Rücktritt vom Rücktritt

Aus der Reihe “Gedanken zum Tage”

02. Juli 2018

Ein neuer Morgen, der Himmel zeigt sich in seinem schönsten Blau, die Sonne lacht, immerhin und dennoch liegt in einstelligen Temperaturen ein Hauch von Frost in der Luft.

Eine brandgefährliche Entwicklung. Einzelne Rücktritte ziehen einen Tsunamie nach sich und entfachen das Feuer erneut.

Die Parallelen zur Rosenthalstudie finde ich erschreckend. Meine Empfehlung, sich mit dieser auseinander zu setzen.

Wenn Ideale zur wahnhaften Ideologie werden, verdichten sich Gedankengänge so stark, dass die Realität verkannt wird. Wahnhaft wird dann versucht, die eigene Sichtweise um jeden Preis durchzusetzen.
(Das Thema ist komplexer, das war die Kurzfassung. Ich muss selbst erst einmal sortieren.) Solche Phänomene kamen in der Vergangenheit immer wieder vor; etwa Napoleon, Hitler und Co. In solchen Phänomen beginnen „Hin und Her Spielchen“, „noch einmal ein Versuch“, „mein letztes Entgegenkommen“, „wir geben den Ton an“ „… und wir, die csu haben in den letzten Wochen und Monaten die EU gerockt“ … nur niemals ohne Hintertüre… Zurück bleiben Ruinen.

Theoretisch kann jede Partei diesem Phänomen erliegen. Dem Land fehlen echte Philosophen, die anregen, wachrütteln, Lösungsansätze entwickeln und wieder Stimme bekommen. Die Frage nach dem „was wäre wenn des Seins“ ist aktueller denn je.

Man darf jetzt nicht dramatisieren, die Gefahren und Mechanismen, die dahinter wirken, auch nicht ignorieren.

Ich muss gestehen, ich bin einigermassen entsetzt.

Mein dringender Appell: beendet das politische Elfmeterschiessen!

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