Weltwassertag 2021

Wasser ist ein Menschenrecht.

Unsere Gewässer sind vielfach stark verschmutzt. Eine Realität, die uns alle vor weitere Herausforderungen stellt.
Die Verfügbarkeit und Qualität von Wasser verändert sich dramatisch aufgrund von Klimawandel, sich verändernden Konsumverhaltens und Bevölkerungswachstum. Wasser ist heute schon eine zunehmend knappe und damit begrenzte Ressource.
In vielen Regionen der Erde, auch in Europa erleben wir immer häufiger auftretende starke Dürren, während zeitgleich punktuell starke Niederschläge zu Überschwemmungen führen.
Belastet werden unsere Gewässer weiter durch übermäßige Düngung und Pestizide sowie anderer Schadstoffe, was dazu führt, dass besonders wachsende Städte ihr Trinkwasser aus immer größeren Einzugsgebieten und aus immer tieferen Grundwasservorkommen beziehen müssen. Zeitgleich steigt der Wasserbedarf weltweit in allen Lebensbereichen. Besonders in der Landwirtschaft und in der Industrie.
Unser aller Ziel muss es sein, eine nachhaltige Wasserbewirtschaftung zu installieren, die
  • einen gerechten Interessenausgleich,
  • die Einlösung des Menschenrechts auf Trinkwasser und sanitäre Anlagen für alle, und
  • die Bewahrung tragfähiger Wasservorkommen für die Zukunft,
sicherstellt.
Neue Grundwasservorkommen müssen aufgespürt und bewertet werden.
Auch bei Wasserknappheit müssen die Bedürfnisse von Landwirtschaft, Trinkwasserversorgung und Ökosystemen miteinander in Einklang stehen, um Dürren, Überschwemmungen und Konflikten vorzubeugen und um das Menschenrecht auf Wasser sicherzustellen.
Es liegt an uns, moderat und verantwortungsvoll mit der lebenswichtigen Ressource Wasser umzugehen.
Es ist die Aufgabe von Wissenschaft, Regierungen und Wasserbehörden, entsprechende Projekte auch ausserhalb der Agenda 2030 grenzüberschreitend zu ermöglichen und für eine qualitativ hochwertige Wasserforschung und Wasserbewirtschaftung zu sorgen.
Deine/Ihre
Gabi C. Stratmann
Unternehmerin, Philosophin, Autorin