Neue Zeiten erfordern neues Denken.

Manchmal braucht es Stille, um aktive Gedanken feinsäuberlich zu sortieren.
 
Ich habe mir heute, trotz viel Arbeit auf dem Schreibtisch, zwei Stunden Zeit genommen. Zeit nur mit mir, in der Natur. Den Geist zur Ruhe gebracht, heruntergefahren. Für einen Moment abgeschaltet. Diese Welt ausgeblendet. Was habe ich gesucht? Stille, einfach nur Stille. Raum und Zeit ähnlich eines Hologrammes. Lediglich das Säuseln des Windes war in meinen Ohren zu vernehmen und wirkte dennoch fern.
 
Wirklich still war ich natürlich nicht. In der Stille beginnst du zu arbeiten. Ich bin im Geiste über diese Welt geflogen, habe mir die Natur angeschaut, die Menschen beobachtet, ihre Kulturen, ihre Art zu leben. Ich habe gesehen, wie dieser Planet einst aussah, was er überstehen musste, wie er künftig aussehen wird. Die Spezies Mensch bereitete mir Sorgen. Ein bezauberndes Wesen, mit Fähigkeiten ausgestattet, wie kein anderes Lebewesen auf Erden. Die Fähigkeit zu lieben, zu lernen, zu wachsen, zu reifen. Der Mensch wurde bestückt mit den Gegensätzen der Natur. Was er alles zu leben vermag, spiegelt sich in der gesamten Entwicklung der Menschheitsgeschichte wieder.
 
Aber was hat das mit der aktuellen Situation zu tun? Wo hat sich die Menschheit hinein manövriert?
 
Es wirkt, als würde die Natur kurz vor dem Kipp-Punkt die ureigene Ordnung wieder herstellen. Interessanter Weise schreit niemand, dass es Seuchen schon immer gegeben hat, wie bei dem Wort Klimawandel. Im Gegenteil zeigen sich Verhaltensweisen eines primitiven Primaten, statt eines intelligenten Umgangs mit der Situation. Das hat selbstredend Gründe. Diese werde ich in meinem Blog ausführlich darlegen.
 
Ich brauchte Ruhe. Ruhe von dem Lärm der Zeit, dem Hilfeschrei von Mutter Erde, der Verzweiflung einer Gesellschaft, die in ihrer Hilflosigkeit lautstark umherirrt. Scheinbar ohne erkennbares Ziel. Die gespalten ist und ihre Solidarität verlernt hat.
 
Mir gehen der Hass, diese Häme, die vielen primitiven Scherze – sollen es wohl sein und diese unerträgliche Polemik zu weit. Das „Gegner gegen alles Tum“ spaltet und schlägt all jenen die sprichwörtliche Faust ins Gesicht, die sich täglich Gefahren aussetzen, in der Not helfen und trotz Anfeindungen niemals aufgeben. Die auch für ihre Feinde bis zum letzten Atemzug um deren Leben kämpfen. Die eine Hand reichen, um anderen aus den unterschiedlichsten schwierigen Situationen wieder auf die Beine zu helfen. Auch die Regierungen haben den Ernst der Lage erkannt, handeln endlich einmal schnell und unkompliziert, versuchen grössere Schäden abzuwenden; agieren im Sinne und zum Schutze der Bevölkerung. Das was immer gewollt war. Und wie wird es gedankt …
 
Was wir weltweit erleben, ist erst die Spitze des Eisberges. Kein Hokuspokus, sondern Physik.
 
Mein Geist wollte Ruhe. Stille, um zu verstehen, was aktuell geschieht.
 
Ein älterer Herr fragte mich später, ob es mir gut ginge. Wir unterhilten uns ein wenig. Über was wohl? Er barg nicht nur einen immensen Erfahrungsschatz in sich. Er wusste auch, was in mir vorging. Ich lauschte ihm interessiert. Am Ende fragte er mich, was nur los sei auf diesem Planeten und was man denn tun könne.
 
Ich sah ihn eine Weile an, sah ein weises Gesicht, mit tiefen Spuren der Erfahrung. Angst stand in diesen leicht verblassenden Augen, die seit 97 Jahren, wie er mir verriet, das Geschehen beobachten.
 
Mit feuchten Augen antwortete ich, wenn man den Kindern beim Spielen zu schaut, weiss man, was zu tun ist.
 
In diesem Sinne … Dankbar für das tiefe Vertrauen in meine Person.
 
Gabi Stratmann
💯Integrale Unternehmens- und Selbstführung!
 
Beratung * Mentoring * Therapie
 
www.gabistratmann.de
 
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