Aus der philosophischen Autorenecke

Wie entstehen falsche Bilder vom Menschen und wo kommt dieser Trend her?

Vorstellungen von der richtigen Ordnung des Zusammenlebens und entsprechende Vorgaben gibt es seit Menschengedenken. Was aber gilt heute? Ist die Menschheit bedeutender als der Mensch selbst? Und was ist mit der Würde des Menschen? Haben wir diese nicht längst berührt? Die entscheidende und tiefgründige Frage hinter Ordnungsprinzipien und Zukunftsgestaltung geht viel weiter:

Was oder wer ist der moderne Mensch?

Unser Verständnis der Lebenspraxis besteht heute durchaus darin, so zu leben, wie wir es für richtig halten und dabei die Würde des anderen nicht zu verletzen. Doch wir tun es … 

Vor dem Hintergrund einer sich verändernden Welt, anstehender Wahlen und künftiger existentiellen Herausforderungen jedes Einzelnen wollen wir hier das neue “politische Menschenbild” aus der philosophischen Betrachtungsweise beleuchten:


Antike versus Moderne, wir leben in Parallelschleifen

Es gibt Parteien, die das Wort „christlich“, “sozial”, “liberal” oder “frei” in ihrem Namen tragen. Wir können darüber debattieren, ob es sich hierbei um Blasphemie handelt angesichts der Tatsache, das christlich häufig dem Christentum gleichgesetzt wird oder uns auf eine kleine Reise in die Vergangenheit begeben. Um der Eingangsfrage ein wenig mehr Raum zu geben, dürfen wir der uralten Frage danach, ob Jesus nun Politiker oder Revolutionär war erneut nachgehen. Vielfach wird die Theorie, das die Lehren Jesus’ etwas mit Politik zu tun hatten Seitens der Kirchen vehement abgelehnt. Die Ideologie Jesu stiftete eine Religion und Glaubensgemeinschaft, die ins Jenseits führe und nicht politisiert werden dürfe. Welcher Logik folgt eine solche Argumentation, wenn Jesus beinahe täglich politisch in Anspruch genommen und damit für politische Ziele missbraucht wird. 

Am 27. November 1095 ruft Papst Urban II. auf der Synode von Clermont in einer Predigt zur Befreiung Jerusalems auf. Die Menschenmenge, die nicht an klassisches Latein gewöhnt war, antwortete mit dem abgewandelten „Deus lo vult“ (klassisch: „Deus vult“ bedeutet „Gott will es“) und begründet damit den ersten Kreuzzug. Um das Heilige Land zu befreien wurden tausende Juden umgebracht. Vier Jahre später ist von Kriegsberichterstattern aus Jerusalem zu vernehmen, dass die ihren “bis zum Knöchel im Blute der erschlagenen Juden und Muslime wateten”.

Zielsetzung fördert Gewaltbereitschaft

Was wir in diesem kleinen Auszug erkennen, ist ein Szenario für ein religiöses Sendungsbewusstsein, das zum Erreichen von Zielen auch die Bereitschaft zeigt, Gewalt anzuwenden. So entstanden „gerechte“ oder Glaubenskriege als Verteidigung oder Rückeroberung widerrechtlich angeeigneter Gebiete; militärische Gewalt als Mittel galt für sittlich vertretbar bzw. von Gott gewollt. Damit wurde der Kreuzzug als Krieg der Papstkirche in der Stellvertreterschaft Gottes geführt. 

Die wöchentlichen Sitzungen des US Sicherheitsrates unter Leitung des 43. US Präsidenten George W. Bush (2001-2009) begannen grundlegend mit Bibellesungen des Alten Testaments in der Fassung der texanischen Baptisten mit dem Hintergrund, politische Aktivitäten, wie beispielsweise Militäreinsätze, zu begründen. 

Religiöse Botschaften tragen bis heute auch politische Botschaften in sich. Heute ist das Evangelium für viele Gruppierungen eine Art Gebrauchsanweisung für ein geordnetes Leben und den direkten Weg in den Himmel. Der Dichter Heinrich Heine (1797-1856) beschreibt das Evangelium in seinem Wintermärchen als das „Eiapopeia vom Himmel“ oder „Opium des Volkes“, während Karl Marx (dt. Philosoph, 1818-1883) und Wladimir I. Lenin (Russischer Politiker, marxistischer Theoretiker, 1870-1924) von einem „Einschläferungsmittel in der Hand der Mächtigen“ sprechen. 

Die Kirche diente von Martin Luther bis zu Kaiser Wilhelms Zeiten der Monarchie. Zum Leidwesen der Protestanten bis heute. Verschiedene Orden und Bruderschaften, die sich mit Theologie und Revolution auseinandersetzten wurden nicht gerne gesehen und entsprechend untersagt. 

Wie können sich christlich-demokratische Lebensweisen in Frieden und Freiheit entwicklen, die in allen Lebensbereichen oppositionell Diktatoren, Kommunisten und Militärstaaten gegenüberstehen? Standen zu jenen Zeiten Mönche, Nonnen, Priester, ein Teil der Bischöfe auf Seiten des Volkes, bevorzugte ein erheblicher Teil den Anspruch auf Macht und stellten die Kirche in den Dienst der Willkürschaft. 

Dient das Evangelium als Grundlage für Ordnungsprinzipien und Ausgestaltung politischer Zukunft? 

Für Aristoteles (384 v.Chr. – 322 v.Chr.) bestand der Sinn der Politik darin, für das geordnete Zusammenleben der Menschheit Sorge zu tragen. Nehmen wir das Evangelium zum Vergleich her, kann zweifelsohne festgestellt werden, dass Jesus sich immer wieder über die Ethik des Zusammenlebens der Menschheit geäußert hat. Er geht sogar soweit, sich Herrschenden zu widersetzen, Gesetze und Regeln zu brechen und sich auf die Seite Benachteiligter, besonders Frauen zu stellen. Im Kern geht es immer wieder um die „Verkündung der frohen Botschaft“. Seine Reden sind eine Mischung aus Faszination und Provokation. Er rüttelt an der Weltordnung der Antike und geht in den Angriff auf diese Welt. Herrschern, Römern, Sadduzäern stößt er vor den Kopf, indem er das System anprangert. 

Seine Lehren stehen heute im Gegensatz zu selbst ernannten Bühnen-Gurus moderner Märkte, die wie Statuen verehrt werden, zu Heilern, Sehern, Scannern, Medium, Sekten etc. und so mancher Coaches, die sich in ungesunden Gefilden der Esoterikbranche tummeln. Auch Börsenspekulanten und Lobbyisten folgen diesem Ordnungsprinzip, denen Massen ungefiltert folgen. Die Gier nach Geld zerfrißt ganze Hirne in der Überzeugung, dass sich die Masse den Interessen des Kapitalismus unterordnet. Schaut man sich auf der Welt um, funktioniert dieses Prinzip seit Menschengedenken. Mit einem entscheidenen Unterschied:

Jesus verstand Geld als etwas, das dem Menschen dienen muss und nicht den Menschen beherrscht.

Heute verhält sich das exakt umgekehrt. Die Gesellschaft hat sich den Kapitaltinteressen unterzuordnen. Auf der großen Showbühne dieser Welt können beispielhaft Nokia, Deutsche Bank um Josef Ackermann und Lehman Brothers genannt werden. Auf der kleinen Bühne die unzähligen Coaching-Angebote, die gleichermaßen zu Dumpingpreisen wie zu Wuchern angepriesen werden. Die Selbst-Bereicherung fragwürdiger neuer Dienstleistungsanbieter, die immer häufiger zu Überschuldung, emotionaler, psychischer und finanzieller Abhängigkeit von Kunden führen sind alles andere als christlich, sozial oder demokratisch. 

Nokia ist seiner Zeit über den Jordan gegangen, weil den Investmentbankern die Kapitalrendite von 15% zu gering war; diese wollten 25%. Auf diese Weise hat auch Josef Ackermann vielen Tausend Menschen die Existenz ruiniert. Der Vorstandssprecher der Deutschen Bank wollte anfänglich für sein kriselndes Unternehmen 25% Kapitalrendite, die Marge sollte mit einem Stundenlohn von 6 Euro erreicht werden, um anschließend weitere 10% herauszuschlagen. Ackermann pokert zu hoch. Er kommt 2009 in Erklärungsnöte und rechtfertigt die unfassbare Größe von 25% an der Evangelischen Akademie Tutzing am Starnberger See, mit der „Richtgröße der Besten der Welt“, die es kaum erwarten konnten, den Kurs der Deutschen Bank einbrechen zu sehen. 

Ein Paradebeispiel dafür, dass mit einem System in dem mit Geldgeschäften grenzenlos Geld erzeugt werden kann, ökonomisch falsch, sozial unverantwortlich und höchst unsittlich ist. Der Beweis ist der Bankenskandal um Lehman Brothers 2009. Wettgeschäfte mit Wertpapieren von Anlegern, d.h. 900 000 Derivat-Kontrakte haben die größte Bank der Welt in den Konkurs getrieben und die größte Weltfinanz- und Wirtschaftskrise seit 80 Jahren ausgelöst. Weit über eine Billion US-Dollar wurden vernichtet, verbrannt und versenkt. 

Auch die katholische Kirche verfügt über ein nicht unerhebliches Vermögen. Hätte sie auf eine solche Katastrophe ökonomisch sinnvoll im Zeitgeist reagiert und das Schlimmste verhindert? 2005 gibt die dt. Bischofskonferenz ihre Broschüre „Das Soziale neu denken“ heraus. Nun, ich denke, dass wir Nächstenliebe nicht neu denken oder interpretieren können. Ist es nicht besser, das Neue sozialer zu denken und die Globalisierung, die Klimaproblematik, das Miteinander der Gesellschaft im Nächsten liebenden Lichte zu gestalten? 

Ich möchte nicht unerwähnt lassen, dass der Vorsitzende der Sozialkommission der dt. Bischofskonferenz der Bundesbankpräsident Hans Tietmeyer war, der für seine neoliberalen und marktradikalen Überzeugungen stand.

Die Finanzpolitik in der Corona-Pandemie stellt die Gesellschaft vor für viele kaum zu bewältigende Herausforderungen und spaltet diese durch, wenn auch ungewollte, Clusterung in „Rettungsfähig“ und „Sterben lassen“. Hat sich die Politik auch vor dem Hintergrund der anstehenden Wahlen blenden lassen im Machtspiel von Lobbyisten, Eliten und einiger „weniger“ die auch von Hartz IV ihr Dasein fristen können? 

Der Relaunch der Bergpredigt?

Heute hören wir unzählige „Bergpredigten“, die an Marktradikalismus und Neoliberalismus erinnern, in den Social Media Kanälen, auf Bühnen, auf Kick Off Veranstaltungen, auf Conventions, in Wahlkampfreden, etc. Coaches über Coaches, Verschwörungstheoretiker, Fanatisten, Esoteriker, Sektierer, Chatbots, etc. reihen sich ein und überschlagen sich mit revolutionären Veränderungsangeboten, indem die Instinkte der Menschen als verdorben dargestellt werden. Wir hören und lesen unzählige Gebrauchsanweisungen für das Leben selbst, das Auslöschen behindernder Vorleben oder der Entwicklung einer neuen Egozentrik. Die Basis ist immer das schlechte Gewissen der Masse, die sich dem „Mammon“ unterordnen soll. 

 

Wo ist die Gesinnungsethik abgeblieben?

Der Mensch wird verbogen, durch ein vollkommen verrücktes oder falsches Menschenbild. 

Die Gebote, die wir heute zur Kenntnis nehmen, stellen erneut die Weltordnung auf den Kopf. Seit Menschengedenken gibt es keine generelle Ordnung, die das Zusammenleben eindeutig definiert. Ein Vielfaches an Interpretationen und Neuinterpretationen wird seit der Antike aufrecht erhalten. Viele namhafte Philosophen gaben ethische und moralische Richtwerte vor und überließen die Entwicklung in der Verantwortung des Einzelnen. 

Die Römer praktizierten das „Pax-Romana“, eine etwa 200 bis 250-jährige Periode des Römischen Reiches, die trotz kleiner Aufstände von geordnetem Frieden und Stabilität geprägt war. 

In der Zeit Luther wurde die „Zwei-Reiche-Theorie“ praktiziert. Das Reich Gottes und das Reich der Welt wurden strikt getrennt. 

Die Monarchie verlangt, in Teilen bis heute, den Absolutismus des „L’état c’est moir“. 

Die Deutsche Vergangenheit ist vielen weithin bekannt, der Nationalsozialismus und Kommunisten hatten eine Menschen verachtende Vorstellung von gesellschaftlicher Ordnung und darüber, wie der Mensch zu sein hat … 

 

Und was ist heute?

 Die Antwort auf diese Frage und damit auf unser aller Verhalten und Zukunft hat Konsequenzen. Harte politische Diskurse sind in vollem Gange auf allen Eben der Gesellschaft, weltweit. Ausgelöst durch die Corona-Pandemie, verursacht durch ein System, dass die Masse den kapitalistischen Interessen unterstellt und massiven Einfluss auf Mutter Erde und jeden Einzelnen in seiner Existenz genommen hat. 

Wer oder was ist also ein Mensch? Und was ist dieser Mensch noch wert?

Wie sehen wir unsere Mitmenschen heute angesichts steter Optimierungsprozesse des Einzelnen, von Zuwanderung und Migration, von steigender Armut durch zu niedrige Löhne und Gehälter, nicht ausreichender Renten, Überalterung ganzer Gesellschaften, gefährdeter Existenzen? 

Was passiert in unseren Interpretationen darüber, wie unsere Mitmenschen zu sein haben, wenn Glanz und Glamour schwinden, wenn Masken fallen, wenn das Idealbild zusammenfällt, wenn Krankheiten die Menschheit heimsuchen, wenn der „Jugendstil“ nur noch durch Botox aufrecht erhalten werden kann, wenn jeder Einzelne seinen Weg ohne Rücksicht auf den Anderen zu nehmen, geht, wenn künstliche Intelligenzen und Digitalisierung den Mensch ersetzt? 

Bis heute wird der Mensch definiert durch sein gesellschaftliches Bewusstsein und der Zugehörigkeit zur richtigen Klasse 

Wieder sind im Großen Töne der Zugehörigkeit zu vernehmen, die übergeordneten Gruppierungen zugeordnet werden können, wie Rasse (Nazis), Nationalität (Nationalisten), Religion, Geschlecht und Sexualität (Fundamentalisten) und ihre weiteren tief verzweigten bisweilen vermeintlich harmlos wirkenden Untergliederungen. Auch heute gibt es besonders bei den Fundamentalisten Gegenden, in denen Benachteiligte, Frauen, Kinder, Homosexuelle purer Gewalt ausgesetzt sind, weil sie nicht dem Idealbild entsprechen und die Ordnung des Zusammenlebens stören. Die Frau zählt in erschreckend vielen Gegenden der Erde als Mensch zweiter Klasse.  Die Würde des Menschen ist besonders an der Frau die am weitesten verbreitete negative Kategorie des Menschen. Frauen bilden den höheren Anteil der Weltbevölkerung und erleben wie niemand sonst, Diskriminierung, Entrechtung, Schändung sogar Versklavung. Bis vor hundert Jahren waren Frauen auch in Europa massiv benachteiligt. Die Dramatik wird deutlich, wenn man bedenkt, das weltweit von einer Milliarde Analphabeten achtzig Prozent Frauen sind, spiegelt das die „Klasse des falschen Geschlechts“. Frauen sind nicht dümmer als Männer, werden aber nach wie vor von staatlichen Systemen und Bildung ferngehalten. 

Bis heute spielen weltweit, in Europa wieder, Klasse, Rasse, Herkunft, Geschlecht, Sexualität und Religion eine entscheidende Rolle über Erfolg und Misserfolg, über Zugehörigkeit, über Akzeptanz, über Karriere und Bildungschancen und weit darüber hinaus. Femizide sind weltweit zu beobachten. Politik, Wirtschaft, Religion, Esoterik, Coaches, Speaker, Trainer, wir alle greifen in das Leben anderer ein. Früher wie heute waren und sind falsche Bilder von Menschen und Kategorisierungen ursächlich für Verbrechen und Übergriffigkeiten aller Art, für die größten politischen Fehlentscheidungen, die sich die Menschheit geleistet hat und wieder zu leisten im Begriff ist. 

Die Erfahrungen der Vergangenheit sollte uns Lehre sein, die politische Bedeutung unseres Handelns hinter das Menschenbild zu stellen und die Beweggründe unseres Handelns gründlich zu überdenken. Es gibt keinen richtigen oder falschen Menschen. Der Mensch selbst, ist, wie er geht und steht, singt und lacht, fällt und wieder aufsteht, liebt und weint, das Original, wie er erschaffen wurde. Emotional, gefühlvoll, sich verirrend und wieder zurückfindend. 

Werfen wir noch einmal einen Blick in das Evangelium, so finden wir geschrieben: „Der Mensch, wie er geht und steht, ist der eigentliche Mensch, in seiner Würde unantastbar, unabhängig von Rasse, Hautfarbe und Geschlecht.

Aber … wir tun es!

  • Wir dürfen heute nicht länger so leben, dass wir die Würde durch tägliche Manipulationen im Kleinen antasten und im Großen die Würde unserer Nachkommen verletzen. 
  • Täglich gehen unzählige Tier- und Pflanzenarten zugrunde, kommen auf die Liste bedrohter Arten oder sind bereits ausgestorben.
  • Die Weltmeere weisen sauerstoffarme Todeszonen auf, sind verschlammt und vergiftet durch Plastikmüll, den wir in den Meeren versenken. 
  • Jede Sekunde jagen wir Tausende Tonnen Treibhausgase in die Luft.
  • Die grüne Lunge von Mutter Erde ringt nach Luft im Qualm der täglichen Brandrodung des Regenwaldes, größer als Dänemark, Luxemburg und Schweiz zusammen. 
  • Seit Jahren weicht das Grün in Gärten und Städten regelrechten Beton- und Kieslandschaften aus Bequemlichkeitsgründen. 
  • Auch kleinste Besorgungen in der Stadt werden vielfach mit dem PKW erledigt, um sich künstlich über den vielen Verkehr und Feinstaub in den Innenstädten aufzuregen. 
  • Wir opfern Nächstenliebe und das gesellschaftliche Miteinander und damit die Ordnung des Zusammenlebens, der digitalen Welt.
  • Wir zerstören die ureigene Liebe des Menschen durch Spaltung, Spott und Hohn.

Zum ersten Mal in der Milliarden alten Menschheitsgeschichte, hat sich eine Spezies entwickelt, die dazu imstande und offensichtlich in Teilen noch, bereit ist, die gesamte Biosphäre zu vernichten. Wir sind seit Jahren dabei dem Geld zu dienen, Mutter Erde und ganze Gesellschaften zu zerstören, wie Parasiten, die dem Ruf des Mammon folgen, in der Gier nach Macht.

 

Wir können unsere Kinder nicht auf einen anderen, gesunden Planeten umsiedeln

Den Homo Sapiens unterscheidet etwas von anderen Parasiten:
Wir haben es in der Hand, das Bild vom Menschen und von uns selbst zu korrigieren und der Gesinnungsethik neuen Raum zu geben. 

Lernen wir alle wieder, das Neue sozialer zu denken und im Lichte unseres Seins unseren Kindern eine Zukunft und uns selbst ein friedliches, geordnetes Miteinander zu ermöglichen, indem uns die Mittel dienen und nicht wir den Mitteln. 

Daran möchte ich glauben, dass uns das in der Gemeinschaft einer freiheitlichen, friedlichen und demokratischen Gesellschaft gelingt. Demokratie ist keine Ordnung, sondern eine Lebenseinstellung. 

Deine / Ihre 

Gabi C. Stratmann