Int. Tag der Demokratie

Zum gestrigen #InternationalenTagderDemokratie

Der 15. September 2007 wurde durch die Generalversammlung der vereinten Nationen zum Internationalen Tag der Demokratie erklärt.

Das Ziel sollte sein, die Grundsätze der Demokratie zu fördern und aufrecht zu erhalten. Nach der Wiedererlangung der Deutschen Einheit vor fast drei Jahrzehnten, sind damit verbundene #Rechte und #Freiheiten, wie der der Schutz der #Menschenwürde, der Meinungs- und Versammlungsfreiheit, die Religions- und Pressefreiheit, das Wahlrecht der Bürger, der Schutz verschiedener Lebensformen unabhängig der sexuellen Orientierung etc. beinahe zu einer Selbstverständlichkeit geworden.

Ist Demokratie tatsächlich selbstverständlich?

Deutschland arbeitet bis heute an der Aufarbeitung der beiden Diktaturen des letzten Jahrhunderts. Die Welt wird bis dato in vielen Ländern durch Diktatur und Unterdrückung beherrscht. Menschenrechte werden verletzt, Frauen und Kinder sind sexueller Gewalt ausgeliefert, Kinder werden zur Arbeit gezwungen, LGBT-Rechte in vielen Ländern unterdrückt. Auch in Deutschland sind Besorgnis erregende Tendenzen einer neuen unterdrückenden und gewaltbereiten Entwicklung zu erkennen, die die bis dato freiheitliche Demokratie ins Wanken bringt.

Wir müssen überall dort, wo Bürger unterdrückt werden, wo  Diktaturen anderen Staaten oder gar der eigenen Bevölkerung gegenüber aggressiv auftreten, entgegenwirken, damit die Demokratie und Freiheitsrechte lebendig bleiben und in Ländern, in denen sie fehlen, aufgebaut werden können.

Jede Generation muss sich demokratische #Werte neu aneignen, um eine Zukunft aufzubauen, in der next generation eu eine lebenswerte Zukunft in Frieden finden kann. Revolutionäre Zweifel sind angemessen. So manche Erkenntnisse daraus mögen absurd wirken und neue Fragen aufwerfen. Ursachen- und Wahrheitsfindung dürfen niemals in endlosen Streit münden. Vielmehr muss angebrachte Skepsis zu einem vernünftigen Standpunkt finden. Systeme, wie die Wissenschaft haben auch die Aufgabe, einen Konsens zwischen den „vielen Wahrheiten“ mit ihren unterschiedlichen Standpunkten anhand der Faktenlage herzustellen. #Wissenschaft und #Bildung dürfen aus meiner Sicht noch mehr dazu beitragen, materielle und moralische Fortschritte zu bewirken.

Den Weg in eine bessere Welt, können wir nur gemeinsam in friedlichem Miteinander gehen. Dafür ist es auch erforderlich, an den richtigen Stellen in den #Dialog zu gehen, um #Demokratie und #Freiheit dort zu verteidigen, wo sie zu zerbrechen drohen.

Lernen wir von unseren Kindern, die uns den Spiegel deutlich vor Augen halten. Sie sind #NextGenerationEU und haben das Recht, ein Leben in Frieden und Freiheit von uns einzufordern.

#perspektivezukunft

#ChiemgauInnovativ

Integrale Unternehmens- & Selbstführung 

#unternehmenberatung #psychologischeberatung #lektorat #pr #ghostwriting #philosophie #publizistik #chiemsee #meinbayern #frasdorf #badendorf #sabinedöppel #gabistratmann #chiemgau


Corona, Klima, Weltwirtschaft - Tragödie globalen Ausmaßes

Corona, Klima, Weltwirtschaft - Eine Tragödie globalen Ausmaßes!

Eine Welt im Gordischen Knoten. Populisten spielen „Russisch Roulette“.

Die Ökonomisierung sämtlicher Lebensbereiche zerstört die Gesellschaft. Krisen weisen immer Unzulänglichkeiten auf, aber das, was wir rund um diesen Globus ebenso, wie erschreckender Weise in Deutschland zur Kenntnis nehmen müssen, ist die offensichtliche Bereitschaft einiger Bürger, sich von diversen Gruppierungen instrumentalisieren zu lassen, im Glauben, eine Demokratie einzufordern, die sie dabei sind zu zerstören. Personen, die unter Reichsflaggen mitlaufen, auch wenn diese eine andere Absicht verfolgen, reihen sich ein, in ein Gefüge aus Gewalt und Zerstörung. 

Wer dem etwas Gutes abgewinnen will, lebt offensichtlich in einer anderen, selbst erschaffenen Scheinwelt. Weder die Pandemie noch das Klimaproblem lassen sich durch Spaltung und Zerstörung der Weltwirtschaft lösen. 

Zu erkennen und das beobachte ich seit Dezember 2019 noch deutlicher, sind fatale Muster im Umgang der Menschheit mit Krisen grösseren Ausmasses, die typisch sind für den Umgang mit grossen Herausforderungen, denen sich die Gesellschaft gegenübersieht. 

Coronapandemie, Klimakrise, potentielle Bedrohung aus dem Weltraum durch Asteroide, die unangenehm nah die Umlaufbahn tangieren und durchaus zerstörerische Kraft haben können, Sollbruchstellen im Weltwirtschaftssystem, Populisten im politischen Machtgefüge und soziale Ungleichgewichte werden nicht mit Gegenpopulismus durch Verdrängen der Realität gelöst. 

Mir ist durchaus etwas schwer um’s Herz. Ich halte es aber für wichtig, einmal eine Sichtweise über einige wenige Gesamtzusammenhänge zu fertigen.

Eine vergleichbare Krise, gab es in unserem Land seit dem zweiten Weltkrieg nicht mehr. Ich bin überzeugt davon, dass niemand ein solches Unheil hat kommen sehen, das die Welt seit Monaten in Atem hält. Dieses Coronavirus, Sars-CoV-2, rast in windeseile über diesen Globus und zeigt uns allen unsere Grenzen des menschlichen Wirkens. Es hält uns unsere Endlichkeit vor Augen. Ein Virus, das möglicherweise von Fledertieren auf den Menschen übergerspungen ist, und älter zu sein scheint, als bisher angenommen, erzeugt rasch eine weltweite Pandemie (länderübergreifende globale Verbreitung einer Infektionskrankheit) und stellt die Wissenschaft vor eine, in unserer epochalen Zeit nie dagewesene, ernste Herausforderung. Ein Stückchen weit hat es die Wissenschaft auch aus dem Dornröschenschlaf geweckt. Etwa 3,5 Millionen Menschen waren Anfang Mai 2020 bereits mit dem Virus weltweit infiziert. Über 250.000 Menschen zu diesem Zeitpunkt bereits gestorben.

Mit Blick auf die Entwicklungsländer sollte schnell klar werden, dass in diesen Ländern weder Zugang zu sauberem Trinkwasser, noch zu einem intakten Gesundheitssystem besteht. Weiter befinden sich tausende Flüchtlinge unter unmenschlichen Bedingungen in Auffanglagern, mit ebenso wenig Zugang zu medizinischer Versorgung. In Deutschland sieht man hingegen seine Grundrechte in Gefahr. 

Zur Entstehung

Bis dato wird davon ausgegangen, das der Ursprung, der von dem Virus verursachten Krankheit Covid-19, in der Millionenmetropole (ca. 60 Millionen Einwohner), Wuhan, der chinesischen Provinz Hubei, zu finden ist. Aus heutiger Sicht, wurde die gesamte Stadt nach der sprunghaften Verbreitung, viel zu spät abgeriegelt; das Virus war bereits dabei, die Welt zu erobern. Niemand war auf eine Krise mit einer solchen Dimension vorbereitet. Folglich stellten sich schnell katastrophale Situationen ein, da der menschliche Körper nie zuvor in Kontakt mit der neuen Krankheit war. Er besaß keine Antikörper und zeigte sich mit schweren bis tödlichen Krankheitsverläufen, überfordert in der Abwehr des Erregers. 

Ging man Anfangs davon aus, dass hauptsächlich ältere Personen und Menschen mit geschwächter Immunabwehr betroffen seien, wissen wir heute, dass das nur in Ansätzen stimmig ist. Inzwischen trifft es auch andere, jüngere und gesunde Personengruppen. Wissenschaft und Gesundheitssystem stießen somit zwangsläufig an ihre Grenzen mit zum Teil totalem Zusammenbruch aufgrund der enormen Zahl von Schwererkrankten. 

Wenn Gesundheitssysteme kollabieren, wie in Italien, Frankreich, Spanien und weiteren Ländern, können diese schwer erkrankten Menschen nichts mehr entgegensetzen. Ob Beatmungsgeräte fehlen, Krankenhausplätze nicht ausreichen, dem Gesundheitspersonal die notwendige Ausrüstung fehlt, ist mit entscheidend dafür, wie hoch die Zahl der Todesopfer am Ende ausfällt.  

Viele sehnen sich danach, die Pandemie für beendet zu erklären. Wann dies geschehen kann, hängt entscheidend davon ab, ob wirksame Medikamente gefunden oder entwickelt werden können oder ob ein Impfstoff zur Verfügung steht. Hier fehlen nach wie vor sichere Erkenntnisse für den nachhaltigen Aufbau von Antikörpern, was Auswirkungen auf die Art des Impfstoffes und mögliche Impfwiederholungen hat. Niemand kann hier ernsthaft seriöse auf Beweisen aufbauende Prognosen abgeben. Auch die Wissenschaft forscht an einem neuen Virus, das mehr Fragen aufwirft als Antworten liefert. 

Weil es so viele Menschen nicht verstehen, Wissenschaft bedeutet auch „sich möglicherweise zu irren“. Nur aufgrund von Theorien, Beobachtungen, abgeleiteter Erkenntnisse und wieder neue Thesen, können und müssen Belege erbracht werden. Das bedeutet in der gegenwärtigen Situation, unzählige neue Erkenntnisse. Das kann Nicht-Wissenschaftler schon mal verunsichern.

Wie soll man umgehen mit einer nie da gewesenen Situation?

Kontaktbeschränkungen, nach Möglichkeit zu Hause bleiben, vorübergehend den Lockdown verhängen, schien das beste Mittel zu sein, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern bzw. die Kurve abzuflachen, um die noch intakten Gesundheitssysteme nicht zu überlasten. In Deutschland ist das bis heute gelungen.

Stillstand überall. Geisterstädte wie in New York waren bis dahin unvorstellbar. Der Flugverkehr eingestellt, der Warentransport über die Weltmeere wurde heruntergefahren, der Strassenverkehr nahm ab und kam in den Corona-Hotspots in Teilen ganz zum Erliegen. Kreuzfahrtschiffe liegen still in ihren Häfen. 

Das hat natürlich Auswirkungen auf die Gesamtwirtschaft mit erheblichen Einbußen über Generationen hinaus. Der Versuch, mit Hilfspaketen in Milliardenhöhe die Weltwirtschaft, aber auch die zahlreichen Betriebe im Land zu retten, hätte man sich im Traum nicht vorstellen können. Alles war Recht, um das Virus in Schach zu halten. So der Ansatz in der Hilflosigkeit. Während Italien, Spanien und die USA dem Virus nicht Herr zu werden schienen, verkündete China relativ schnell alles unter Kontrolle zu haben, um Monate später zurückzurudern, aufgrund eines weiteren Verlaufs. 

Weltweiter Schockzustand im April 2020

Gesundheitlich, wirtschaftlich, sozial aber auch politisch wirft diese Krise viele Fragen auf. Der Schock und die Orientierungslosigkeit zeigt sich weltweit. Ebenso Widersprüche in den Fragestellungen, in den Aktionen und Reaktionen, die für die Bewältigung großer Probleme relevant sind und die Menschheit vor die wohl größte Herausforderung der jüngsten Geschichte stellt. Die Coronaviruskrise erzeugt die Probleme nicht, sie offenbart sie. Ungezügeltes Profitstreben, unkontrollierte Globalisierung, eine sich rasant drehende Welt, hinausgezögerte Insolvenzen, Märkte, die längst nicht mehr funktionieren, internationale Abhängigkeiten, Lieferengpässe, nicht lebensfähige Arbeits- und Unternehmensstrukturen, besonders betroffen sind Solounternehmen, Klein- und Mittelständer, spiegeln ein abstruses Bild und stellen sämtliche Systeme auf den Prüfstand. Diese Themen waren auch vor der Krise schon da. Aber wollte man sie wirkliche sehen oder sich eingestehen?

Ginge es nicht auch mit weniger Gewinnstreben, mit behutsamer De-Globalisierung, man denke beispielsweise an die Medikamentenproduktion und ihre Lieferengpässe, an fehlende Schutzausrüstungen etc.,? Was wäre, wenn ein Mehr an sozialem Engagement praktiziert werden würde oder das Leben grundsätzlich etwas entschleunigt werden würde, für mehr Sicherheit, Wohlstand und Gerechtigkeit? Würde das nicht zu mehr Lebensqualität für alle führen?

Viele Sollbruchstellen im Wirtschaftssystem konnten nicht länger ignoriert oder gar verschwiegen werden. Die Versorgungslücken mit zuvor genannten Medizinprodukten, offenbarten schonungslos die Nachteile globaler Lieferketten. Mit Blick auf weitere Themen, wie die Klimakrise, sind lange Lieferketten „einmal um den Globus und zurück“ grundsätzlich ein großes Problem. Hier sorgen Wetterextreme seit langem schon für zwischenzeitlichen Stillstand.  

Populisten verharmlosen die Gefahr des Virus

So manche Regierungsvertreter haben vorgelebt, was sich heute besonders in Deutschland in Teilen abzuzeichnen scheint. Mit Warnungen, Drohgebärden und Dampfplauderei wurde die Ernsthaftigkeit heruntergespielt und sämtliche Schutzmaßnahmen viel zu lange verweigert, was zur Folge hatte, dass die Infektionszahlen inklusive zahlreicher Toten, exorbitant in die Höhe schnellten. Viele Tote, die möglicherweise hätten verhindert werden können. Während der amerikanische Präsident das Virus als „Scherz“ bezeichnet hat, geht der brasilianische Präsident von einer von „den Medien geschürten Hysterie und Fantasie“ aus. Nachdem das Desaster seinen Lauf nahm, fand Trumb schnell Schuldige in der WHO, den Medien sowie den Demokraten. 

Was geschieht parallel in Deutschland?

Hier ist es die AFD, die sich in der Öffentlichkeit unangemessen verhält. Allen Hinweisen der Virologen zum Trotz, ruft sie zu öffentlichen Versammlungen auf, um unsere Demokratie empfindlich zu stören. Hierzu bedient sie sich all derer, die die Coronapolitik aus den unterschiedlichsten Motiven heraus, anzweifeln. Aus deren Sicht, sind sämtliche Maßnahmen zum Schutze der Bevölkerung ebenso Hirngespinste, wie der durch den Menschen erzeugte Klimawandel. Dem Aufruf zu Demonstrationen folgen Menschen, die aus verschiedenen Richtungen und persönlichen Überzeugungen kommen und nicht erkennen, dass sie zur Spaltung instrumentalisiert werden. Mangelndes Wissen, fehlende Bereitschaft des Dialoges, Reichstagsflaggen vor historisch brisanter Kulisse, Gewaltexzesse sollten aufhorchen lassen. Welcher Überzeugung auch immer jeder Einzelne sein mag, muss jedem klar sein, welche Signalwirkung er durch die Teilnahme an solchen Veranstaltungen zeigt. Da hilft es auch nicht, sich im Anschluss als unwissend zu präsentieren. Das stillschweigende Dulden rechtsextremer Teilnehmer ist mit größter Sorge zu betrachten. 

Globale Krisen müssen durch die Weltgemeinschaft gelöst oder abgefedert werden

Das gilt für alle Bereiche der Politik, Wirtschaft, Soziales, Wissenschaft der Zivilgesellschaft. Hier steht jeder in der Verantwortung, Populisten keinen Nährboden zu bieten und gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Krisen können nur vernunftgesteuert bewältigt werden. Nationalsozialisten und Populisten sind hierzu kaum in der Lage, wie wir am Samstag in Berlin beobachten konnten. Ihre Unberechenbarkeit stürzt diese Welt, ohne Rücksicht auf Verluste, ins Chaos. Der ungarische Ministerpräsident, EU-Land, nutzte die Krise für seine diktatorische Einstellung, indem das Parlament seiner eigenen Entmachtung in Form des Notstandsgesetzes zustimmte, was es ihm nun erlaubt, auf unbegrenzte Zeit mit Dekreten zu regieren. In dem Zusammenhang sind kritische Journalisten von Haftstrafen bedroht. Innerhalb der EU zeigt sich ein zerrüttetes Bild. Das sich hier an den Ländergrenzen eines Tages die Schlagbäume, wenn auch nur für eine kurze Zeit, wieder schliessen würden und damit das wirtschaftliche System mit seinen Warenlieferungen und anderen Lieferketten ins Wanken bringen würde, war bis zur Krise undenkbar und hat den Populisten zugespielt. 

Im Jahr 2012 wurde die Europäische Union noch mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. 

Das heute, wenige Jahre später, Menschen unreflektiert dem Rechtspopulismus unter dem Deckmantel „für Frieden und Freiheit“ folgen, ist unerträglich. Mangende Kooperationsbereitschaft und aggressive einseitige Dialoge tragen nicht zur Lösung der Probleme dieser Welt bei. Weder bei der Bewältigung der Pandemie, noch in Fragen der Klimapolitik oder in Sachen Wirtschaft für das Allgemeinwohl.

Krisen weisen immer Unzulänglichkeiten auf, die beinahe alle Lebensbereiche betreffen. In der Pandemie zeigt sich besonders, das z.B. die mangelnde Arzneimittelforschung für die Menschheit zur ernsten Gefahr werden kann. Wenn es um das Wohl der Menschheit geht, darf die Gewinnmaximierung nicht das Maß aller Dinge sein.

In Deutschland sind uns Bilder von Massengräbern bisher erspart geblieben. Nicht zuletzt durch eine konsequent umgesetzte Strategie und den Aufbau von Kapazitäten für den Notfall. Schaut man in andere Länder, wie die USA, ist Gesundheit ein kapitalistisches Luxusgut. Hire and Fire aus dem Neoliberalismus heraus trifft die Ärmsten der Armen, die über keine soziale Absicherung verfügen. 

Im Vergleich zu Deutschland gibt es in den USA weder Kurzarbeitergeld noch einen Kündigungsschutz. Dennoch ist auch Deutschland von der Ökonomisierung betroffen. Besonders das Gesundheitssystem agiert im Sparmodus, während das gesamte Pflegepersonal bis zur Erschöpfung immer mehr leisten muss. Während Banker vor einigen Jahren mit Fremdgeldern spekuliert und die Welt in eine Finanzkrise gestürzt haben und mit Boni und Abfindungen in Milliardenhöhe entlohnt wurden, erhält das Personal im Gesundheitswesen lediglich verbale Anerkennung. Die Banken wurden mit Steuergeldern gerettet. Das Gesundheitswesen macht seit Jahren auf viele Missstände aufmerksam. Rettungsdienste aller Art, Polizisten und viele andere Berufsgruppen, die täglich ihren Dienst an der Gesellschaft leisten, werden viel zu wenig wertgeschätzt. Viele leben unterhalb des Existenzminimums. 

Schwachstellen im gesamten System - Der Mensch leidet

Die Coronaviruskrise zeigt deutlich die Schwachstellen im gesamten weltwirtschaftlichen System auf. Der Mensch leidet unter der Ökonomisierung. Auch die Umwelt nimmt zunehmend Schaden. Wirtschaft kommt vor Umwelt darf nicht weiter favorisiert werden. Wirtschaft und Umwelt bedingen einander. Nur wenn sie im Gleichgewicht stehen, können eine gesunde Umwelt und ein intaktes Klima entstehen, indem die Wirtschaft floriert und der Menschheit profitiert. 

Die Krise ist in vollem Gange und hat ihren Höhepunkt noch nicht erreicht. Es muss weiter das Ziel sein, die Gesundheitssysteme nicht zu überlasten und Rücksicht auf unsere Mitmenschen zu nehmen. 

Coronagegner, Verschwörungstheoretiker, Populisten, Nationalsozialisten spielen „Russisch Roulette“ mit der Welt 

Vorsorge ist und bleibt immer besser als Nachsorge. Die Menschen müssen sich auf existentielle Bedrohungen vorbereiten oder versuchen, potentielle Gefahren zu vermeiden. Die Risiken von Covid-19 sind bekannt und dennoch wird das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes von den Skeptikern verweigert unter Inkaufnahme der Ansteckung Anderer. Sämtliche Warnungen scheinen zu verhallen. 

Aus der Geschichte wissen wir, dass Wahrscheinlichkeiten für das Eintreten potentieller Katastrophen häufig als gering eingeschätzt wurde, mit katastrophalen Folgen bei Eintritt, wie z.B. Fukushima 2011. Der ablehnende Faktor bei Zweiflern und Skeptikern ist erfahrungsgemäß groß und bis zu einem gewissen Grad allzu menschlich. Auch die Klimakrise wird in weiten Teilen verharmlost bis gänzlich als Schwachsinn abgetan.

Das Verbreiten von Fake News diverser Gruppierungen ist eine unrühmliche Rolle, wie wir in der Diskussion um die Gefährlichkeit der Coronakrise beobachten können. Wie kommen Zweifler zu dem Schluss, dass von dem Virus keine außergewöhnliche Gefahr ausgehe? 

Geschickt in Szene gesetzte Berichterstattung der Alternativszene sorgen für eine Fehlinformation auf großer Bühne. Dies führt dazu, dass die Appelle der Politik nicht ernst genommen werden und ein Teil der Bevölkerung ihre Grundrechte in Gefahr sieht. Krude Behauptungen der Verschwörungsfans, wie, das die Krise mit dem Virus ein Anschlag sei, die Menschheit durchgechippt werden solle, etc., zeigen ihre zerstörerische Wirkung. Dem muss Einhalt geboten werden. Existenzielle Belange der gesamten Bevölkerung werden hier systematisch zerstört. 

Eines ist heute schon klar

Nach der Krise müssen Schlussfolgerungen gezogen werden, die heute noch nicht gänzlich abzusehen sind. Die Probleme, die parallel bestehen müssen zeitgleich gelöst werden. Das Augenmerk darf hierbei nicht ausschließlich auf dem Wiederaufbau der Wirtschaft liegen. Klima- und Umweltschutz, bedingungsloses Grundeinkommen, Digitalisierung, KI und viele andere Probleme und Themen müssen gleichermassen berücksichtigt werden. Die Wirtschaft braucht echte Nachhaltigkeitskriterien, um noch größere Krisen zu vermeiden und der Menschheit eine existenzfähige und lebensfähige Grundlage zu ermöglichen. 

Grundvoraussetzung für Frieden, Freiheit und Demokratie. 

Wie diese aussehen können, lesen Sie im nächsten Beitrag. 


Forschung und Wissenshaft

ChiemgauInnovativ® - Perspektive Zukunft!

ChiemgauInnovativ® - Perspektive Zukunft!
Institut für gesellschafts-kulturelle Entwicklungsforschung!

Philosophie erlebt einen neuen Boom.
Philosophie ist die Liebe zur Weisheit. Mehr zu wissen und kritisch hinter die eigentliche Sache zu schauen.

Während du mich nach der Uhrzeit fragst, stelle ich mir die Frage, was Zeit eigentlich ist?

Was wir zunehmend wahrnehmen, ist eine überhitzte Kommunikation, die Gemüter weder besänftigt noch irgendeinen Nutzen hervorbringt. Ich persönlich halte die zunehmende scharfe Form von Gesprächen für kritisch. Das Bedürfnis nach Philosophie in der Gesellschaft ist erstaunlicher Weise groß. Die Nachfrage wächst zunehmend. Man könnte sagen, Philosophie boomt. Philosophie als Solches aber braucht Zeit. Zeit, zum Nachdenken. Zeit, sich eine Meinung zu bilden. Eine Meinung zu haben ist gut. Meinungen existieren viele. Eine fundierte Meinung aber, sprich sich eine begründete Meinung zu bilden, das braucht Zeit.

Philosophie geht den unterschiedlichen Wahrnehmungen auf den Punkt.

Das aktuelle Thema der Pandemie als Beispiel, scheint alles zu überlagen, während die einen Masken aufsetzen, fällt die Maske bei anderen zunehmend. Woran liegt das? Corona ist eine Zeit eines gemeinsamen Lernprozesses. Zeit, in der man feststellt, wie unterschiedlich die Menschen tatsächlich leben.

Vielen Menschen fehlt der sprichwörtliche Tapetenwechsel, die Abwechslung, der soziale reale Kontakt zu anderen Menschen, Umarmungen, Berührungen, Zärtlichkeiten; all dies führt zu Anspannungen, die sich auf verschiedenen Wegen Ausdruck verleihen. Kaum einer nimmt sich die Zeit, für echten Dialog oder des Zuhören’s. Was zeichnet einen guten Dialog aus?

Ich persönlich habe festgestellt, dass es manchmal wichtig ist, weniger Termine zu haben, um viel Zeit, mit Menschen verbringen zu können, die man liebt. Das wiederum bedeutet, sich kritisch selbst zu hinterfragen und sich aktiv mit sich und seinem Wesen auseinanderzusetzen.

Sich selbst in Frage stellen zu können, ist die Grundvoraussetzung für innovatives und wertschätzendes Miteinander. Insofern kann Philosophie das Leben komplizierter und leichter zugleich machen. Denn Philosophie stellt viele Fragen, trifft Unterscheidungen ohne zu moralisieren. Philosophie macht das Leben bunter und reicher. Geisteswissenschaftlich ergründet die Philosophie neue Themenfelder, die Menschen ethisch führen, sie leiten.

Fragen über Fragen

♥ Wie gestalten wir als Menschheit die zukünftige Gesellschaft?

♥ Welche Menschen wollen wir sein?
Man denke hier an den genetischen Einfluss, KI, Digitalisierung, Klimawandel, etc..

♥ Darf man überhaupt noch Kinder bekommen angesichts der düsteren Zukunftsaussichten?

Kinder bekommen ist verbunden mit Hoffnung, weil mit jedem neuen Menschen die Hoffnung besteht, dass sich diese Welt zum     Positiven wandelt. Die Weihnachtsbotschaft „... uns ist ein Kindelein geboren ...“, ist die ultimative Hoffnungsbotschaft schlechthin.

♥ Was machen neue Trends mit der Gesellschaft, die Fanatismus hervorbringen?
♥ Welche Rolle spielen heute Spiritualität und Religion?

Wir denken an Sekten, an Esotherik, Falschdarstellungen, etc. Wenn Achtsamkeits- oder Meditationsformeln in Fanatismus übergehen ist das grundsätzlich nie gut.

Zeit für Introspektion kann helfen, an sich zu arbeiten im herkömmlichen Sinne. Selbstoptimierung richtig verstanden, als Person, die Luft und Spannung noch oben hat, ist etwas Wunderbares. Selbstoptimierung, wie sie heute praktiziert wird, gleicht der Selbstzerstörung.

Wichtig hierfür sind gute Gespräche; Gespräche nicht einfach nur zu führen, sondern sie zu entwickeln. Neugierig und offen in ein Gespräch einzusteigen, ist die hohe Kunst des Dialoges. In die Tiefe gehen, nicht ausfransen, nicht von Thema zu Thema hüpfen. Im Gespräch und Thema weiterkommen ist das Gebot eines wertvollen Gespräches. Am Ende muss bei allen Gesprächspartnern immens viel an Mehr an Wissen, Erkenntnissen, Ideen und Lösungen herauskommen.

Selbstoptimierung im herkömmlichen Sinne bedeutet Bildung, Körperarbeit, Sinneswahrnehmung in der gegenwärtigen Situation zu erleben und lernen richtig zuzuhören. Wer ganz bei sich ist, ist immer näher beim anderen!

♥ Welchen Einfluss nehmen Emojis auf unser Sozialverhalten?

Zur Verknappung und Verrohung der Sprache. Piktogramme sind hilfreiche Hinweiser und helfen, sich in einer globalisierten Welt zurechtzufinden. Die Kurzdarstellung von Sachverhalten, ob in Bildern oder Kurztexten, birgt immer die Gefahr von Missverständnissen durch Unklarheit und zu viel Interpretationsspielraum.

Mir sind viele Dinge oft zu kurz dargestellt. Als Autorin und Philosophin möchte ich mich etwas länger, etwas mehr in der Tiefe ausdrücken.

Demzufolge stelle ich weitere Fragen:

♥ Wie gehen wir miteinander um?
♥ Mit Hasskommentaren im Netz, mit Übergriffigkeit im realen Leben
♥ Warum hören wir nicht mehr zu?
♥ Was bedeutet eigentlich Wohlstand?
♥ Geht es ausschließlich um materielle Werte, wie es heute weitgehend der Fall ist?
♥ Zählen überhaupt noch ideelle und kulturelle Werte zu den Kriterien für Wohlstand?
♥ Welche Rolle spielen Frieden, Gerechtigkeit, Zufriedenheit oder Glück?
♥ Könnte weniger von Allem nicht auch mehr sein?
♥ Müssen wir uns dem Konsumterror unterordnen? Shoppen gehen zum Zeitvertreib, obwohl man eigentlich gar nichts Neues benötigt?
♥ Ist die Wegwerfgesellschaft die erstrebenswerte Gesellschaftsform?
♥ Was machen Scheinwerte mit der Gesellschaft und warum setzt die Menschheit auf Status?
♥ Ist es besser, Scheinwerte abzulegen und sich wieder auf wahre Werte im Leben zu konzentrieren, die das Menschsein ausmachen?
♥ Was macht das Menschsein aus in einer übersättigten Gesellschaft, die die Gefahrenlage der Zukunft unterschätzt und sie ablehnt?
♥ Was wäre, wenn wir uns wieder mehr auf das konzentrieren würden, was wir tatsächlich ändern können?
♥ Wer und/oder was prägt uns und warum sind wir nicht frei in unser Wahl?

Ich halte diese Fragen für unerlässlich, bei der Lösung der Umweltprobleme und der Klimakrise, bei den Fragestellungen von genetischer Diagnostik, Digitalisierung und KI sowie der Ausgestaltung der Zukunft im Allgemeinen.

Mehr Macht, mehr Besitz, mehr Geld ist die von Gier getriebene Lebensmaxime, die keine Zukunftsfragen beantworten werden wird. Der Preis, den die Menschheit weltweit dafür zu zahlen haben wird, ist hoch, sehr hoch.

Mir fehlen, besonders in Deutschland diese gesellschaftlich wichtigen Debatten.

Ich möchte diesen und anderen Fragestellungen unserer Zeit mit dir diskutieren. Persönlichkeiten unterschiedlicher Couleur und Disziplinen möchte ich Raum geben, für gute, gewinnbringende, tiefe Gespräche mit einem Mehr an Werten und Nutzen am Ende.

ChiemgauInnovativ® - Perspektive Zukunft!
Institut für gesellschafts-kulturelle Entwicklungsforschung!

Philosophische Antworten auf die Fragen unserer Zeit.

Neues Format:

ChiemseeTalk - Der Gipfel der Philosophie!

Der Info-Channel mit anschliessendem Live-Sendeformat.

Forschen, Schreiben, Bilden - Das ist meine Passion

In der Philosophie gibt es keinen Endpunkt. Sie ist lebendig jeden Tag. Für jeden von uns, wir müssen sie nur sehen und wissen, wie wir sie mit Leben füllen und anwenden können.

Meine Schwerpunkte der Philosophie sind Themen der Integralen Unternehmens- und Selbstführung zu:
♥ Ethik und Moral
♥ Wirtschaft, Digitalisierung und KI
♥ Gesellschaft
♥ Beziehungen und ihr Gefüge

Mein Engagement:
♥ Philosophie in der Gesellschaft - Frauenquote erhöhen
♥ Philosophie und Ethik gehören als Fach in die Schule
♥ Können Unternehmen nach philosophischen Prinzipien innovativ geführt werden?
♥ Chiemgau gestalten - Der Zukunft Perspektive geben

Philosophie entwickelt unser aller Leben. Philosophie schafft Perspektive. Philosophie bildet Zukunft! Philosophie ist auch eine Lebensform.


ChiemgauInnovativ

Strukturwandel nicht mehr aufzuhalten?

Der Strukturwandel ist nicht mehr aufzuhalten. Die Zeit drängt. 

Vor drei Jahren habe ich bereits auf die nahende Thematik von Strukturwandel, sich verändernde klimatische Lebensbedingungen und damit einhergehender potentieller Gefahren durch neue Krankheitserreger und drohender Massenarbeitslosigkeit hingewiesen. Etwas provokativ stellte ich die Frage, was macht der Mensch nach der Industrie, wenn die Märkte erschöpft sind, die Erde den Menschen nicht mehr (er)trägt und die Perspektiven für jeden Einzelnen immer weniger werden. Ich wurde ausgelacht. Man schien es nicht so richtig ernst zu nehmen. Heute sprechen wir allein in Deutschland von potentiellen 5 Millionen Arbeitslosen mit steigender Tendenz. Die Corona-Pandemie hat diese Welt regelrecht überrollt. Das Jahr 2020 hat es in sich. Es zeigt uns unsere Verletzlichkeit in den von uns allen geschaffenen Systemen und Sub-Systemen sowie deren und unser aller Abhängigkeiten ebenso, wie die Schande menschlichen Handelns und ihre Folgen einer perversen Profitabilität

Zu beobachten ist ein Trend der Verdrängung, des Wegschauens. In kritischen Situationen sind solche Phänomene häufig zu beobachten. Natürlich sind düstere Zukunftsprognosen beängstigend und lassen auch mein Herz gelegentlich schwer werden. Viele Ereignisse und Vorgänge sind schleichend, kaum sichtbar und damit für die breite Masse nicht greifbar. 

Flucht aus der Realität spaltet die Gesellschaft

Viele können die Abstraktheit von Problem- und Fragestellungen, denen wir wissenschaftlich nachgehen, nicht verstehen geschweige denn unsere Gedankengänge aufgreifen. Es scheint einfacher, Wissenschaft zu verpönen und seine bedrückenden Emotionen durch Hass, Drohgebärden und Gewalt zum Ausdruck zu bringen. Die Flucht in Parallelwelten scheint ebenso für viele Menschen die Zuflucht in eine heile Welt zu sein. Aber genau diese Flucht aus der Realität heraus, spaltet die Gesellschaft, schürt Misstrauen und verstärkt die Ängste vor der Zukunft. Eigentlich müsste man meinen, dass die Gesellschaft so langsam realisiert, dass wir mit unseren Prognosen, die ich auch in meinem Buch dargelegt habe, richtig lagen. Die Menschheit spielt ein wenig „Independence Day“ und steuert beinahe auf die Apokalypse zu.

Was ist zu tun?

Wir brauchen dringend gesellschaftliche Akzeptanz

Ich halte es für unabdingbar, die Bevölkerung weltweit in die aktive Umgestaltung unseres Wirkens auf der Welt mit einzubeziehen und weiter aufzuklären. Wir brauchen dringend die gesellschaftliche Akzeptanz für mehr Klimaschutz zu realistischen Bedingungen. Hier muss die Frage gestellt werden, in welcher Form die Gesellschaft von den Massnahmen zum Erhalt des Klimas beteiligt werden kann, etwa über aktive profitable Arbeitsplatzangebote oder finanzielle Anreize, wie das bedingungslose Grundeinkommen.

In meinem Buch habe ich den Schlusssatz formuliert: „Wecke den Freigeist in dir! Kleindenker haben keine Zukunft!“ Dazu stehe ich. Wir kommen nicht umhin, über Ziele zu debattieren und klare, authentische und ehrliche Kommunikation zu betreiben. Aufklären und Einladen sind das Gebot der Stunde. Was wir benötigen, sind Denker, Problemlöser, Abenteurer, die eine neue realistische Aufbruchstimmung erzeugen und den Klimaschutz einfordern. 

Themen, die uns alle betreffen!

Zum Klimaschutz sollten sich alle verpflichtet fühlen. Deutschland, als eines der wichtigsten Verhandlungspartner und Stabilitätsfaktor der EU sollte aktiver Antreiber statt Spalter sein.

Industrie- und Entwicklungsländer benötigen einen einen fairen Ausgleich. Industrieländer  müssen bei allen durchaus zur Diskussion stehenden Themenfeldern Verantwortung übernehmen. 

Das Zeitfenster der Menschheit auf diesem Planeten ist eng. Die Emissionswerte müssen schnell gesenkt werden. Dazu ist es erforderlich, die Entwicklungsländer entsprechend Mittels strukturellen und finanziellen Hilfen zu fördern. Die Zusammenarbeit der Länder fördert das Demokratieverständnis und die Bereitschaft, den Technologietransfer weiter auszubauen. Dieser wiederum unterstützt ein friedliches Miteinander in weitestgehender Freiheit für alle. 

Wie kann ein Strukturwandel finanziert werden?

Indem klimaschädliche Subventionen abgebaut werden und Co2 angemessen bepreist wird. Die so erzeugten Einnahmen könnten dem sozialen Ausgleich zugute kommen und den Strukturwandel ankurbeln. Ebenso können diese Gelder für den Ausbau von erneuerbaren Energien Verwendung finden. Der Klimawandel geht zu schnell von statten, wie die rasante Erwärmung des Planeten beispielsweise sichtbar durch die Polschmelze, Abschmelzen des Permafrost, zunehmende Brände, Waldsterben, besonders dramatisch in Sibirien mit Einfluss auf das Weltklima, zeigen. Es müssen Rahmenbedingungen zur Klimaneutralität geschaffen und die Energieversorgung dezentralisiert werden. 

Die Politik ist auf allen Ebenen gefordert, die Rahmenbedingungen und Gesetzgebung voranzutreiben. Auch die Geldströme müssen in neue Kanäle gelenkt werden. Der Lobbyismus wird keinen Bestand haben. Was in Zukunft überlebenswichtig ist, sind Investments in absolute Nachhaltigkeit für Mensch und Umwelt. Das hoch gesteckte Ziel zur Klimaneutralität, sprich frei von fossilen Energieträgern bis 2050 wird nicht realisiert werden können, solange ein "weiter wie bisher" praktiziert wird. Die Wirtschaft muss Mechanismen entwickeln, wie Co2 der Luft entzogen und zur industriellen Nutzung verwendet werden kann.

Die Aufforsten allein wird das Klima und damit den Lebensraum von Mensch und Tier nicht retten können. Aufgrund der Tatsache, das Angebot und Nachfrage die Märkte längst nicht mehr bestimmen und viele Alternativmärkte den Ernst der Lage weder erkannt haben noch bereit oder in der Lage dazu sind, sich diesen Aufgabenstellungen anzunehmen, erzeugen wir eine Wegwerfgesellschaft. Der Überfluss an Allem, sorgt für eine dramatische Umweltverschmutzung, die das gesundheitliche Wohl ernsthaft gefährdet. Es muss eine neue Form der Kreislaufwirtschaft entstehen, die Abfälle nachhaltig und effizient vermeidet. 

Eines muss uns allen klar sein:

Erfolg prahlt nicht! Populisten lösen nicht’s!

Gemeinsam müssen wir dafür Sorge tragen, dass der neue Populismus auf allen Ebenen, unsere Demokratie, unsere Freiheit und damit auch unsere Menschenrechte nicht über Bord werfen, wenn die Menschheit auf diesem Planeten eine Zukunft haben will.

 


Integrale Unternehmens- und Selbstführung

Weich und nachgiebig durch die Krise?!

Weich und nachgiebig durch die Krise?

Es scheint ein paradoxer Weg zu sein, dennoch ist er wie Wasser weich und nachgiebig. Es gibt keinen besseren Weg, um die Steifheit und Starre zu überwinden, die so viele Leiden schafft.
 
Intuitiv wissen wir, dass Nachgiebigkeit wirksamer ist als Sturheit und dass Sanftmut besser ist als Hartherzigkeit. Trotzdem halten uns unsere über viele Jahre erworbenen Gewohnheiten davon ab, nach diesem Wissen zu handeln.
 
Indem wir alles annehmen, was bescheiden und einfach scheint, werden wir Herr jeder Situation. Indem wir unser Herz allem öffnen, was schmerzhaft und schwierig scheint, helfen wir, alles Leiden zu beenden.
 
Nicht verwunderlich, dass dieser Weg vielen paradox erscheint.
 
Paradox und unangemessen erlebe ich das gegenwärtige Verhalten mancher Zeitgenossen. Wovor haben diese wirklich Angst? Was soll bezweckt werden? Von Lerneffekt keine Spur. Das Miteinander fraglich. Ihr Verhalten lässt tief blicken und durchaus Einiges vermuten. Aber das ist ein eigener Bericht wert.
 
In der aktuellen Situation gibt es keine besonders Bevorzugten. Wird aber immer wieder propagiert. Man muss die Folgen richtig verstehen; Groll führt immer zu noch mehr Groll. Nur Zufriedenheit kann auch zur Zufriedenheit führen. Von daher sollten wir nicht weiter nach Vorteil und Kontrolle streben. Unsere Zufriedenheit ist zunächst einmal unabhängig von den Handlungen anderer. Nach einer besonderen Stellung zu streben, nach Uniformiertheit, nach dem anders sein wollen, entspricht nicht dem Fluss des Lebens.
 
Es gibt keine besonders Bevorzugten auf diesem Weg. Er entfaltet sich vor jedem, der bereit ist, ihn zu gehen.
 
Aus der Krise heraus, führt dich nur die Liebe, die Gemeinschaft, das Miteinander. Erst dann folgt die strategische Ausrichtung.
 
Denke immer daran, auf einem sinkenden Schiff sind alle gleich. Gleichsam wichtig, gleichsam bedroht, gleichsam zu retten.
 
👉 Möchtest du wirklich ein „Weiter wie bisher“?
👉 Was macht die aktuelle Lage wirklich mit dir?
👉 Immer cool und stark?
👉 Gibt es niemanden in deinem Leben, um den du dir Sorgen machst?
👉 Gibt es keine Menschen, die du sehnsüchtig vermisst?
👉 Gibt es etwas, dass du immer schon einem anderen sagen wolltest?
👉 Hast du in deinem Leben immer alle Chancen und Gelegenheiten beruflich wie privat genutzt?
👉 Gibt es nichts, was du heute möglicherweise bereust unterlassen zu haben?
👉 Bist du wirklich davon überzeugt, dass nach der Krise alles sein wird wie zuvor?
👉 Kommt dir nicht in den Sinn, dass diese Situation jeden Einzelnen von uns verändert?
👉 Nimmst du dich und deinen Körper mit durch diese bedrückende Zeit?
👉 Achtest du auf deine wahren Gefühle und Emotionen?
👉Versorgst du diese gut?
👉 Glaubst du ernsthaft, daß Mindset-Arbeit ohne Gefühle dich weiterbringt?
 
👉 Verfällst du tatsächlich den unseriösen Anbietern, die dich auf Adam und Eva zurücksetzen, von sich eingenommen sind über andere Meinungen heftige Urteile fällen und behaupten, sie haben das selbst nicht nötig?
👉 Erkennst du die Übergriffigkeit in solchen Angeboten?
👉 Glaubst du ernsthaft, ein Virus lässt sich einfach so aus der Welt heraus meditieren?
 
👉 Wie soll es für dich nach der Krise weitergehen?
👉 Wie möchtest du durch diese Krise gehen?
👉 Wer wirst du am Ende sein?
👉 Welche Lösungen zum Ankurbeln der Wirtschaft hast du wirklich?
👉 Weisst du, was am Markt gebraucht wird und wie ein Markt künftig funktionieren wird?
 
Ich wünsche dir die Weisheit und die Einsicht, diese Fragen ehrlich und selbstreflektierend für dich zu beantworten.
 
✍️ Wenn du nicht klar kommst, schreibe mir eine Nachricht.
🤝 Ich bin auch in Krisenzeiten für meine Kunden in einem angemessenen Rahmen da.
 
Gabi Stratmann
💯Integrale Unternehmens- und Selbstführung!
 
Beratung * Mentoring * Therapie
 
www.gabistratmann.de
 
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Integrale Unternehmens- & Selbstführung

Neue Zeiten erfordern neues Denken

Neue Zeiten erfordern neues Denken.

Manchmal braucht es Stille, um aktive Gedanken feinsäuberlich zu sortieren.
 
Ich habe mir heute, trotz viel Arbeit auf dem Schreibtisch, zwei Stunden Zeit genommen. Zeit nur mit mir, in der Natur. Den Geist zur Ruhe gebracht, heruntergefahren. Für einen Moment abgeschaltet. Diese Welt ausgeblendet. Was habe ich gesucht? Stille, einfach nur Stille. Raum und Zeit ähnlich eines Hologrammes. Lediglich das Säuseln des Windes war in meinen Ohren zu vernehmen und wirkte dennoch fern.
 
Wirklich still war ich natürlich nicht. In der Stille beginnst du zu arbeiten. Ich bin im Geiste über diese Welt geflogen, habe mir die Natur angeschaut, die Menschen beobachtet, ihre Kulturen, ihre Art zu leben. Ich habe gesehen, wie dieser Planet einst aussah, was er überstehen musste, wie er künftig aussehen wird. Die Spezies Mensch bereitete mir Sorgen. Ein bezauberndes Wesen, mit Fähigkeiten ausgestattet, wie kein anderes Lebewesen auf Erden. Die Fähigkeit zu lieben, zu lernen, zu wachsen, zu reifen. Der Mensch wurde bestückt mit den Gegensätzen der Natur. Was er alles zu leben vermag, spiegelt sich in der gesamten Entwicklung der Menschheitsgeschichte wieder.
 
Aber was hat das mit der aktuellen Situation zu tun? Wo hat sich die Menschheit hinein manövriert?
 
Es wirkt, als würde die Natur kurz vor dem Kipp-Punkt die ureigene Ordnung wieder herstellen. Interessanter Weise schreit niemand, dass es Seuchen schon immer gegeben hat, wie bei dem Wort Klimawandel. Im Gegenteil zeigen sich Verhaltensweisen eines primitiven Primaten, statt eines intelligenten Umgangs mit der Situation. Das hat selbstredend Gründe. Diese werde ich in meinem Blog ausführlich darlegen.
 
Ich brauchte Ruhe. Ruhe von dem Lärm der Zeit, dem Hilfeschrei von Mutter Erde, der Verzweiflung einer Gesellschaft, die in ihrer Hilflosigkeit lautstark umherirrt. Scheinbar ohne erkennbares Ziel. Die gespalten ist und ihre Solidarität verlernt hat.
 
Mir gehen der Hass, diese Häme, die vielen primitiven Scherze - sollen es wohl sein und diese unerträgliche Polemik zu weit. Das „Gegner gegen alles Tum“ spaltet und schlägt all jenen die sprichwörtliche Faust ins Gesicht, die sich täglich Gefahren aussetzen, in der Not helfen und trotz Anfeindungen niemals aufgeben. Die auch für ihre Feinde bis zum letzten Atemzug um deren Leben kämpfen. Die eine Hand reichen, um anderen aus den unterschiedlichsten schwierigen Situationen wieder auf die Beine zu helfen. Auch die Regierungen haben den Ernst der Lage erkannt, handeln endlich einmal schnell und unkompliziert, versuchen grössere Schäden abzuwenden; agieren im Sinne und zum Schutze der Bevölkerung. Das was immer gewollt war. Und wie wird es gedankt ...
 
Was wir weltweit erleben, ist erst die Spitze des Eisberges. Kein Hokuspokus, sondern Physik.
 
Mein Geist wollte Ruhe. Stille, um zu verstehen, was aktuell geschieht.
 
Ein älterer Herr fragte mich später, ob es mir gut ginge. Wir unterhilten uns ein wenig. Über was wohl? Er barg nicht nur einen immensen Erfahrungsschatz in sich. Er wusste auch, was in mir vorging. Ich lauschte ihm interessiert. Am Ende fragte er mich, was nur los sei auf diesem Planeten und was man denn tun könne.
 
Ich sah ihn eine Weile an, sah ein weises Gesicht, mit tiefen Spuren der Erfahrung. Angst stand in diesen leicht verblassenden Augen, die seit 97 Jahren, wie er mir verriet, das Geschehen beobachten.
 
Mit feuchten Augen antwortete ich, wenn man den Kindern beim Spielen zu schaut, weiss man, was zu tun ist.
 
In diesem Sinne ... Dankbar für das tiefe Vertrauen in meine Person.
 
Gabi Stratmann
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Integrale Unternehmens- & Selbstführung

Integrale Unternehmens- & Selbstführung - Darum geht es

Integrale Unternehmens- & Selbstführung

Integrale Themenfelder interagieren miteinander und nehmen erheblichen Einfluss auf jeden Einzelnen.

Gesellschaft, Politik, Wirtschaft, Spiritualität/Religion und Kultur werden umfassend beleuchtet.

Ebenso Themen der künstlichen Intelligenz und Digitalisierung mit ihren Folgen für den Menschen sowie die Konsequenzen auf dem Arbeitsmarkt.

Wie werden die Märkte der Zukunft aussehen?

Welche Bedeutung erlangt das Social Media in der Kommunikation 5.0., in der Cyberharrassing und Hatespeech an der Tagesordnung sind.

Darknet und KI haben keine Moral. Wo also liegen die Grenzen des Ethischen?

Wo kann KI dem Menschen wirklich dienlich sein?
Wann werden Grenzen in schädlichem Masse überschritten? Man denke an Sofie, Cyborg, Arbeitsplatzverluste, Abbau von lernfähigen Gehirnarealen, etc.

Das soziale Gefüge gestaltet sich zunehmend aus der Ableitung / dem Konsens aus fehlgeleiteten Massenphänomenen.

„Der Mensch im Strudel der Zeit“ zeugt von einem rasanten Wandel und einer undurchschaubaren Zukunft. Der Mensch muss lernen, mit Unsicherheiten einen adäquaten Umgang zu finden. Veränderungen „Change“ stehen nunmehr an der Tagesordnung. Nur eben nicht mehr im klassischen Sinne des rein betriebswirtschaftlichen Change Managements.

Wie viel Einfluss hat der Mensch künftig auf seinen Lebenswandel? Hat er überhaupt noch die Möglichkeit, Entscheidungen, die sein Leben betreffen frei zu wählen? Besteht nicht vielmehr eine Abhängigkeit durch die Fremdsteuerung und Kontrolle via Smartphone, digitalen und politischen Vorgaben (Bargeldabschaffung, Kartensysteme „gläserner Mensch“, autonom fahrende PKW, Zwangsenteignungen, Bonpflicht, etc.)?
Wie schaut es aus mit den zunehmenden Einschränkungen und Verboten ganzer Berufszweige und Branchen bei zeitgleichem Missbrauch durch Einzelne ihrer Akteure?

Die Rufe nach uneingeschränktem Agieren und Abbau von Bürokratie werden immer lauter. Kann ein Markt frei von rechtlich bindenden Regularien funktionieren? Was wäre die Voraussetzung auf Märkten, die heute schon die Tendenz aufzeigen, das Angebot und Nachfrage längst nicht mehr beherrschend sind?

Neue Machtstrukturen nehmen immer mehr Formen an. Neue Sparten etablieren sich ohne Regelwerk.

Die Bevölkerung eines Landes übernimmt vorgegebene Werte und Handelsmechanismen, die politisch und durch meinungsgebende Instanzen, beispielsweise Lobbyisten, Institutionen, Wirtschaftsweisen, etc. vorgelebt werden. Skandale, wie BAMF, Cum–Ex, Diesel Skandal, Pharmazie, Lebensmittel, Verschwörungstheorien, Fake News, etc.., scheinen das Individuum zwar zu erschüttern, hält die Masse aber nicht davon ab, selbige Vorgehensweisen zu wählen.

Im Gegenteil spielen besondere Formen des Fehlverhaltens und dem Versagen politischer Strukturen unseriösen Marktteilnehmern zu. Der Esotherikmarkt erlebt ebenso wie Sekten eine neue Hochkonjunktur. Der Zulauf scheint ungebremst.

Was genau treibt Menschen in solchen Massen in ihren schleichenden Untergang?

Am Markt zu beobachten ist ein besonderes Phänomen, das von einem paradoxen Umkehrschluss genährt wird.

Ich biete dir eine spannende Reise durch die Themen unserer Zeit.

Analyse, Einblick, Ausblick, Ursache, Lösung.

👉Was nun ...?

🎤 Aus meiner Vortragsreihe zur gesellschaftlichen Entwicklung „Der Mensch im Strudel der Zeit - Polarität der Werte“

👉 Anfragen unter
https://www.gabistratmann.de/kontakt/

Gabi Stratmann
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Integrale Unternehmens- & Selbstführung

Leben ist mehr wert ...

Leben ist mehr wert ...

Warum fehlt den Armen, was sie benötigen? Weil die Reichen zu viel verbrauchen. Warum werden die Menschen rastlos und unzufrieden? Weil die Mächtigen jeden Aspekt ihres Lebens zu kontrollieren versuchen. Jeder ist so damit beschäftigt zu bekommen und zu behalten, dass keiner wirklich zu leben lernt, bevor er stirbt.

Dieser Welt, die aus dem Gleichgewicht geraten ist, ist dringend zu empfehlen, den übermässigen Verbrauch aufzugeben, um sie in eine neue unbedingt notwendige Balance zu bringen.

Wahre Einfachheit zu leben, bedeutet nicht Mangel, sondern ausgewogene Balance des gewählten Lebensstils.

Dies bedeutet nicht Ausbeute auf vermeintlich hohem Niveau, sondern Respekt, Wertschätzung und nächstenliebendes Verhalten.

Nächstenliebendes Verhalten setzt eine gesunde Portion Selbstachtung voraus, schenkt Achtung und Tolleranz, ist frei von Wertung, lässt Raum und im Besonderen zwingt es niemals anderen Personen den eigenen Willen auf.

Wer anderen seinen Willen auferlegt und damit sein Gegenüber entmündigt, handelt in höchstem Masse übergriffig. Eine besonders schwere Form der Gewalt, die einen schleichenden Prozess im Inneren des Betroffenen in Gang setzt.

Deine biegsame Zartheit ist zugleich deine wahre Stärke. Sie ist deine Fähigkeit, sich im Wind zu beugen, die einen Baum vor dem Umstürzen bewahrt.

Deine Zartheit und deine Sanftheit sind Zeichen des Lebens. Natürlich sind sie verwundbar, bergen in ihrer Verletzlichkeit aber Pläne, die dich vor Niederlagen bewahren.

Härte und Unbeugsamkeit hingegen, sind Zeichen des Todes. In ihm offenbart sich das spröde und ausgedörrte Innenleben bei fehlender Nächstenliebe.

Bedenke, dass du vor deiner starren und steifen Konditionierung, sanft, zart, weich und beweglich als ein Wunder der Natur aus Liebe geboren, auf diese Welt gelangt bist.

Du hast ein Recht darauf, verwundbar zu sein, dich verletzlich zu zeigen, nein zu sagen, ohne dafür angegriffen oder ausgegrenzt zu werden. Wenn das jemand macht, verabschiede solche Menschen aus deinem Leben. Sie sind und waren nie Teil deines Lebens und werden es nie sein. Ihr Interesse gilt des Missbraus durch Egobefriedigung. Sie werden dich weder fördern, noch stärken oder bestärken. Sie werden nie an deiner Seite stehen, wenn du sie brauchst. Sie werden immer einen Grund finden, warum dies und das nicht geht, warum sie keine Zeit haben, warum du für nicht‘s gut genug bist, usw. Sie wissen alles besser, besonders das, was sie für dich für richtig halten.

Am Ende zweifelst du. Nicht an ihnen, vielmehr an dir selbst. Am Ende gibst du auf, wovon du dein Leben lang geträumt hast. Am Ende fühlst du dich ausgenommen, wie die sprichwörtliche Weihnachtsgans. Am Ende spricht dein Körper in Form von Krankheit zu dir. Am Ende bleibst du zurück.

Während andere sich ihres Fehlverhaltens rühmen, übersehen sie etwas wesentliches, das in dir verborgen ist.

Das gefühlte Ende ist deine Chance. Deine Chance für ein neues Leben; für eine neue Liebe; für längst aufgegebene Träume; für deinen Prozess der Wandlung zu dir selbst zurück; für die dir zustehende Fülle des Lebens; für ein neues Gleichgewicht; für den Prozess der Heilung deines Körpers; für deine persönliche Kurskorrektur; etc.

Ein kranker Körper kann in vielen Fällen geheilt werden, ein kranker Geist in der Regel nicht. Nutze deine Chance, denn es ist dein Leben.

Viele Menschen sind im Leben anderer Personen regelrecht gefangen. Kehre in dein Leben zurück, wenn du auf allen Ebenen gesunden willst. Dann ist der Weg zu dir wieder frei. Die richtigen Menschen können dann in dein Leben treten. Manchmal warten sie geduldig auf dich, bis du diesen Weg frei geräumt hast. Dann fügt sich dein Leben fast von allein vollkommen neu.

In diesem Sinne, stehe auch ich nach vielen Jahren stabilen Befundes vor genau dieser Aufgabe, alles neu zu überdenken. Eine neue work life ballance aufzubauen. Ein paar ungewollte Fights zu viel, toxische Übergriffe die ihresgleichen suchen, zu lange im Alltag verharrt, statt auf die Symptome zu hören. Zu lange nicht wahrhaben wollen, was ich längst wusste. Zu lange auf 300 % gefahren.

Das positive daran, wir haben den Grad des Befundes spät erkannt, aber nicht zu spät. Mir wird erneut das Leben geschenkt, denn meine den meisten bekannte Magenthematik (um Spekulationen vorzubeugen KEIN Krebs) lässt sich wieder in ein gesundes Mass ausheilen. Dennoch müssen mögliche Komplikationen beachtet und vermieden werden. Natürlich sind entsprechende medikamentöse Behandlung und eine dauerhafte Anpassung des Lebenswandels notwendig. Auch wenn ich den Ausgang des Befundes geahnt habe, hat mich die Schwere doch überrascht. Meine Gesundheit ist mir heilig und es fühlt sich gut an, mich medizinisch in den besten Händen zu wissen. In der Folge werde ich aber ein wenig kürzer treten, und insgesamt das Business im Chiemgau verankern. Hierzu laufen bereits Gespräche. Insofern noch keine Details. Die Pläne für die nächsten beiden Jahre, passen wir ebenfalls noch einmal an, um auch künftig voller Kraft für unsere Kunden da sein zu können. Vorträge sind davon unberührt.

Warum schreibe ich das?
Weil es im Leben nie immer nur steil geradeaus geht, wie viele Gurus es vermarkten. Weil auch Vorbilder und Personen des öffentlichen Lebens vom Alltäglichen nicht verschont bleiben. Weil ich nur dann authentisch bin, wenn ich mich als Mensch genauso verwundbar zeige, wie wir Menschen nun einmal sind. Weil ich meiner konsequenten Linie treu bleibe und an einer Lösung arbeite. Weil ich es falsch fände, euch weiss machen zu wollen, dass wir, die auf der Bühne stehen Rückschläge lieben und es ein Leichtes sei, diese zu händeln, wie es allzu oft betont wird.

Weil ich möchte, das ihr wisst, dass ich nicht die da oben bin, die im Glanz der Scheinwerfer auf der Bühne steht und euch nicht sieht; sondern eine von euch bin. Denn meine Themen sind ein Stückchen weit die Euren. Indem ich zu euch spreche oder schreibe, bewegt sich etwas in jedem Einzelnen von euch und trägt nicht selten zur Lösung eurer Themen bei.

Damit ich auch weiterhin für euch da sein kann, wurde von mir vom Leben alles das getrennt, was ich nicht sehen wollte und schädlich war. Und dafür bin dankbar 🙏

Und ich danke euch, für euren Zuspruch, für eure Treue, für euer Vertrauen und das stete nachfragen, wenn ich mal ruhiger bin ❤️

Über das Leben nachzudenken ist nicht dasselbe, wie es auch zu leben 🍀

Gabi Stratmann
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Pietät, was ist das denn ...

Pietät, was ist das denn ...

Die Pietät sollte unter allen guten Taten an erster Stelle liegen. In ihr liegen Wertvorstellungen, die sich in respektvollem Umgang äussern. Aus der kindlichen Pietät erwächst eine moralische Verpflichtung, die ihre Grundlage in der Psyche und in den Emotionen jedes Menschen findet und für den zentralen Wert allen Zusammenlebens Voraussetzung ist.

Werte sind, wenn sie vermittelt wurden und gelebt werden, inhaltlich reich und nach aussen expandierend. Leider immer mehr durch politische, kulturelle und gesellschaftliche Einflüsse in Teilen frühzeitig gestört.

Angriffsfläche für pietätloses Jagen auf die Psyche des Menschen, der geprägt von negativen Erfahrungen nach Freiheit und Erfolg strebt. Auf diesem Wege entsteht ein Ungleichgewicht, dass Kreativität und persönliche Entwicklung vortäuscht und so den Individualismus fördern soll. Am Ende findet sich das Individuum sozial isoliert in der Armut wieder. (Beispiele hierzu werden in meinem Buch erläutert)

Fuchsjagt neu interpretiert; ein Markt, auf dem gejagt wird, wie nie zuvor. Das Individuum als neues Massenprodukt im MEGA Format. Zum Abschuss freigegeben, wenn die Realität anklopft und der Jäger erkannt wurde.

Die Eigenständigkeit wird geschwächt und damit die Grundlagen der Verantwortung abgelegt. In der Folge zerbrechen nach und nach sämtliche Beziehungsgeflechte.

Besonders im deutschen Raum zeigt sich dieses Phänomen im zunehmenden sozialen Abstieg auf verschiedenen Ebenen, auf verschiedenen Märkten, in verschiedenen Bereichen. Das pietätlose Agieren der Damen und Herren am Markt sowie auf der Politbühne sind beispiellos und übertragen sich auf die Gesellschaft.

Wenn sich Politiker öffentlich zu einem „anderen Rechtsverständnis“ bekennen (A.Scheuer b. Markus Lanz zur MAUT), Kollegen die Blumen vor die Füsse werfen anstatt sie - wenn auch nur dem Anstand entsprechend - vernünftig zu überreichen (Wahl Kemmerich), Handy-Daten löschen (Frau von der Leyen) etc., entwickelt sich in der Bevölkerung eine gefährliche Eigendynamik.

Hätte ich in jungen Jahren ein solches Verhalten an den Tag gelegt, wäre mir eine entsprechende Ansage durch die Eltern nicht erspart geblieben. Respektloses Auftreten und das Verletzen von Werten aller Art, wurden nie toleriert und dürfen nie toleriert werden.

Ein kleiner Auszug aus meinem neuen Buch „Tugend“.

Ein Werk, auf das ich stolz bin und ich mich freue es in Händen zu halten. Denn es beschäftigt sich mit der Frage, wie eine ideale Gesellschaft aussehen könnte und was dafür geschehen muss. Wohl wissend, dass es das Ideal wohl nie geben wird. Aber ein Anfang, dem Chaos des Zusammenlebens dieser turbulenten Zeit, ein wenig Ordnung, Struktur und Liebe einzuhauchen.

Und ich gestehe, mir geht so manches gekünzelte Theater der Zerstörung, Manipulation und Sabotage auf die Nerven. Es führt zu keinem sinnvollen erkennbaren Ziel. Verbunden mit der Frage, wer „verfolgt“ wen mit welcher Absicht? Der Nutzen des Einen führt zum Schaden des Anderen. Das kann und darf doch wohl keine Basis unserer Kultur sein.

Meine Welt ist das nicht. Bedauere 🙏

Und deswegen gibt es künftig Workshop-Reihen zum Thema.

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Die Kunst der Geduld

Die Kunst der Geduld

Wie schaffst du es, den einzelnen, kleinen Schritt zu schätzen, ohne ungeduldig zu werden, wurde ich heute gefragt.

Diese Frage hat mich zunächst irritiert, nicht wissend worauf diese, nach einer ereignisreichen Woche, zielte.

Eine Woche, die gefüllt war mit Anfragen nach Lösungen von höchster Stelle für die Problemstellung unserer Zeit, Krisensitzung in Berlin, dadurch verschobener Abgabetermine, einer neuen Klarheit für die eigene Position in der Gesellschaft. 🤔

Eine Woche, die auch von Liebe gefüllt war und so mancher Erkenntnis. 😍

Ich spürte, dass ich behutsam argumentieren muss und entgegnete, das stilles Sitzen in Form von Ruhe und Gelassenheit es uns erlaubt, die feinen Bewegungen des Geistes wahrzunehmen.

Sogleich hörte ich, dass diese Sichtweise nicht den populären Weg von Glanz und Glamour spiegeln würde, der doch heutzutage angepriesen werde. Man sei nur jemand, wenn man diesen Weg gehe.

Ich zuckte innerlich zusammen und sah in ein Gesicht, das geprägt war von den Stürmen des Lebens. Erschüttert im Glauben, die Liebe verloren, das Vertrauen zerstört, von der Angst getrieben. Zweifelnd, fragend, irgendwie nach Halt suchend.

Also versuchte ich es zu erklären; Unbedeutende Gedanken, die zum Leiden führen, können wir nur in der Stille frühzeitig sehen, um uns von ihnen zu befreien. Jeder Ärger beginnt im Geist; schaffen wir es, unseren Geist sorgfältig zu beobachten, endet der Ärger, bevor er beginnt.

Diese Übung erscheint untätig und beinahe zu ruhig, dennoch ist sie das Samenkorn, aus dem der grosse Baum erwächst. Es ist dieser einzelne, kleine Schritt, mit dem jede Reise von tausend Meilen beginnt.

Aber was ist, wenn ich es eilig habe? Wenn es mir nicht schnell genug geht, hörte ich eine nun gebrochene Stimme fragen.

Wenn wir uns auf unserem Weg beeilen oder uns unter Druck setzen, entzieht sich uns unser Weg. Denn wir verlieren unsere Vorstellungen von Erfolg oder von der grossen Liebe. Gehen wir aber geduldig den nächsten notwendigen Schritt, entfaltet sich alles genau so, wie es sollte.

Wenn wir unsere Wünsche ablegen, nehmen wir unsere Zufriedenheit an.

Wenn wir unsere Konditionierung ablegen, nehmen wir unser wahres Wesen an.

Wenn wir allen Menschen überall liebevoll begegnen, helfen wir ihnen zu ihrem wahren Wesen zurückzukehren.

Die Menschen beginnen wieder zu lieben. Denn wahre Liebe kennt keine Begrenzung, kein Alter, kein Status, keine Rolle. Liebe lässt dich die beste Version von dir selbst werden.

Den Erfolg, den du suchst, findest du in der Liebe zu dir selbst. Das einzige, was du dazu brauchst, ist ein kleines bisschen Mut.

Sei geduldig und gehe diesen einzelnen, kleinen Schritt. Nur dieser wird dich nach vorne bringen.

Tränen gefüllte Augen sahen mich an und es war ein kaum hörbares Danke zu vernehmen.

All you need is love ❤️

Menschen brauchen Menschen 🤝👫👭👬

Versuche es mal; nimm‘ deinen Mut zusammen und gehe auch du diesen einen, kleinen aber entscheidenden Schritt ...

Gabi Stratmann
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