Aus der Reihe “Gedanken zum Tag”

29. Juni 2018

Erste Tendenzen einer vereinten Verbindlichkeit, sicher kein im Detail geschlossener Durchbruch, angesichts der Kürze der Zeit (12 Stunden) auch nicht möglich. Die ersten Richtungen zeigen die Brisanz ebenso wie eine gewisse Überforderung, in explosiven Lagen, falsche Entscheidungen mit negativen Nachwirkungen zu treffen. Es geht ja nicht nur um Migration; anhängig sind so viele weitere wirtschaftliche, soziale Themen, die offensichtlich in verschiedenen Diskussionen, verdrängt werden, da die Zusammenhänge möglicherweise nicht jedem bekannt oder offensichtlich zu erkennen sind. Heute offenbaren sich weitere Aspekte, auch in den Rechtsprechungen, die auf Nachkriegszeit und Wiederaufbau ausgelegt sind, die heute auch mit Auslauf sowie Fortbestehen verschiedener Verträge und Abkommen, so nicht mehr zeitgemäß sind. Der dadurch in der Vergangenheit erzeugte “Flickenteppich” durch unzählige Ergänzungsbestimmungen und situationsbedingten “Schnellschüssen” muss neu gewebt werden.

Diese Welt muss im Dialog bleiben, wenn Frieden und Freiheit aufrecht erhalten werden soll.

Nebel und Regen liegen über dem Land, zumindest in Bayern. Esoteriker würden sagen, die Erde wäscht sich rein. So betrachtet, stelle ich mir die Frage, wie viele Mengen Wasser es noch braucht, um das Machtgerangel einer fehlgeleiteten Haltung in diesem Bundesland zu korrigieren. Mein Appell an die Damen und Herren des bayerischen Landtages, neue Zeiten erfordern neues Denken. Raus aus der antiquierten Sicht und noch einmal frisch und frei von Egobezogenheit, von vorn beginnen. Idole einer längst vergangenen Zeit, müssten heute ebenso umdenken lernen. Für den Aufbau einer diplomatischen Reflektionsfähigkeit stehe ich weiter gerne zur Verfügung.

Je komplexer diese Welt wird, desto mehr sind diplomatisches Fingerspitzengefühl und gemeinsame Lösungen gefragt. Niemals dürfen Ideologien und besessener Machtanspruch, der einem regelrechten Wahn gleichkommt, die Oberhand gewinnen. Hinter allen politischen Aktivitäten steht “eigentlich” das Wohlergehen der Weltbevölkerung. Auch das der Nachwelt.

Etwas provokant gefragt; Welche Perspektiven haben aus aktueller Sicht, unabhängig der Herkunft, unsere Kinder/Enkelkinder, Jugendliche und junge Erwachsene, in zehn Jahren (noch)?!

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