Pietät, was ist das denn …

Die Pietät sollte unter allen guten Taten an erster Stelle liegen. In ihr liegen Wertvorstellungen, die sich in respektvollem Umgang äussern. Aus der kindlichen Pietät erwächst eine moralische Verpflichtung, die ihre Grundlage in der Psyche und in den Emotionen jedes Menschen findet und für den zentralen Wert allen Zusammenlebens Voraussetzung ist.

Werte sind, wenn sie vermittelt wurden und gelebt werden, inhaltlich reich und nach aussen expandierend. Leider immer mehr durch politische, kulturelle und gesellschaftliche Einflüsse in Teilen frühzeitig gestört.

Angriffsfläche für pietätloses Jagen auf die Psyche des Menschen, der geprägt von negativen Erfahrungen nach Freiheit und Erfolg strebt. Auf diesem Wege entsteht ein Ungleichgewicht, dass Kreativität und persönliche Entwicklung vortäuscht und so den Individualismus fördern soll. Am Ende findet sich das Individuum sozial isoliert in der Armut wieder. (Beispiele hierzu werden in meinem Buch erläutert)

Fuchsjagt neu interpretiert; ein Markt, auf dem gejagt wird, wie nie zuvor. Das Individuum als neues Massenprodukt im MEGA Format. Zum Abschuss freigegeben, wenn die Realität anklopft und der Jäger erkannt wurde.

Die Eigenständigkeit wird geschwächt und damit die Grundlagen der Verantwortung abgelegt. In der Folge zerbrechen nach und nach sämtliche Beziehungsgeflechte.

Besonders im deutschen Raum zeigt sich dieses Phänomen im zunehmenden sozialen Abstieg auf verschiedenen Ebenen, auf verschiedenen Märkten, in verschiedenen Bereichen. Das pietätlose Agieren der Damen und Herren am Markt sowie auf der Politbühne sind beispiellos und übertragen sich auf die Gesellschaft.

Wenn sich Politiker öffentlich zu einem „anderen Rechtsverständnis“ bekennen (A.Scheuer b. Markus Lanz zur MAUT), Kollegen die Blumen vor die Füsse werfen anstatt sie – wenn auch nur dem Anstand entsprechend – vernünftig zu überreichen (Wahl Kemmerich), Handy-Daten löschen (Frau von der Leyen) etc., entwickelt sich in der Bevölkerung eine gefährliche Eigendynamik.

Hätte ich in jungen Jahren ein solches Verhalten an den Tag gelegt, wäre mir eine entsprechende Ansage durch die Eltern nicht erspart geblieben. Respektloses Auftreten und das Verletzen von Werten aller Art, wurden nie toleriert und dürfen nie toleriert werden.

Ein kleiner Auszug aus meinem neuen Buch „Tugend“.

Ein Werk, auf das ich stolz bin und ich mich freue es in Händen zu halten. Denn es beschäftigt sich mit der Frage, wie eine ideale Gesellschaft aussehen könnte und was dafür geschehen muss. Wohl wissend, dass es das Ideal wohl nie geben wird. Aber ein Anfang, dem Chaos des Zusammenlebens dieser turbulenten Zeit, ein wenig Ordnung, Struktur und Liebe einzuhauchen.

Und ich gestehe, mir geht so manches gekünzelte Theater der Zerstörung, Manipulation und Sabotage auf die Nerven. Es führt zu keinem sinnvollen erkennbaren Ziel. Verbunden mit der Frage, wer „verfolgt“ wen mit welcher Absicht? Der Nutzen des Einen führt zum Schaden des Anderen. Das kann und darf doch wohl keine Basis unserer Kultur sein.

Meine Welt ist das nicht. Bedauere 🙏

Und deswegen gibt es künftig Workshop-Reihen zum Thema.

Gabi Stratmann
💯Integrale Unternehmens- und Selbstführung!

Beratung * Mentoring * Therapie

www.gabistratmann.de

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