dienen nicht selten dazu, dir deren eigenen Lebensstil aufzubürden. Lässt du dich darauf ein, wirst du eine Art „Phantomschmerz“ spüren, wenn du eines Tages merkst, das du dich im Kreise drehst und Ziele nicht erreicht hast. Ein Teufelskreis, ähnlich eines Laufstalls. Du wirst zwar gefüttert, aber bekommst keinen wirklichen Auslauf; der Bewegungsrahmen ist recht eng gesteckt.
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Bevor die Schritte beschwerlich werden, steig aus, wenn du wirklich voran kommen willst.
Prüfe immer die Absicht hinter so manchen verlockenden Angeboten, die mit einer übertriebenen Leichtigkeit des „alles geht von allein“, „alles nur mentale Einstellung“ oder der Schwere des „alles Unmöglich“, daher kommen.
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Ich wünsche dir mit jedem Schritt mehr Klarheit für dich und gewinnbringende Neutralität im Handeln!
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Wenn du Hilfe wünschst, um Klarheit zu gewinnen, dich neu zu orientieren, auszusteigen aus den Fängen unseriöser Marktteilnehmer, rufe mich an!
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Alle Beratungen auch online, via zoom oder telefonisch möglich.
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Deine/Ihre
Gabi C. Stratmann
Unternehmerin, Philosophin, Autorin

Psychologische Beratung

Was wäre, wenn das Leben keinen Sinn hätte?

Hätte das Leben keinen Sinn, wäre es für viele wohl einfacher.

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Wenn ich mir das Geschehen auf der Welt anschaue, frage ich ich mich gelegentlich, ob der Mensch wirklich das Mass aller Dinge ist, wenn erst bei auftretenden Problemen das Denken beginnt; und das in der Überzeugung, Einbildung entscheide alles.
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Genau genommen kommt man bei der Analyse unzähliger Verhaltensstrategien zu dem Schluss, dass der homo sapiens evolutionär betrachtet, im 21. Jahrhundert immer noch zu den sogenannten primitiven Primaten zählt, der auf Jäger- und Sammlerniveau agiert. Ein Tier, das Handel treibt bei einem wirren Geist. Getrieben durch äussere Umstände, die massiv auf Körper, Seele und Geist einwirken.
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Das aktuelle „Pandemieverhalten“ resultiert aus der genommenen Wahlfreiheit, mit denen Optionen nicht mehr vorhanden sind; wobei die Frage gestellt werden muss, ob die Gesellschaft mit ihren zahlreichen individuellen Funktionssystemen nicht auch vor der Krise schon entzweit war.
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Man lebt so vor sich hin
Bis dahin lebte man vor sich hin, ging den Verpflichtungen nach, alles und jeder schien „aufgeräumt“, es herrschte vielfach die Einstellung „man kann wenn man will, muss aber nicht, hat ja noch Zeit“. Diese Aufschieberitis ist gebrochen. Familien müssen sich wieder annähern, einen neuen Umgang mit ihren Kindern und Partnern lernen; das Familienleben muss neu strukturiert werden, plötzlich steht sie wieder da, die elterliche Verantwortung, ebenso für den Partner; back to the roots war zumindest so nie vorgesehen in einem System, wo jeder irgendwie funktioniert hat.
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Im Bildungsbereich kann der Lehrer zwar nicht ersetzt werden, dennoch wirkt es, als habe man sich auf die erzieherische Übernahme der Verantwortung durch die Lehrer verlassen. Der Hybridunterricht wird die Zukunft sein und wäre früher oder später sicher gekommen.
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Beruflich stellen viele fest, wie festgefahren viele Abläufe waren und immer noch sind. Es offenbaren sich Schwachstellen auf allen Ebenen menschlichen Handelns.
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Das Politwesen agiert realitätsfern, wie es schlimmer bald kaum mehr geht. Globale Sicht und Individualität eines Landes müssen neu geordnet werden, in einer Welt, in der das Chaos herrscht und die Länder in Abhängigkeit zueinander stehen.
Klar festzustellen ist auch, das eine Jahrhundertkatastrophe, die eine ernste Gefahr für die Weltbevölkerung darstellt, weder statistisch noch mit schön geschmückter Symbolpolitik gelöst werden kann.
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Die Ausschreitungen im Zusammenhang mit den Folgen der notwendigen Maßnahmen, sind ein Indiz dafür, dass der „Vertrag der Gesellschaft“, der ungeschrieben für Diplomatie, Frieden und Freiheit für alle gilt, aufgekündigt wurde. Der Mensch hat damit begonnen, das Seiende seines Selbst, zu analysieren mit der Folge, die Realität als Schatten des Bösen zu verkennen. Würde darin der wahre Schatten erkannt werden, müsste der Schluss gezogen werden, dass der Mensch mit seinem Handeln selbst es ist, der überwunden werden will.
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Wissen und Erfahrung, die es braucht, um Krisen zu überwinden, gehen in der aktuellen Krise auf allen Ebenen der Gesellschaft weit auseinander.
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Ein Leben ohne Selbsterforschung aber, wäre nicht lebenswert. Vielleicht lernen wir allmählich in dieser Pandemie, das wir alle ein Stückchen weit im „Selbsterforschungsmodus“ sind, einen vernünftigen Umgang mit dieser schwierigen Zeit, in der die Hoffnung auf einen positiven Ausgang, im sozialen und im wirtschaftlichen schwindet und der Mut und die Entschlossenheit nach neuen Wegen zu suchen, immer häufiger von Charakteren zunichte gemacht wird, die ihre „Zeit der Niedertracht“ für sich entdeckt zu haben scheinen.
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Wer dich am Boden sehen und halten will, ist weder deiner Größe gewachsen noch in der Lage, mit Krisen einen vernünftigen Umgang zu finden. Er stellt sich die Frage, was diese wideren Umstände mit ihm machen, nicht.
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So gesehen, kann nur derjenige auch in schweren Zeiten glücklich sein und der Zukunft Raum geben, der sein ICH überwunden hat.
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In diesem Sinne suche nicht nach Gerechtigkeit; lebe sie.
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Deine/Ihre
Gabi C. Stratmann
Unternehmerin, Philosophin, Autorin