Emotionalität und Rationalität

Die Vision bestimmt unsere Richtung

„Wenn du an allen deinen Vorhaben, deinen Gedanken und deinen Gefühlen Zweifel hegst, wirst du unweigerlich zu Boden gehen. Dauerzweifel ist kein Hinterfragen der Realität oder der Sachverhalte, sondern das Suchen nach der Bestätigung für das Nichtgelingen. Grübelei denkt kaputt. Nimm‘ das Leben an, lass es auf dich zukommen. Fange an zu vertrauen; Vertraue in dich. Vertraue in deine Sache. Vertraue in deine Vorhaben. Vertraue in deine Visionen. Vertraue deinen Gefühlen. Vertraue dem Leben selbst. Es regelt mehr als du denkst.“ (Gabi Stratmann aus „Das Bewegte leben!“)

In unseren Visionen halten wir Gründe und Ziele fest, für die wir jeden Tag unternehmerische Verantwortung übernehmen. Wofür wir Geld, Zeit und Energie aufwenden, wofür es sich lohnt zu „kämpfen“ und wo wir einen definierten Zeitraum mit unserem Unternehmen oder unternehmerischen Vorhaben stehen möchten.

Unsere Vision bestimmt unsere Richtung, während die Mission den Sinn unseres Handelns und Wirkens beschreibt und für jeden leicht verständlich und nachvollziehbar sein muss. Wenn wir auf unserem Weg Erfolge verzeichnen wollen, kommen wir nicht umhin, unserer Vision folgend eine Strategie zu planen, in der wir unsere Ziele klar schriftlich zu Papier bringen und das Erreichen unserer Ziele konsequent verfolgen. Das erreichen wir, indem wir ohne Zweifel und Hadern, genau analysieren, wo wir gerade stehen, wofür wir stehen und wo genau, wir hin wollen.

Unser innerer Prozess verläuft folgendermaßen:

Vision > Strategie & Analyse > Entwicklung eines Leitbildes > Ziele (Wunsch und Zielsetzung) > Entwicklungsprozess > Konkrete Umsetzung > Kontrolle & Korrekturen.

Natürlich sind wir in unseren Planungen von verschiedenen inneren und äusseren Faktoren beeinflusst. Wir begegnen ihnen zwangsläufig und müssen uns mit ihnen auseinandersetzen:

Innere Faktoren sind u.a.:

  • Wie organisiere ich mich am besten?
  • Welche Ressourcen habe ich?
  • Wie setze ich mein Potential optimal ein?
  • Wie soll meine Teamstruktur wann aussehen?
  • Was kann ich kontinuierlich verbessern?
  • Wie bleibe ich und mein Team handlungsfähig?
  • Wo liegen welche Stärken?
  • Was kann ich besser als andere?
  • Welche Kernkompetenzen habe ich?
  • Wo möchte ich hin?
  • Wie nachhaltig agiere ich?

Äussere Faktoren sind u.a.:

  • Wie schaut der Wettbewerb aus?
  • Wie entwickelt sich meine Zielgruppe?
  • Welche Bedürfnisse verändern sich?
  • Wie entwickelt sich der Markt?
  • Was sind die Trendmarken auf meinem Gebiet?

Wichtig ist für uns, daß sich innere und äussere Faktoren stetig ändern und wir besonders im Networkmarketing oder der Commitment-Kommunikation flexibel am Markt agieren.

Dieses schnelllebige Business erfordert permanente Rückkoppelung zwischen allen Beteiligten, eine gesunde Portion Intuition, regelmäßige Kontrolle und intensiven persönlichen Austausch. Unsere heutigen Entscheidungen beeinflussen unsere Zukunft und verändern sie. Je genauer wir Entwicklungen am Markt, im Team abschätzen können, desto höher ist unsere Erfolgsquote. So entsteht ein duplizierbarer permanenter und dynamischer Veränderungsprozess PRO:

Potential entdecken,

Richtung geben und Zukunft erfinden,

Offensiv umsetzen, vom Erkennen zum Tun.

Wenn unser Tagesgeschäft den Tagesablauf dominiert, haben wir ein Problem. Wir sind gefangen im System und geraten in Zweifel. Statt konkreter Ziele haben wir nur gut gemeinte Absichten. Wir beginnen im Unternehmen zu arbeiten anstatt am Unternehmen. Der Spagat zwischen Arbeit, Familie und anderen Lebensbereichen schaffen wir immer weniger. So gesehen, erscheinen eingefahrene Abläufe geradezu einladend. Scheinbar bringen sie ein wenig Struktur ins gefühlte Chaos, auch wenn es an Struktur und Strategie mangelt.

Wir kommen wir aus diesem Hamsterrad?

Häufig bleibt es bei dem frommen Vorsatz, als Führungskraft gemeinsam mit seinen Mitarbeitern und seinen Teampartnern an Prozessen und Strategien zu arbeiten. Am Ende des Tages gewinnen das Tagesgeschäft und die Bequemlichkeit dann doch wieder die Oberhand. Schließlich ist morgen auch noch ein Tag. Ein neuer Tag, ein neuer Versuch…

Versuche einmal etwas anders zu machen:

  1. Komme raus aus der Komfortzone, auch wenn es Mut und Konsequenz erfordert. Bringe Ordnung ins gefühlte „Chaos“; wo kannst du „aufräumen“ und Veränderungen vornehmen?
  1. Setze dir konsequent Prioritäten.
    Welche Arbeiten sind wichtig und bringen dich deinem Ziel näher? Welche Aufgaben sind dringend, welche nicht so, welche kannst du delegieren? Müssen überhaupt alle Aufgaben bearbeitet werden? Welche Arbeitsschritte dienen als Energiefresser und fungieren als Lückenfüller und bringen dich deinem Ziel nicht wirklich näher? Erstelle deine Prioritätenliste, in der du deine Aufgaben mit einem festen Zeithorizont versiehst.
  1. Definiere klare Ziele mit Aufgabensetzung und einem klar definiertes Zeitfenster, in dem du sie erledigen kannst.
  1. Formuliere deine Ziele so, daß diese zu dir passen, daß sie messbar und realistisch erreichbar sind. Auch hier gilt: weniger ist manchmal mehr.

„Das Geniale ist immer einfach!“ Was kannst du also noch einfacher machen?